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Auch heute noch ist Leopold Emanuel Felke (7.2.1856 - 16.8.1926) als Lehmpastor bekannt. Grundsätzlich behandelte er seine Patienten nach dem aus der Bibel abgeleiteten Grundsatz "Erde muss aus Erde kommen!" Vorwiegend verwendete er zur Behandlung seiner Patienten Lehmbreiwickel und Lehmbreiumschläge. Er grub aber auch Kranke regelrecht in Lehm ein. |
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Felke, Sohn eines Lehrers, studierte Theologie und auch einige Semester Medizin. Sein besonderes Interesse galt immer den Heilpflanzen und den Werken Hahnemanns und Prießnitz'. In Cronenberg wo er zunächst auf Anweisung seines Bischofs wirkte, brach 1882 eine Diphterie-Epedemie aus. Es gelang ihm, dass keines der von ihm behandelten Kinder starb. In der Folge kamen immer mehr Ratsuchende zu Felke, dass er kaum noch Zeit für sein Pfarramt hatte. In Repelen eröffnete er seine erste Naturheilpraxis. Dort fühlte er sich aber nicht wohl. So ging er 1915 nach Sobernheim und gründete dort seinen ersten Jungborn. Nach diesem Vorbild folgten bald ähnliche Einrichtungen in ganz Deutschland. Im Jungborn wurde mit Licht, Luft, Sonne, Wasser, Lehm, Massage und Gymnastik und Homöopathie behandelt. Felke war nie ein Einzelhomöopath, er setzte grundsätzlich Komplexmittel ein. Auch heute noch ist Bad Sobernheim das Zentrum der Felke-Heilweise. |