Die Heilpraktikerprüfung

Das HPG (Heilpraktikergesetz) regelt das Zulassungsverfahren für künftige Heilpraktiker. Danach hat der Antragsteller zu beweisen, dass er über so viele medizinische Kenntnisse verfügt, dass er "keine Gefahr für die Volksgesundheit" darstellt.

Die Bundesländer haben sich auf konkrete Themen und identische Prüfungen geeinigt. Als Beispiel zitieren wir die wichtigsten Bestimmungen aus der DVO zum HPG, gültig für Bayern. Die konkreten Bestimmungen der Länder erfahren Sie hier.

Voraussetzungen für die Zulassung zur amtlichen Heilpraktikerprüfung:

  • Mindestalter 25 Jahre
  • Hauptschulabschluss
  • Gesundheitliche, geistige und sittliche Eignung zur Berufsausbildung und -ausübung
  • Amtliches Führungszeugnis ohne Vorstrafeneintrag, nicht älter als 3 Monate

EU- und ausländische Mitbürger/innen mit Aufenthaltserlaubnis können die Zulassung ebenfalls erwerben. Die Prüfung wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Inhalte der Überprüfung sind u.a.

  • Berufs- und Gesetzeskunde
  • Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Heilpraktiker-Methoden
  • Grundkenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
  • Grundkenntnisse der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten, Herz- und Kreislaufkrankheiten, degenerativen und übertragbaren Krankheiten, bösartigen Neubildungen sowie schwerwiegenden seelischen Krankheiten
  • Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohender Zustände
  • Anamneseerhebung, Methoden der unmittelbaren Krankenuntersuchung
  • Praxishygiene

Prüfungsdurchführung

  • Schriftlicher Teil: 2 Stunden, 60 Fragen im Multiple Choice Modus (Antwort-Wahl-Verfahren), davon sind 45 richtig zu beantworten
  • Mündlicher Teil: Pro Person ca. 30 Minuten, einzeln oder in Gruppe bis zu vier Personen

Prüfungsvorbereitung und weitere Infos

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