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Rosemarie Schultze-Ammermann hat ihre Jugend in Berlin verbracht. Der Kreativität in der Modebranche galt ihre erste berufliche Liebe. Sie startete als Lehrling und wurde später Atelier- und Geschäftsinhaberin. 1976 Szenenwechsel nach Hamburg: Dort war sie Geschäftsführerin von neun Boutiquen. 1978 wechselte sie die Branche: Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie eine Praxis für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Homöopathie und Psychotherapie. Als eine der ersten Paracelsus Schülerinnen überhaupt absolvierte sie die Heilpraktikerausbildung und bildete sich ständig in verschiedenen Therapieformen weiter (Psych. Berater, Reiki, Geistheiler nach José Silva, Reinkarnationstherapie, Re-Birthing, Akupunktur u.v.m.).
1982 übernahm sie schließlich die Leitung der Hamburger Paracelsus Schule und der angeschlossenen Heilpraktikerpraxis, führte vier Jahre lang zusätzlich die Schule in Kiel.
Privat hat sich die tatkräftige Berlinerin ein schöpferisches Hobby zugelegt. Mit viel Ideenreichtum gestaltet sie alte Wohnungen um. "Ich liebe es, etwas wachsen zu sehen und glaube an positive Veränderung. Aus diesem Grund inspiriert mich mein Beruf als Heilpraktikerin nach all den Jahren mehr denn je." Als Studienleiterin ist sie überzeugt von den Wachstumsmöglichkeiten in den Menschen: "Wir können viel mehr, als wir uns zutrauen, wir müssen nur losgehen. Es macht mir Freude und ist mir wichtig, meinen Schülern ihre Ressourcen sichtbar zu machen und neue berufliche Wege aufzuzeigen."
Ähnlich führt sie auch ihr Dozententeam. Jeder wird auf seine Vorlieben und Stärken geprüft und entsprechend eingesetzt. "Meine Dozenten unterrichten die Fächer, die ihnen Freude bereiten. Nur so kann die Begeisterung weitergegeben werden."
Rosemarie Schultze-Ammermann sieht sich gegenüber ihren Studenten in der Pflicht. Sie ist Vertrauensperson und Qualitätsprüferin, stets erreichbar, wenns irgendwo drückt. Sie sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Unterrichtsbetriebs und begleitet ihre Schüler aufmerksam und individuell. "Es freut mich, wenn meine Studenten die Schule als selbstbewusste, gut ausgebildete Therapeuten verlassen. Sie sollen in ihrem eigenen Leben aktiv Regie führen und auch ihre Klienten und Patienten zum gleichen Ergebnis bringen, denn so sind unsere Therapien am wirkunsvollsten."
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