Weight Coach

Weight Coach - Ein neues Berufsbild

Übergewicht und Fettleibigkeit nehmen dramatisch zu und stellen ein Gesundheitsproblem ersten Ranges dar. Jeder 2. Erwachsene und jedes 3. Kind in Deutschland ist bereits bedenklich übergewichtig. Das Berufsbild des Weight Coach vereinigt die drei Kompetenzen Ernährungsberatung, Psychologische Betreuung und Bewegungstherapie. Damit werden die drei wissenschaftlich anerkannten Fachbereiche zur Gewichtsreduktion professionell von nur einer Person abgedeckt.

Einführung

Als Weight Coach eröffnet sich ein breites, zukunftsträchtiges Betätigungsfeld für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in eigener Praxis, als Referent bei Gesundheitsinstitutionen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen etc.

  • Inhalte und Ziele des Weight Coachings
  • Prävalenz und Epidemiologie von Übergewicht und Adipositas
  • Definition von Unter-, Normal- und Übergewicht sowie Adipositas
  • Energiestoffwechsel: Komponenten des Energieverbrauchs
  • Ursachen der Adipositas (primäre und sekundäre Form)
  • Komorbiditäten bei Übergewicht und Adipositas
  • Notwendige medizinische Untersuchungen vor dem Coaching
  • Indikationen und Kontraindikationen für eine professionelle Begleitung
  • Abgrenzung der Tätigkeit als Weight Coach zu heilkundlichen/medizinischen Behandlungen. Rechtslage (HPG)

I. Ernährungsberatung

Basiswissen der Ernährungswissenschaft und Ernährungsberatung

  • Anatomie und Physiologie des Verdauungstrakts
  • Nährstoffe und Nahrungsbestandteile – Aufbau, Funktion und Resorption
  • Lebensmittelkunde
  • Ganzheitliche Ernährungslehren – Kurzportrait: Chinesische Ernährungslehre nach den 5 Elementen
  • Vollwerternährung
  • Fasten
  • Pathologie und Diätetik I (Magen – Dünndarm – Dickdarm – Leber – Gallenblase – Exokriner Pankreas)
  • Ernährungshinweise für Sondergruppen
  • Ernährungsberatung I (Check-up: Individuelle Nährstoffanalyse)
  • Ganzheitliche Ernährungslehren – Kurzportrait – Ernährung nach dem Ayurveda
  • Pathologie und Diätetik II (Haut – Stützapparat – Herz und Kreislauf – Gefäßsystem)
  • Nahrungsmittelallergien
  • Heilkräuter und andere Gewürze in der Küche und ihre Wirkung
  • Vegetarismus
  • Ernährungsberatung II (Check-up: Essverhalten)
  • Ganzheitliche Ernährungslehren – Kurzportrait: Ernährung nach Hildegard von Bingen
  • Pathologie und Diätetik III (Nieren – Stoffwechselerkrankungen – Tumorerkrankungen)
  • Gesund abnehmen – Vorstellung der derzeitigen Trenddiäten zur Gewichtsreduktion, vollwertige, fettreduzierte Ernährungsweise in Verbindung mit Sport, Möglichkeiten ganzheitlicher Ernährungsweisen im Zusammenhang mit Gewichtsreduktion.
  • Ganzheitliche Ernährungslehren – Kurzportrait – Makrobiotik
  • Ernährungsberatung III (Methodik und Didaktik der Ernährungsberatung)
  • Ernährung und Psyche (Psychosomatik ernährungsbedingter Erkrankungen, psychogene Essstörungen, Diätwahn, Essen als Schutz und Panzer, Einführung in sanfte Körperarbeit (Körperwahrnehmung und Körpermeditation) und Einsatz von künstlerischem Selbstausdruck).

Zwischenprüfung

Praktische Lebensmittelkunde und Nahrungsmittelzubereitung

  • Exkurs in einen Bioladen und einen Supermarkt
  • Aufbau von Kochkursen in Theorie und Praxis (kalte und warme Mahlzeiten)
  • Besonderheiten beim Kochen mit Kindern

