Akupunktur

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Akupunktur Heilpraktiker Thews ist der deutsche Akupunktur-Experte. In seinen Seminaren werden Diagnostik, die äußeren und inneren pathogenen Faktoren, chinesische Organtheorie sowie die profunden Kenntnisse der Meridiane und Akupunkturpunkte erarbeitet. Dies ermöglicht ein ganzheitliches, eigenverantwortliches und therapeutisches Handeln auf höchstem Niveau. Inhaltlich: Grundlagen und Meridiansystem; Pathogene Faktoren; Pathologie und Diagnostik; Chinesische Organtheorie; Krankheitsbilder; Gynäkologie; Psychische Störungen; Punktsuche; Nadeltechniken; Aktivierungsmethoden etc.

Wie Akupunktur funktioniert

Bei der Akupunktur werden in bestimmte Körperstellen (Akupunkturpunkte) feine Nadeln gesteckt und stimuliert. Über den Reiz werden Reaktionen im Körper ausgelöst.
Krankheit wird im weitesten Sinne als eine Störung der Körperenergie "Qi" verstanden. Dieses Qi fließt in bestimmten Bahnen (Meridiane), die wie ein Netz den Körper überziehen. Auf den Meridianen befinden sich die Akupunkturpunkte.
Die Akupunktur kann stärkend oder beruhigend wirken, je nachdem der Therapeut die Nadeln setzt. Der Stich selbst löst ein bestimmtes Schmerzphänomen aus, welches die Chinesen als De-Qi bezeichnen. Dies ist ein dumpfer, leicht vibrierender Wohlfühlschmerz. Dieses Gefühl ist für den Erfolg der Akupunktur immens wichtig. Ohne De-Qi keine erfolgreiche Akupunktur. Bewährt hat sich die Akupunktur besonders bei Schmerzzuständen. Nur dort wo Qi staut oder stagniert kommt es zu Schmerzen. Darüber hinaus sind noch viele weitere Erkrankungen mit Akupunktur zu behandeln.

Innerhalb der Indikationsliste der WHO werden ca. 42 Krankheiten aufgeführt. Eine zusammengefasste Indikationsliste könnte wie folgt aussehen:

1) Schmerzen jeglicher Art
2) Funktionelle Störungen ohne organischen Befund
3) Psychogene Störungen
4) Suchterkrankungen
5) Allergische Erkrankungen
6) Infekte und Entzündungen


Die Akupunktur-Ausbildungsblöcke nach Thews


1. Block: Grundlagen und Meridiansystem gemäß TCM

In diesem Block werden die Grundlagen gelegt für das weitere Verständnis der traditionellen chinesischen Medizin. Es werden hier die wesentlichen Begriffe und Nomenklatur zur chinesischen Medizin, die Meridiane und die Akupunkturpunkte dargestellt. Lokalisierungs- Sensibilisierungsübungen runden diesen Block ab. Zudem werden die wichtigsten Akupunkturpunkte gestochen. Hierbei wird auf korrekte Nadelhaltung und Manipulationstechniken geachtet.

2. Block: Pathologie und Diagnostik gemäß der TCM

Dieser Block ist ein wesentliches Modul zum Verständnis der chinesischen Medizin. Es kann kaum von erfolg gekrönt sein eine Krankhit westlich zu definieren und anschließend mit der traditionellen chinesischen Medizin zu behandeln. Zu unterschiedlich sind die Denkmodelle, die hier zum Einsatz kommen. Die Diagnostik wird in der chinesischen Medizin "Si Zhen" genannt und umfasst die Anamnese, Inspektion, Palpation und Perkussion. Der Höhepunkt des Verständnisses zur chinesischen Medizin ist die Zungen- und Pulsdiagnose. So ausgerüstet kann die Ätiologie, Pathogenese und Pathologie besser beurteilt und die Therapie zielgerichteter werden.

3. Block: Chinesische Organtheorie gemäß TCM

Die chinesische Organtheorie ist das Grundgerüst zur chinesischen Medizin und wird dort Zang Fu genannt. Zang Fu ist die Lehre von den inneren Organen aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin. Sie wird oft als Kernstück der chinesischer Medizintheorie verstanden. Sie ebnet den Weg zur richtigen Therapie. Hierbei unterscheidet sich die chinesische Organlehre deutlich vom westlichen Organbegriff. Ich beschreibt diese Theorie gerne als "Landschaft von funktionellen Zusammenhängen, die eine vollkommene Integration von Körperfunktionen, Emotionen, Psychischen Aktivitäten, Strukturen, Sinnesorganen und Umwelteinflüssen ermöglichen". Zang Fu ist ein exzellenter Ausdruck der energetischen Medizin und deren Verständnis der Gesamtheit der Einheit von "Kosmos-Erde-Mensch". Somit ergibt sich in der traditionellen chinesischen Medizin unendlich viele Verknüpfungen, Vernetzungen und auch Verbindungen zwischen Organen, sowie Tages- und Jahreszeiten, Farben, Gerüchen, Geschmacksrichtungen und Naturerscheinungen. Gerade die Naturerscheinungen, als kosmobiologische Erscheinungen prägen wesentlich die Zang Fu. Dieses ganze Wissen ist jedoch nicht zur philosophischen Erbauung gefragt, sondern es dient auch als diagnostisches und therapeutische Handwerkzeug.

4. Block: Krankheitsbilder gemäß TCM

Im vierten Block wird anhand des Wissen der vorherigen Blöcke die wichtigsten Krankheitsbilder der westlichen Medizin nach den Kriterien der traditionellen chinesischen Medizin dargestellt. Krankheitsbilder aus folgenden Fachrichtungen werden erörtert:

5. Block: Spezialthema

Sollte der Wunsch bestehen, können auch einzelne Krankheitsbilder nach den Interessenlagen der Studenten diskutiert werden.

Abschluss: Paracelsus-Zertifikat

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