
Krankhaftes Suchtverhalten und seine unterschiedlichen
Vorstufen sind endemisch über alle
Gesellschaftsschichten. Neben Alkohol, Tabak,
Drogen und Medikamenten treten neue Formen
des Suchtverhaltens auf, es gibt Abhängigkeiten
von Spielen, Internet, Konsum, Essen, Arbeit,
Sexualität u.v.m. Sie schleichen sich ein und
führen die Betroffenen schließlich in schwere gesundheitliche, seelische und/oder
soziale Probleme, aus denen sie ohne professionelle Hilfe nicht mehr herausfinden.
In diesem Lehrgang beschäftigen
Sie sich mit individuell unterschiedlichen Umständen, Formen und Folgen von
Abhängigkeit und Sucht als auch mit bewährten naturheilkundlichen (Akupunktur,
Homöopathie u.a.) sowie psychotherapeutischen Beratungs- und Therapieansätzen
zur Überwindung fehlgeleiteter Einstellungen und Verhaltensweisen
und wie das soziale Umfeld zur Stabilisierung aktiviert und eingebunden werden
kann. Eine Aufgabenstellung mit vielen neuralgischen Einsatzschwerpunkten und
entsprechend interessanten Job-Opportunities.
Um Verständnis für die Komplexität des Themas zu gewinnen, unterteilt sich die Ausbildung in drei Teile:
Neben der Vermittlung fundierter theoretischer Grundlagen, illustriert mit Fallbeispielen über die Vielfältigkeit des Erscheinungsbildes, liegt der Fokus der Ausbildung auf der Sensibilisierung der Psychodynamik von Sucht. Sequenzen von Gruppenarbeit richten die Aufmerksamkeit auf eigene ausweichende Verhaltensweisen und Beziehungsstrukturen. Das Erkennen persönlicher Muster durch Übungen schafft für Sie eine Grundlage für eine kompetente Beratung und therapeutische Handlungskompetenz. Deshalb ist die Bereitschaft zur Selbsterfahrung eine wichtige Voraussetzung.
Schwerpunktthemen:
Derzeit stehen mit dem Suchtberater und dem Suchttherapeuten zwei Ausbildungen zur Ausbildungen zur Auswahl, die sich vor allem in ihrem Umfang unterscheiden: Der Suchtberater wird als Kompaktform an vier Wochenenden (84 Unterrichtsstunden) angeboten, während der Suchttherapeut eine vertiefenden Beschäftigung mit dem Thema in Form einer Jahresausbildung (250 Unterrichtsstunden) ermöglicht.
Zielgruppe:
Die Ausbildung kann berufsbegleitend als Zusatz für Heilpraktiker, Psychologische Berater, Pädagogen, Psychologen, Ärzte, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Theologen u.a. absolviert werden. Sie ist für jeden ein Gewinn, der helfend oder heilend mit Menschen zu tun hat, da sich das Thema Sucht in seinen vielen Erscheinungsformen durch alle Alters- und Bevölkerungsgruppen zieht und Sie immer wieder in Ihrer praktischen Arbeit konfrontieren wird.
Abschluss: Paracelsus-Zertifikat
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