Spezielle Ernährungsberatung und Schulung von Kindern und Jugendlichen

  • Einteilung und Zuordnung der Lebensmittel in das „Ampelsystem“
  • Ernährungstagebuch für Kinder
  • Übungen zu Fett- und Zuckergehalt von Lebensmitteln
  • Mahlzeitenrhythmus
  • Wahrnehmung der Körpersignale (Hunger, Appetit, Sättigung)
  • Fastfood-Fasten
  • Sinn und Unsinn von Kinderlebensmitteln
  • Fingerfood für Kinder
  • Anti-Langeweile-Tricks
  • Gefühle und Essen
  • Umgang mit Hänseleien
  • Umgang mit Rückfällen

Elternschulung

  • Definition, Ursachen und mögliche Folgen von Übergewicht
  • Was ist optimierte Mischkost?
  • Welche Lebensmittelmengen entsprechen dem Alter des Kindes
  • Zucker- und Fettgehalt von Lebensmitteln und ihre Reduktion
  • Unterscheidung von Hunger und Appetit
  • Mahlzeitenrhythmus
  • Anamnese der Eltern
  • Anleitung zum Führen eines täglichen Protokolls zur Ernährung und zum Bewegungsverhalten
  • Realistische Zielsetzungen für alle Beteiligte
  • Planung der Änderungen im Ess- und Bewegungsverhalten für die ganze Familie
  • Belohnungssystem entwickeln
  • Rückfallprophylaxe

Beratungspraxis und Supervision I

Übungen zur professionellen Vermittlung und Anwendung des erworbenen Wissens zu den Bereichen:

  • Anamnese; Erfassen des Status quo
  • Zielsetzung
  • Ernährungsberatung und –schulung (Erwachsene; Kinder und Jugendliche unter Einbeziehung der Eltern/Familie)

Methoden: Fragebögen, Check-Listen, Kurzreferate, Rollenspiele, Fallbeispiele

2. Psychologie und Beratungsmethoden

Psychosoziale Faktoren

  • Zusammenhänge zwischen sozialer Position und Ernährungsverhalten (Klassen, Schichten, Art des Lebensstils)
  • Unterschiede im Ernährungsverhalten von Mann und Frau
  • Einfluss von Familie, Schule und Medien auf das Ernährungsverhalten.

Ernährungspsychologie

  • Übergewicht/Adipositas
  • Essstörungen
  • Prävention aus psychologischer Sicht

Professionelle Gesprächsführung/Kommunikation

  • Gesprächsführung nach Rogers
  • Basiswissen NLP
  • Gesprächsführung mit Kindern (Medien, Bilder, Spiele)

Psychologische Beratung

  • Kognitive Verhaltenstherapie bei Gewichtsstörungen
  • Lösungsorientierte systemische Kurzzeitberatung
  • Psychokinesiologie
  • EFT (Emotional Freedom Techniques)

Entspannungsmethoden

  • Autogenes Training (Seminarleiterschein für die Grundstufe)
  • Progressive Muskelentspannung (Seminarleiterschein)
  • Qi Gong – als ganzheitliche Bewegungsform
  • Visualisierungsmethoden/Phantasiereisen
  • Einsatz von Entspannungsmethoden bei Kindern

Hypnose

  • Basiswissen Hypnose
  • Einsatz von Hypnose bei Gewichtsproblemen

Ziel- und Visionsarbeit

  • Zieldefinition und Zielhierarchie
  • Einsatz von Medien zum kreativen/künstlerischen Selbstausdruck

Beratungspraxis und Supervision II

Übungen zur professionellen Vermittlung und Anwendung des erworbenen Wissens zu den Bereichen:

  • Ernährungspsychologie und –soziologie
  • Psychologische Anamnese
  • Professionelle Gesprächsführung
  • Beratungsmethoden
  • Wünsche, Visionen und klare Zielsetzungen

Methoden: Fragebögen, Check-Listen, Kurzreferate, Rollenspiele, Fallbeispiele

3. Sport – und Bewegungstherapie

Topographische und funktionelle Anatomie

  • Allgemeine Anatomie der Knochen, Gelenke und Muskeln
  • Anatomie und Funktion des Beines
  • Anatomie und Funktion des Rumpfes
  • Anatomie und Funktion des Armes

Physiologische und sportbiologische Grundlagen

  • Physiologie des Muskelgewebes
  • Energiestoffwechsel
  • Ausdauertraining
  • Krafttraining
  • Koordination und Körperwahrnehmung

Medizinische Trainingslehre

  • Grundlagen des Trainings
  • Sportmedizinische Aspekte
  • Ermüdung, Übertraining, Regeneration
  • Trainingsmethoden
  • Leistungsdiagnostik

