Übersicht dieser Ausgabe    Alle Paracelsus Magazine

aus dem Paracelsus Magazin: Ausgabe 4/1998

Chakra-Therapie

Cover

Die Energiematrix des Lebens entdecken

Das Wissen um die Chakras des Menschen ist schon sehr alt, wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Hinweise auf diese Hauptenergiezentren im menschlichen Energiefeld findet man bereits in der frühen tibetischen und indischen Medizin (chakra sanskrit: Rad).
Man kann sich diese Chakras als kleine Energiewirbel entlang den vorderen und hinteren Medianen vorstellen. Es bestehen außerdem kleinere Zentren dieser Art an anderen Körperstellen, wie z.B. an Hand- und Fußflächen. Die Hauptenergiezentren sind mit den aus der Akupunkturlehre bekannten Meridianen verbunden und wirken regulierend auf diese ein.

r9804_ct2 Es sind sieben Hauptchakras bekannt; diese beeinflussen jeweils eine der endokrinen Drüsen. So ist beispielsweise die vom Solarplexus regulierte Hauptdrüse die Bauchspeicheldrüse. Das Wurzelchakra steht mit den Nebennieren (Adrenalin) in Verbindung, dessen Ausdruck zum Beispiel der Kampf/ Fluchtreflex und die Vitalität ist.
Aus den alten Lehren geht hervor, daß durch die Chakras Energie aus dem Kosmos aufgenommen wird und wir diese Energien mit Bewußtseinsinhalten füllen und wir so mit unserer Umwelt kommunizieren.
Wir senden oder empfangen ständig Energie, sind uns jedoch meist nicht bewußt über den Ausdruck dieser Energien und was sie bei unseren Mitmenschen bewirken.
Die Klärung und Heilung der Chakras ist gleichbedeutend mit einer transformierenden, tiefgreifenden Wandlung unseres Bewußtseins. Wir entdecken die wahre Natur unseres Wesens und lernen bewußt unsere Energie zu steuern.

Über die Millionen Jahre der menschlichen Evolution verlagerte sich der Fokus des Bewußtseins von den unteren in die höheren Zentren. So hatten beispielsweise noch die Menschen des Mittelalters den Fokus des Bewußtseins sehr stark in den drei unteren Zentren konzentriert, was sich in Kampf und Ausleben der Urinstinkte äußerte.

Auf der körperlichen Ebene finden wir noch die Hinweise auf unsere tierhafte Herkunft in den Rudimenten der unteren Wirbelsäule (Steißbein) und in den ältesten Anteilen des menschlichen Gehirns (Reptilhirn). Seit der Jahrhundertwende hat sich das Bewußtsein mehr in die höheren Zentren entwickelt, was sich in der Nutzung bewußten Denkens und Handelns äußert. Die tiefen Abgründe in uns haben wir umgewandelt – oder verschüttet.

Der Mensch steht zwischen seiner tierischen Natur und seiner göttlichen Bestimmung. Wohl erstmals in seiner Evolution befindet er sich in der Lage, sein Bewußtsein für die Ziele seiner Seele aufnahmefähig zu machen, und dies im Leben als kreative Schöpferkraft auszudrücken.
Sämtliche nicht bewußt gelösten Konflikte und Emotionen, die sich im Laufe des Lebens angesammelt haben, tragen wir in unserem Energiefeld mit uns herum und die Umgebung bestätigt uns unsere geprägten Glaubenssätze dadurch, daß sie auf unser Energiefeld reagiert.
Ungelöste Konflikte „verdichten“ das Energiefeld des Menschen und lassen langfristig Krankheiten der korrespondierenden Organe entstehen. Sie lassen sich dadurch heilen, daß den entsprechenden Chakras Energie zugeführt, bzw. abgezogen wird. So läßt sich beispielsweise ein frühkindliches Trauma häufig in Verbindung mit einem gestörten Sakral- und Herzchakra finden, was sich auf der körperlichen Ebene z.B. mit Asthma oder Ekzemen manifestiert.

