Die Zytoplasmatische Therapie in der Tiermedizin

Hp. Kurt W. Seifert


Die "zytoplasmatische" Therapie darf nicht mit der sog. Frischzelltherapie oder der Therapie mit Trockenzellen - diese Therapien sind teilweise verboten - verwechselt werden, obwohl die Stoffe aus aus den Zellen (Zellinhalt = Zytoplasma) gesunder Rinder gewonnen werden. Durch Verarbeitung und Verfremdung der Zellinhaltsstoffe, kann es bei der zytoplasmatischen Thearpe kaum zu allergischen Reaktionen kommen. Da eventuell vorhandene Viren, Bakterien und Pilze bei der Verarbeitung sicher abgetötet werden, kann eine Ansteckung - z. B. mit BSE - vollkommen ausgeschlossen werden.

Die Therapie mit zytoplasmatischen Präparaten empfiehlt sich besonder bei allen chronischen, degenerativen oder rezidivierenden Krankheiten. Sie hilft auch dann - bei richtiger Anwendung - wenn die Krankheiten aus schulmedizinischer Sicht als unheilbar gelten. Es kommt zu einer gezielten Regeneration der betroffenen kranken Organe und Körperteile, sowie zu einer Stimulierung der der körpereigenen Abwehrkräfte. Als besonders gutes Beispiel ist die Hüftgelenksdysplasie des Hundes zu nennen. Besonders Schäferhunde leiden darunter. Zu dieser Verformung kommt es, wenn mehrere ungünstige Faktoren zusammentreffen: Veranlagung, Fehlernährung, Fehlfunktion der Nerven, Mangeldurchblutung, zu schnelles Wachstum, aber auch Unfälle in der Wachstumsphase.

Die zytoplasmatische Therapie ist nicht billig, doch gemessen an den Erfolgsaussichten erscheint sie dennoch als preiswert, zumal sie vielen Tieren - aber auch Menschen - eine Operation ersparen kann.

Die Technik:

An 5 Tagen werden sog. "Dilutionen" injiziert. Das sind Verdünnungen der eigentlichen Präparate. Dadurch wird der Körper auf die Therapie eingestimmt.
Nach einer Pause von 2-3 Tagen werden die "Sol" Präparate injiziert. Hierbei handelt es sich um die selben Substanzen wie bei den Dilutionen, jedoch in Form von Konzentraten.
Bei älteren Tieren kann auf das Vorspritzen der Dilutionen verzichtet werden. Die SOL-Behandlung wird nach 3 Tagen, 3 Wochen, 3 Monaten, 6 Monaten und dann jährlich 1 x und/oder nach Bedarf wiederholt.
Die Erfolgsrate dieser Therapie liegt bei ca. 87 bis 93%. Sie ist auch bei schwersten Hüftgelenksveränderungen bzw. anderen Organstörungen noch erfolgversprechend, wenn sie mit viel Geduld instensiv und konsequent durchgeführt wird.

Krankheiten bei denen die zytoplamatische Therapie erfolgversprechend eingesetzt werden kann:

  • Allergien
  • allgemeine Abwehrschwäche
  • Altersbeschwerden
  • Augenkrankheiten
  • Hautkrankheiten
  • Herzfehler
  • Herzmuskelschwäche
  • Hormon- und Stoffwechselstörungen
  • Krankheiten der Leber
  • Nierenversagen
  • orthopädische Beschwerden
  • psychische Störungen
  • Rheuma
  • Tumoren (Krebs)
  • Wachstumsstörungen





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