Zielgruppenspezifisches Sport- und Gesundheitstraining

  • Wirkungen des Ausdauertrainings
  • Wirkungen des Krafttrainings
  • Sportpsychologie und Motivation

Sport- und Gesundheitstraining im Kindes- und Jugendalter

  • Sportbiologische Grundlagen
  • Wachstumsbedingte Besonderheiten
  • Psycho-physische Merkmale der verschiedenen Altersstufen
  • Bewegungsprogramme

Konzept für Sport- und Bewegungstherapie: Dipl.Sportwissenschaftlerin Aniko Blum, Bremen

Beratungspraxis und Supervision III

Übungen zur professionellen Vermittlung und Anwendung des erworbenen Wissens zu den Bereichen:

  • Physiologische und sportbiologische Grundlagen
  • Medizinische Trainingslehre
  • Zielgruppenspezifisches Sport- und Gesundheitstraining
  • Sport- und Gesundheitstraining im Kindes- und Jugendalter
  • Check-up des Bewegungsverhaltens
  • Schulung von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehung der Eltern/Familie
  • Zielsetzung
  • Aufbau und Weiterentwicklung eines individuellen Bewegungsprogramms im Alltag und durch spezielle Trainingseinheiten (für Kinder, Jugendliche und Erwachsene)

Methoden: Fragebögen, Check-Listen, Fallbeispiele; Bewegungspraxis

Existenzgründung und Marketing

  • Basiswissen zur Existenzgründung
  • Marketingstrategien
  • Hilfestellungen für die Entwicklung eines eigenen individuellen Konzepts

Übersicht Ausbildung Psychotherapie

Sind Heilpraktiker/innen die besseren Ärzte?

Eine legitime Fragestellung für Analysten des Dilemmas im deutschen Gesundheitwesen. Dort werden immer mehr Milliarden „verbraten“ für immer schlechtere Versorgung der Patienten, miesere Bezahlung der Ärzte und des medizinischen Fach- und Hilfspersonals, bei ständig höheren Ausgaben für aufwendigste Diagnosen und dubiose Pharmaka ohne therapeutischen Nutzen.

Statistiken beweisen: Heilpraktiker-Patienten sind seltener krank, belasten die Kassen und Versicherungen deutlich weniger. Und: „Schadensfälle kommen in Heilpraktikerpraxen nicht in relevanter Größenordnung vor“, wie eine parlamentarische Untersuchungskommission feststellte.

Tatsächlich: Die Haftpflichtversicherung für eine HP-Praxis beträgt jährlich ca. 150, für eine Allgemeinarzt-Praxis 700, für eine urologische Praxis gar 2.700 Euro!

Wir älteren Heilpraktiker/innen brauchen solche statistische Beweisführung nicht. Wir haben unsere Arbeit – gegen Häme und Verunglimpfung unserer alternativen Therapien als Scharlatanerie und Placebomedizin – stets im Wissen geleistet, dass die körpereigene, natürliche Abwehr immer der beste Arzt bleiben wird.

Unsere Verfahren basieren auf klaren Prinzipien: Sie aktivieren die Selbstheilungskräfte, sie schaden niemals, sie sehen Körper/Seele/Geist als interaktives, ganzheitliches Gesamtsystem. Sie entfalten ihre Wirkungen über das Verantwortungsbewusstsein der Patienten für die eigene Gesundheit und ihre aktive Mitwirkung im Heilungsprozess.

Es gibt so viele unterschiedliche naturheilkundliche Therapieansätze, wie es Krankheiten, Patienten und Heiler gibt. Alle haben ihre Berechtigung, ihre speziellen Anwendungsgebiete, ihre Stärken und Schwächen.

Paracelsus hat sich das Ziel gesetzt, dieses wertvolle Wissen zu bewahren, zu fördern und es an begabte jüngere Kollegen/innen weiterzugeben. Und seit mehr als einer Generation werden unsere Anstrengungen belohnt durch die mehrheitliche Entscheidung der künftigen Heilpraktiker/innen für die Ausbildung an einer Paracelsus Schule!

Ich kann Ihnen eines versichern: Ihr Engagement im Heilpraktikerberuf mit seiner hohen ethischen Verantwortung und so unendlich viel Platz für Individualismus wird sich mehr als lohnen! Carpe Dien, Nutzen Sie Ihre Chance, wir freuen uns auf Sie.

HP Eckhardt W. Martin, Gründer der Paracelsus Schulen

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