Akupunktur

Hauchdünne Stahlnädelchen in bestimmte Punkte auf den Verlaufsbahnen (Meridianen) der Energiepotentiale Yin und Yang gesetzt, polen die bei Krankheit gestörten Energien neu, aktivieren und verstärken sie. Die wiederhergestellte Harmonie stärkt die Vitalenergie Qi, die Gesundheit und Krankheit definiert, der Körper kann so die natürlichen Abwehrkräfte wieder in vollem Umfang nutzen. Die Akupunktur wurde vor mehr als 3000 Jahren in China entdeckt und über die Zeit zur Reife entwickelt.

Keine Zauberei
Im Westen zunächst skeptisch betrachtet, ist sie heute bei uns nächst der Homöopathie das häufigstangewandte Naturheilverfahren. Die Skepsis ist dem Erstaunen darüber gewichen, dass die Chinesen vor Äonen schon wussten, was neuere Wissenschaft jetzt zu bestätigen beginnt. Die Akupunkturpunkte sind messbare Punkte definierter elektromagnetischer Potentiale, korrespondieren größtenteils mit Schaltstellen des Nervensystems, mit Reflexpunkten und -zonen und neuronalen Verzweigungen . Über die Punkte und Meridiane lassen sich Impulse zum Rückenmark , zum Gehirn , ja gezielt zu inneren Organen leiten. Über die Reize können bioelektrische Potentiale entfernter Gewebebereiche verändert und biochemische Reaktionen ausgelöst werden, die über Hormone, Neurotransmitter u.ä. Einfluss nehmen.

Hätten Sie’s gewusst?

Die Wissenschaft ist meilenweit davon entfernt, alle Wirkungen der Akupunktur zu verstehen, dennoch ist die Akupunktur weltweit eine der populärsten Heilmethoden Die WHO empfiehlt sie konkret gegen mehr als 40 Krankheiten. Sie hat sich im Westen insbesondere als schmerzlindernde oder gar das Schmerzempfinden gänzlich ausschaltende Maßnahme , als wirkungsvolles Mittel gegen Suchterscheinungen vieler Art einen hervorragenden Namen gemacht und gehört in jede Naturheilpraxis zur Primär und Begleittherapie. Sie sicher zu beherrschen erfordert Verständnis für die Zusammenhänge der Chinesischen Gesundheitsphilosophie ebenso wie die sichere Hand des Therapeuten. Mehr über Akupunktur

Fachausbildungen & Seminare zum Thema Akupunktur

Wählen Sie Ihre Paracelsus Schule:
Seminar Ort Datum Dozent
Akupunktur-Ausbildung nach Thews Nürnberg

09.12.2016 HP Franz Thews
Ohrakupunktur - Aufbaukurs Konstanz

10.12.2016 HP Walter Michael Kasper
Akupunktur bei Atembeschwerden Tübingen

15.12.2016 Heilpraktikerin Xiaoman Huang
Ohrakupunktur Göttingen

16.12.2016 HP Martina Heyke-Schwebig
Französische Ohrakupunktur Dresden

17.12.2016 HP Jan Gruner
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Der Sage nach waren es die Kaiser Shen Nong und Huang Di, welche die Medizin in China eingeführt haben. Shen Nong soll den Menschen die Heilpflanzen zugänglich gemacht haben. Huang Di soll u.a. die Akupunktur eingeführt haben. Zwei der ältesten medizinischen Werke der Menschheit tragen ihren Namen. Beide Werke stammen aus den ersten Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung und noch heute büffeln chinesische Medizinstudenten diese beiden Werke, sie  enthalten die Grundlagen der chinesischen Medizinphilosophie.

Gestörte Vitalenergie
Mit dem Einstich in den Akupunktur-Punkt wird nach Vorstellung der Chinesen das Qi (die Vitalenergie) und dessen Fluss reguliert. Krankheit wird im weitesten Sinne als eine Störung des Qi verstanden. Das Qi fließt in den Meridianen, auf welchen die meisten Akupunktur-Punkte liegen. Einige sehr wirkungsvolle Extrapunkte sind auch außerhalb der Meridiane zu finden, ganz spezielle gesundheitliche Probleme können über sie positiv beeinflusst werden Zur erleichterten Lokalisierung der zahlreichen A.Punkte gibt es moderne hochsensible Akupunktur-Punkt Suchgeräte.

Nadeln will gekonnt sein
Mit unterschiedlichen Techniken der Nadelung können unterschiedliche Wirkungen erzielt werden.  So kann die Akupunktur gezielt tonisieren, sedieren, Schmerz lindern, die Schmerzempfindung ausschalten, Suchtverhalten regulieren u.v.m. Die Akupunktur selbst ist, richtig durchgeführt, kaum schmerzhaft. Oft versucht der Akupunkteur, beim Setzen der Nadel ein „Nadelgefühl“ (De Qi) auszulösen, individuell als leicht elektrisiertes Kribbeln, leichter ziehender Schmerz oder Wärme empfunden. Es zeigt die erfolgreiche Nadelung an. Nicht selten aktiviert der Therapeut das De Qi Gefühl zusätzlich durch leichte Elektrostimulation der Nadel oder durch traditionelles händisches Stimulieren mittels Drehen oder Auf- und Abbewegen der Nadel.

Akupunktur wirkt
Eine Studie mit über 40.000 Schmerzpatienten belegte die erfolgreiche Wirkung bei mehr als 90% der Probanden. Die gute schmerzstillende Wirkung wird immer häufiger während der Entbindung genutzt. Die Entbindungszeit kann signifikant verkürzt werden. Heilungsprozesse werden beschleunigt, Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen nach Unfallverletzungen vermindert.

Akupunktur mit Paracelsus
Paracelsus bietet zur Akupunktur-Ausbildung zahlreiche Möglichkeiten In der großen Ausbildung Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), ist Akupunktur integriertes Lehrfach. Zu empfehlen sind auch die Akupunktur-Ausbildung nach Thews mit „Akupunktur-Papst“ HP Thews, aber auch Spezialseminare, etwa die spezielle Akupunktur für Hebammen, bei Adipositas oder zur Raucher- und Suchtentwöhnung.

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