Christine Kleinert, Heilpraktikeranwärterin

Christine Kleinert, Heilpraktikeranwärterin

Christine Kleinert, Heilpraktikeranwärterin

Christine Kleinert, Heilpraktikeranwärterin

In meinem Leben ist es schon recht bunt zugegangen….

Leider musste ich meine Pläne aus privaten Gründen ändern, obwohl ich eigentlich Medizin studieren wollte. So wurde ich Arzthelferin. Einige Jahre später „schubste“ mich das Schicksal wieder auf eine andere Bahn.

Da ich mich schon immer gerne mit Kunst beschäftigt hatte, eröffnete ich ein Atelier und machte mich selbständig. Ich erhielt viele Auszeichnungen und Preise, wurde von einer bekannten deutschen Firma entdeckt, und designte nun im Spielwarenbereich für sie. Dadurch wurde ich weltweit bekannt und kam nun viel in der Weltgeschichte herum. Ich hielt Seminare, war auf Roadshows und gab Autogrammstunden, auch ein Fernsehinterview der ARD mit einem Bericht über mich war dabei. Es machte mir sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal ganz schön anstrengend war, im Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Dadurch lernte ich aber auch viele Menschen und ihre Schicksale kennen. Teilweise waren es wirklich sehr dramatische Lebensberichte. So konnte ich lernen, viel lernen… was es so gibt an Menschlichem aber auch Unmenschlichem.

Dann hatte ich einen Unfall

Bei der Modellherstellung leerte ich mir kochend heißes Wachs über die rechte Hand (ich bin Rechtshänderin). Sie können sich mein Entsetzten vorstellen… bei einer Künstlerin ist die Hand das wichtigste Werkzeug. Nun weiß ich auch was Verbrennungen 2. und 3. Grades sind…und was Schmerzen bedeuten. Noch direkt im Krankenhaus rief ich bei meinem Apotheker an und bat um Hilfe. Er nannte mir ein homöopathisches Mittel und eine hervorragende Salbe, die ich sofort anwendete. Ich werde nie vergessen, was die Ärzte für Gesichter machten, als sie mir eigentlich mitteilen wollten, dass man transplantieren müsse. Solch eine Wundheilung konnten sie gar nicht begreifen! Ich brauchte keine OP, meine Hand wurde wieder beweglich und bis auf ein paar kleine Narben sieht man heute nichts mehr.

Dieses Erlebnis brachte mich wieder zur Medizin zurück

Christine Kleinert, Heilpraktikeranwärterin

Ich begann einige Zeit später die Ausbildung zur Heilpraktikerin in Stuttgart.
Normalerweise wäre ich schon mit dem Studium fertig, doch ein weiteres Erlebnis hielt mich davon ab. Meine Mutter wurde krebskrank und da ich da bereits schon bei einem Heilpraktiker seit 2 Jahren assistierte, musste ich mich jetzt auch mit der gesamten Krebsproblematik und ihren Behandlungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Für mein Studium war das natürlich nur gut, nur menschlich machte es mir doch zu schaffen, weil ich meiner Mutti leider nicht mehr helfen konnte, gesund zu werden. Sie starb, aber ohne große Schmerzen und friedlich. Ich hatte ihr unter anderem ein homöopathisches Mittel gegeben, was das „Loslassen“ erleichterte.

Nun versuche ich mich wieder voll dem Studium zu widmen. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich mich dann mehr für die psychologische oder die medizinische Richtung entscheide.
Meine „Brötchen“ verdiene ich mit meiner Kunst, mit Entwurf und Realisation von Internetauftritten (Websites) und sonstigem Werbematerial wie Visitenkarten etc. auf freiberuflicher Basis. Zudem bin ich noch ehrenamtlich in der Telefonseelsorge tätig und betreue einige Menschen in Lebenskrisen per Internet…manchmal reicht schon eine liebevolle mail, um den Menschen wieder Mut zu machen. Eine Frau mit Angststörungen begleite ich auch schon seit längerem bei Einkäufen etc. Alles aber ohne finanziellen Hintergrund. Ich sehe es als eine Lernerfahrung für meinen späteren Job an.

Zur Zeit interessiere ich mich auch für etwas ungewöhnlichere Heilweisen wie z.B. schamanisches Heilen, obwohl ich, aus der medizinischen Denkweise heraus, eigentlich eher dazu neige es anzuzweifeln, trotzdem werde ich ein Seminar besuchen…ich lasse mich gerne überraschen und überzeugen.

Ab und an brauche ich dann auch ein wenig Abstand. Wenn ich nicht gerade lese, das tue ich sehr gerne, vor allem so spirituelle Romane, wie die von Paolo Choello, setze ich mich, begleitet von meinem Hund, gerne aufs Pferd meiner Freundin und trabe mit ihm stundenlang durch den Wald….nicht umsonst heißt das Sprichwort: alles Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde…

Ich wünsche allen Mitstudierenden, dass sie „ihren Weg“ finden mögen und allen Dozenten, dass sie weiterhin Freude am Unterrichten haben…

Christine Kleinert
Handy: 0170/2749607
email: ChrisDK24@aol.com
website: www.christine-kleinert.de