|
Saarbrückens Studienleiter Klaus Comtesse wurde 1932 geboren, studierte Volks- und Betriebswirtschaft und arbeitete danach viele Jahre in Führungspositionen in der Industrie.
Als er selbst schwer erkrankte, standen die Schulmediziner vor einem Rätsel. Erst ein Heilpraktiker konnte ihm helfen. Der Wirtschaftswissenschaftler wurde wieder völlig gesund und war so überzeugt von der alternativen Medizin, dass er selbst eine Ausbildung zum Heilpraktiker absolvierte. Nach dieser Ausbildung assistierte er in verschiedenen Naturheilpraxen und ließ sich von den damals führenden Akupunkturlehrern (Prof. Dr. med. Chen Kai Yan, Prof. Dr. med. Plog, Prof. Dr. med. Bischko) unterrichten. 1977 eröffnete Klaus Comtesse seine erste Praxis. 1979 wurde er Studienleiter der Paracelsus Schule Saarbrücken - und feierte im Jahr 2004 sein 25-jähriges Jubiläum !
Seine vielfältigen Aufgaben faszinieren den Schulleiter noch heute. "Ich bin den ganzen Tag von jungen Leuten umgeben. Das begeistert mich! Außerdem bleibe ich durch die Arbeit mit den Dozenten fachlich immer up-to-date. Da kann ich als alter Hase aus dem Vollen schöpfen."
Seine Schüler sind Menschen aller Altersgruppen und jeder Herkunft. "Wer sich zu therapeutischen Berufen hingezogen fühlt, der bekommt von uns die bestmögliche Unterstützung und viele, viele weitere Anreize. Die Voraussetzung: Man muss zupacken können und die Neigung zum Behandeln mitbringen."
Damit die zukünftigen Heilpraktiker und Psychologischen Berater gut durch die Prüfung kommen, erkundigt sich Klaus Comtesse in jedem Kurs immer wieder nach Lage und Stimmung. Er wählt kompetente Dozenten aus und ist darüber hinaus die Anlaufstelle für Fragen und Wünsche. Ratsuchenden gibt er gerne Tipps. Zum Beispiel bei der Suche nach Assistenzstellen, oder wenn sie eine Praxis gründen wollen. "Auch Nachhilfe habe ich schon erteilt. Viele Ehemalige frischen Jahre später ihre Kenntnisse in unserer Lehrpraxis auf."
Obwohl der Studienleiter durch seinen Beruf komplett ausgefüllt ist, gibt es auch einen privaten Klaus Comtesse: "Ich fahre leidenschaftlich gerne Motorrad, arbeite mit Freude im Garten und schwimme regelmäßig. Und meine kleine Enkelin sorgt dafür, dass ich komplett abschalte. Insgesamt denke ich aber keineswegs ans Aufhören!"
|