Die Klärung und Harmonisierung der Zentren ist die Essenz unserer Arbeit. Wie bei einer Zwiebel schälen wir die äußeren Schichten ab und geben der wesenseigenen Energie Raum. Wir arbeiten mit Heilenergie, Farben und Meditation, Psychologie und Astrologie.
Bei zunehmender Klärung des Energiefelds von Blockaden entwickeln sich allmählich die verschiedenen „siddhis“ (sanskrit: Kräfte), die uns unsere energetische Natur entdecken lassen.

Die Chakra-Therapie geht hervor aus den Erkenntnissen der alten Religionen und der schamanischen und asiatischen Medizin. Diese erfahren heute eine Symbiose und Bestätigung, durch die jüngsten Erkenntnisse bezüglich des Weltbildes in der Physik (Lichtquantenphysik, Physiker wie F. A. Popp u.a.), Elemente der Therapie stammen aus dem „Essence Training“ mit Kabir Jaffe und Ritama Davidson (USA).

r9804_ct3 FALLBEISPIEL

Klient XY klagt über rezidivierende rechtsseitige Migräne seit 12 Jahren. Außerdem hat er Verdauungsstörungen und wurde bereits zweimal wegen Struma operiert. Er nimmt seit Jahren Schilddrüsenhormone ein.
Nach Ausschluß eines Störfelds mittels auriculomedizinischer Störfelddiagnostik wird der Klient unter energetischen Gesichtspunkten untersucht. Die Untersuchung ergibt einen Energiestau im Bereich des Solarplexuschakras mit Auswirkung auf Leber- und Gallenfunktion. Außerdem ist eine Energieblockade im Bereich des Kehlchakras zufinden. Während der Behandlung kommt dem Patienten zu Bewußtsein, wann er zum erstenmal mit seiner Migräne konfrontiert wurde und es wird ihm klar, daß er in der ursächlichen Situation sehr starke Aggressionen verspürte, die er allerdings unterdrückte. Das führte zu einer Autoaggression mit den oben genannten Folgen. Seine mangelnde Fähigkeit, seinen Ärger auszudrücken, führte außerdem zur Blockade des Kehlchakras.

Während der Behandlung wird der Patient nun angehalten, seinen damals verspürten Ärger auszudrücken und damit diese Energie aus seinem Energiefeld zu befreien, worauf es zur Normalisierung des Solarplexus und des Kehlchakras kommt. Untersuchungen bei seinem Hausarzt bestätigen, daß er im Laufe der Zeit keine Schilddrüsenhormone mehr benötigt. Auch die Verdauungsstörungen verschwinden. Um den Therapieerfolg zu stabilisieren, wird er angehalten seine Emotionen auszudrücken und Dinge, die ihn belasten, zu artikulieren. Die mangelnde Fähigkeit, die störenden Dinge beim Namen zu nennen wurde bei ihm bereits in der Kindheit angelegt, wo er Ärger nicht ausdrücken durfte und ihm vermittelt wurde, daß er nur dann liebenswert sei ,wenn er „ruhig und brav“ ist.

Mit derartigen Blockierungen im Energiefeld sind die meisten von uns in irgendeiner Form belastet. Die Prägung dieser Blockaden findet meist schon in der frühen Kindheit statt und wir reagieren ein Leben lang mit den geprägten Mustern. Die therapeutischen Fertigkeiten, die wir entwickeln, um diese Muster aufzulösen sind, neben Diagnose der Chakras und des Energiefeldes, radiatorisches und magnetisches Heilen sowie der energetische Dialog. Elemente der Therapie sind außerdem Psychologie und Bioenergetik.

Die Methoden der Chakra-Therapie versprechen ein gewichtiger Pfeiler in der Medizin der Zukunft zu werden. Auch ursächliche Konflikte (z. B. des Krebskranken) lassen sich hiermit aufdecken und auflösen.

Hp Peter Schifer

zurück zur Übersicht dieser Ausgabe
Paracelsus SchulenWir beraten Sie gerne
Hier geht's zur Paracelsus Schule Ihrer Wahl.
Menü