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aus dem Paracelsus Magazin: Ausgabe 4/2016

Therapeutenportrait

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Patrizia Pribetic

 

Patrizia Pribetic

Heilpraktikerin

Ich wurde 1976 in Mailand, Italien geboren, aufgewachsen bin ich in Stuttgart. Nach meinem Studium der Freien Malerei zog ich nach Berlin, um dort Heilpraktikerin zu werden. Neben der Ausbildung fing ich bereits an, als Wellness-Masseurin zu arbeiten. Heute praktiziere ich als Heilpraktikerin in eigener Praxis in Stuttgart.

Heilpraktikerin zu sein bedeutet für mich, nah an der Natur zu sein und diese in Form der Naturheilkunde weiterzugeben. Ich beobachte gerne die schönen Pflanzen am Wegesrand und bin glücklich darüber, dass ich fast alle von ihnen mitsamt ihren Heilwirkungen kenne. Dieses Wissen schenkt mir ein Urvertrauen in die Welt, ein Gefühl der Geborgenheit. Dasselbe Gefühl entsteht, wenn ich mir vorstelle, wie viele Akupunkturpunkte wir Menschen haben – und jeder davon bewirkt Vielfältiges in uns. Mein Traum ist, dass eine solche Ausbildung zum allgemeinen Schulunterricht gehört, damit jeder Mensch auf dieses uralte Wissen zurückgreifen kann.

Wann und warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Mein Lebensplan war, Kunst zu studieren und gleichzeitig die Ausbildung zur Heilpraktikerin zu absolvieren. Schnell merkte ich aber, dass beides meine volle Aufmerksamkeit erfordert, und so habe ich die Ausbildungen nacheinander absolviert. Für Kräuter habe ich mich schon interessiert, als ich mit meiner Oma zum Sammeln gegangen bin. Als ich dann von einer Kollegin von all den anderen schönen Themen des Heilpraktikers erfuhr, war es um mich geschehen und ich war Feuer und Flamme für diesen Beruf.

Wie verliefen Ausbildung und Prüfung?

Die Ausbildungszeit war eine sehr schöne, aber auch anstrengende Zeit. Es gab so viel zu lernen und ich wollte alles in mich aufsaugen. Vor allem faszinierten mich Kräuterheilkunde, Irisdiagnose, Klassische Homöopathie, Chinesische Medizin, Klassische Massage, Atemtherapie, Kinesiologie und Ausleitungsverfahren. Ich bin meinen Lehrerinnen und Lehrern sehr dankbar, dass sie ihr Wissen mit uns geteilt haben.

Was sind Ihre Arbeitsschwerpunkte? Worauf haben Sie sich spezialisiert?

© kanusommer I fotolia.comHeilkräuter gehören wie selbstverständlich zu meinem Leben und in meine Praxis. Ich verbinde die Chinesische Medizin mit unserer westlichen.
Sprich: Ausleitung, Ernährungsumstellung, Massagen, Entspannungsmethoden und Bewegung sind das Gesamtkonzept meiner Praxis.

Was ist das Schönste an Ihrem Beruf?

Zu hören, dass es meinen Patienten besser geht.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Ich stehe morgens auf, übe Qigong, mache etwas Sport, bereite mir einen Smoothie zu und starte dann in die Praxisarbeit.

Nehmen Sie Sorgen und Probleme Ihrer Patienten auch mal mit nach Hause?

Ich wälze auch daheim Bücher und bilde mich ständig fort. Das macht mir Spaß. Mein Beruf ist mein Hobby, und so denke ich natürlich auch über die Themen meiner Patienten nach.

Mein Ausgleich zum Beruf ist mein Garten. Ich bin selig, wenn ich sehe, wie die Kräuter wachsen, ich den Rasen mähe und der Garten jedes Mal anders aussieht, wenn ich wiederkomme. Ich liebe den Geschmack frisch geernteter Früchte.

Wie geht Ihr Umfeld mit Ihrem Beruf um?

Mein Umfeld ist unheimlich interessiert, vor allem am Thema „gesunde Ernährung“.

Ich lebe nach dem Motto „Leben und leben lassen“. Ich versuche, für alles Verständnis zu haben, mich in jeden Menschen reinzudenken. Wir sind alle Individuen und erschaffen uns unsere jeweilige Realität selbst.

In welchen Momenten sind Sie glücklich?

Wenn ich mich mit der Natur verbunden fühle, z.B. in meinem Garten, im Wald, in den Bergen oder am Meer.

Das Magazin „Paracelsus“ ist für mich immer wieder eine neue Fundgrube an spannenden Beiträgen.

Welches Thema sollte „Paracelsus“ in Zukunft vermehrt aufgreifen?

Irisdiagnostik.

2016 04 Portrait3Naturheilpraxis
Patrizia Pribetic
Reinsburgstraße 88
70178 Stuttgart
Telefon 0157/36 36 80 27
Info@Gesundheitspflege-Praxis.de
www.Gesundheitspflege-Praxis.de

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