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Das Interesse für alles Medizinische hat ihm schon früh die berufliche Richtung gezeigt. Mit 17 Jahren trat er in den Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ein und machte nach dem Gymnasium von 1994 bis 1997 mit einer Krankenpflegeausbildung das Hobby zum Beruf. Nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit in der Pflege und im Rettungsdienst entschied er sich im November 2006 die Heilpraktikerausbildung an der Deutschen Paracelsus Schule in Gießen berufsbegleitend zu absolvieren. Bereits nach 16 Monaten bestand er im März 2008 die Überprüfung und machte sich damit selbst ein Geburtstagsgeschenk.
Mit Fragen kommen, mit Antworten gehen
Was ihm bei seiner Arbeit besonders wichtig ist, ist die Kommunikation mit den Patienten. "In der Klinik wurde das Pflegepersonal nach den Visiten recht häufig gefragt, was der Arzt denn nun eigentlich gesagt oder was dieses und jenes zu bedeuten hat. Daher ist für mich besonders wichtig, dass meine Patienten nicht nur über ihren Ist-Zustand, die vorgesehene Therapie und bestehende Alternativen informiert sind, sondern auch alle Informationen wirklich verstanden haben. Das bedeutet zwar mitunter sehr viel Aufklärungsarbeit, aber es ist nach meiner Wahrnehmung einer der häufigsten Gründe, warum Patienten zu mir kommen."
Schwerpunkte: Traditionelle Europäische Medizin und Biofeedback
"Es begeistert mich nach all den Jahren immer wieder aufs Neue, wie gut die alten Hausmittel auch heute noch helfen. Warum soll ich bei Fieber immer gleich Paracetamol geben, wenn auch ein einfacher Unterschenkelwickel Abhilfe schaffen kann? Von daher stand für mich von vornherein fest, dass ich dieses Wissen, das ich mir vor allem während meiner Pflegezeit angeeignet habe, ausbaue und zu einem Schwerpunkt mache. Den zweiten Schwerpunkt - Biofeedback - habe ich erstmals während meiner Fortbildung zur "Pain nurse" (Schmerzmanagement in der Pflege) kennen gelernt. Dabei werden physiologische Körperfunktionen, die üblicherweise unterhalb unserer Sinneswahrnehmung ablaufen, über Sensoren abgeleitet und dem Patienten auf einem Bildschirm zurückgemeldet. Man kann Biofeedback daher auch als computergestützte Sinneswahrnehmung beschreiben. Es eignet sich unter anderem hervorragend als nichtmedikamentöse Alternative für Migränepatienten, die mit einem speziellen Training lernen können, Anfälle abzuschwächen oder ganz zu verhindern. Dieses evidenzbasierte Verfahren wurde daher auch von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in deren Leitlinie aufgenommen."
Auch in seiner Freizeit bleibt er seinem Lieblingsthema treu. Neben Sport zum Ausgleich widmet er sich der Darstellung mittelalterlichen Lebens um das Jahr 1250 in Mittelhessen. In der Gruppe Viatores temporis stellt er - wer kann es sich denken - die medizinische Versorgung jener Zeit dar.
Naturheilpraxis Bock
Praxis für Traditionelle Europäische Medizin und Biofeedback
Küchlerstraße 12
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