
Kaum ein Tier in menschlicher Obhut
findet artgerechte Lebensbedingungen,
immer öfter werden ihm völlig wesenswidrige
Umstände zugemutet, immer
häufiger völlig artfremde Rollenspiele
für die Projektionen ihrer Halter. So entwickeln
sich abnorme bis pathologische Wesensstörungen, deren sich eine seltene,
aber wichtiger werdende Disziplin der Tierheilkunde widmen muss: die Tierpsychologie.
Der Tierpsychologe ist mit den natürlichen Bedürfnissen und
Verhaltensmustern der Tiere vertraut und entwickelt Therapiemaßnahmen für
deren Wesens- und Verhaltensstörungen (wobei er auch die Halterumgebung
beachten muss).
Der Lehrgang des tierheilkundlichen Fachbereichs bei Paracelsus
vermittelt das Wissen über die natürlichen Verhaltensweisen der wichtigsten
Haustiere, Erkenntnisse zur Diagnose der häufigsten Fehlentwicklungen und ein
wirkungsvolles psychotherapeutisches Instrumentarium zu ihrer Therapie. Das
einjährige Seminar umfasst 144 Unterrichtsstunden und kann in Abend- und
Wochenendkursen absolviert werden.
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