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Die 35-jährige aus Werder
hat im Chemiestudium ihr Interesse für die Medizin und die
Pharmakologie entwickelt, und als sie auf einer Dienstreise in
einem Büchlein mit dem Titel "Selbstverständlich
selbständig" las, was ein Heilpraktiker ist und wie
man das werden kann, stand ihr Entschluß fest: Das ist meine
Zukunft, nicht die Formeln und Reagenzgläser.
Drei Jahre
lang studiert sie bei Paracelsus in Berlin, zuerst deutlich
homöopathisch orientiert, arbeitet danach in einer
homöopatischen Praxis mit, ergänzt die Homöopathie
wenig später mit der Osteopathie.
Für die eigene Praxis
baut Silke die Kellerräume in ihrem Wohnhaus aus, die
wichtigste Praxiseinrichtung ist eine wirklich fachgerechte
Behandlungsliege, nicht billig, aber genau das Richtige, damit
Silke ihre Techniken mit wenig eigener Körperbelastung
durchführen kann.
Die Patienten kommen nur zu
fest vereinbarten Terminen, für die Behandlungen setzt sie
nicht weniger als 40 Minuten an, so müssen die Patienten
nicht warten, können sich entspannen und Vertrauen fassen,
wichtige Ingredienzien der erfolgreichen Behandlung sowohl für
die Homöopathie, die Osteopathie und die CranioSacrale
Therapie, die sie besonders erfolgreich bei Traumata, bei Kindern
mit Entwicklungs- und Verhaltensstörungen einsetzt.
Die
Behandlung der Inneren Organe über die Wirbelsäule ist
bei Silke Büttner auch wichtiger Teil erfolgreicher
Behandlung der Legasthenie. Sie ist fasziniert von der Bandbreite
der Indikationen für ihre ganzheitlichen interdisziplinären
Therapieansätze, bei denen der Körper Heilungsreize
über verschiedene Ebenen gleichzeitig empfängt.
Ihr Patientenstamm ist bunt
gemischt, zunehmend behandelt sie aber Kinder mit Störungen
traumatischer Genese (physischer wie psychischer). Es ist
faszinierend zu beobachten, wie sich ihre Beschwerden bessern,
einfach durch die sanfte therapeutische Berührung.
Beruf
und Familie? Das kann
Silke Büttner natürlich ganz prima verbinden. Praxis
und Wohnräume befinden sich ja im gleichen Haus, so ist Mami
für ihre beiden Sprößlinge (10 und 13) gut
erreichbar. Deshalb nimmt die Familie auch gelassen die
Einschränkungen in Kauf, wenn Mami in der Praxis arbeitet
oder ihre Ausbildung weiterführt.
Denn sie wird noch ihre
Osteopathische Ausbildung zu Ende führen, insbesondere die
faszinierende Schädelosteopathie will sie wirklich zur
Meisterschaft bringen. Hiervon profitieren auch ihre Studenten in
der Paracelsus Schule Berlin, ein Engagement, das die beliebte
Dozentin nicht missen möchte.
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