Traumberuf Tierheilpraktiker/in • Zertifizierte Ausbildung bei Paracelsus


In Deutschland gibt es über 30 Millionen Haustiere, die mit ihren menschlichen Familien wohnen. Doch häufig leiden sie – wie wir auch – an vielseitigen Krankheiten, Verhaltens-, Essstörungen und anderen Problemen, die ihnen und ihren Besitzern das Leben schwer machen. Deutsche geben über 10 Milliarden Euro jährlich für ihre geliebten Tiere aus. Das zeigt, wie wichtig sie uns sind.

Tierheilpraktiker/innen werden immer gefragter. War es früher vordergründig der Tierarzt, zu dem Besitzer ihre Tiere brachten, so bevorzugen immer mehr Menschen die naturheilkundliche Arbeitsweise des Tierheilpraktikers. Statt einer schnellen Diagnose und der Verabreichung chemischer Pillen nimmt der Tierheilpraktiker sich Zeit für das Tier und untersucht es stets ganzheitlich, um es alternativmedizinisch zu behandeln. Seine Therapieerfolge geben ihm Recht.

Heute wollen wir Ihnen in Form eines Kurzinterviews die Erfolgsgeschichte der Tierheilpraktikerin Inge Dahmen vorstellen, die eine eigene Tierheilpraxis in Aachen betreibt und für die Paracelsus Schulen als Dozentin in der THP-Ausbildung aktiv ist. Sie gibt Ihnen gerne einen Einblick in ihren – wie sie selbst sagt – “Traumberuf“!

Paracelsus: Liebe Frau Dahmen, was bewegte Sie dazu, Tierheilpraktikerin zu werden?
Inge Dahmen: Meine Liebe zu Tieren – insbesondere zu Pferden – hat sich schon früh entwickelt. Meine ganze Freizeit verbrachte ich auf der Pony-Farm meiner Mutter mit all den Tieren. Nach der Schule absolvierte ich dann die Ausbildungen zur Pferdewirtin und zur Tierheilpraktikerin.

Sie leben zusammen mit ihrem Mann, drei Kindern und Hunderten von Tieren auf einem eigenen Hof…
Ja, schöner geht´s nicht! Hof Mabrouck liegt im Dreiländereck, je 25 km von Lüttich (B), Maastricht (NL) und Aachen (D) entfernt. Der Hof wird als biologischer Rinder- und Pferdebetrieb geführt. Hier gilt: „Wo Pferde noch Pferde sein können“. Unser Schwerpunkt liegt auf der natürlichen Versorgung und Behandlung der Tiere.

Warum bevorzugen Sie die Tierheilkunde gegenüber der Veterinärmedizin?
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Die Schulmedizin muss sein, aber in vielen Fällen ist eine naturheilkundliche Betrachtung und Behandlung deutlich effektiver und vor allem gesünder für das Tier. Es ist immer davon abzuraten, sich einer überflüssigen Operation zu unterziehen oder unnötig Antibiotika zu nehmen, wenn das breite Spektrum der Naturheilverfahren Alternativen bietet. Die Tierheilkunde ist altbewährt und modern zugleich. Wir Tierheilpraktiker betrachten das Tier immer ganzheitlich und individuell; so ist eine erfolgreiche Therapie für tatsächliche und langanhaltende Gesundheit möglich!

Was ist es genau, was Tiere von uns Menschen suchen?
Aufmerksamkeit, Liebe, Zeit für Sie haben und Zuwendung. Bekommen sie zu wenig davon, können sie krank werden, genau wie wir Menschen. Da Tiere unserer Sprache nicht mächtig sind, sind sie umso mehr abhängig von uns, vor allem im Krankheitsfall. Während der Tierarzt einen tierischen Patienten nach dem anderen in kurzer Zeit durchschleust, gibt der Tierheilpraktiker den Tieren genau das, was sie brauchen: Aufmerksamkeit, Liebe, Zeit und Zuwendung. Mit Streicheleinheiten zwischendurch und einer von Grund auf sanften Fürsorge können sich Tiere viel besser auf die Therapie einlassen und wieder gesunden, da sie spüren, dass sie wichtig sind und geliebt werden.

Warum ist Ihrer Meinung nach jetzt die richtige Zeit, Tierheilpraktiker/in zu werden?
Weil immer mehr Menschen uns aufsuchen, um ihren Tieren zu helfen. So wie auch Heilpraktiker mittlerweile sehr gefragt und gut besucht sind, hat sich das Berufsbild des Tierheilpraktikers ordentlich entwickelt. Es gibt mittlerweile viele zertifizierte und hervorragend ausgebildete Therapeutenkolleginnen und -kollegen, der Bedarf steigt weiterhin an. Auch ich persönlich setze mich für den kompetenten Nachwuchs ein, indem ich das Lehrkonzept der Paracelsus Schulen unterstütze, die zusammen mit dem Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V. hochwertige Ausbildungs- und Prüfungsstandards eingeführt haben, mit entsprechendem Zertifikat. So können die Tierbesitzer sicher sein, dass sie ihren Patienten in kompetente Hände geben.

Die Paracelsus Ausbildung beinhaltet ja auch viele Praktika. Warum sind diese so wichtig?
Weil hier praktische Erfahrung gesammelt und der Studierende in die Arbeit und den Alltag des Tierheilpraktikers integriert wird. Hof Mabrouck dient einigen Paracelsus Schulen als praktischer Lehrhof. Außerdem befindet sich hier meine Tierheilpraxis. Angehende Tierheilpraktiker müssen die Möglichkeit haben, ambulatorisch und praktisch mitarbeiten zu dürfen. Während ihrer Ausbildungszeit vielseitige Erfahrung zu sammeln; nur so ist es möglich, zum Berufseinstieg auch wirklich sicher zu sein, mit dem, was man tut.

Welche Schwerpunkte hat Ihre Praxis?
Meine Expertisen sind die Homöopathie und die Phytotherapie bei der Behandlung von kleinen „Alltagsbeschwerden“. Akupunktur, Blutegel- und Lasertherapie sind weitere Schwerpunkte meiner therapeutischen Anwendungen.

Letzte Frage: Was raten Sie Menschen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, Tierheilpraktiker/in zu werden, sich aber nicht trauen, diesen Schritt zu gehen?
Das gib es nur eines: Realisiert Euren Traum, genauso wie ich! Worauf warten? Beruflich glücklich zu sein, Gutes zu bewirken, Tieren helfen zu können und dabei noch vernünftig zu verdienen – was gibt es Schöneres? Die zertifizierte Ausbildung z. Tierheilpraktiker/in bei Paracelsus ist meiner Meinung nach der richtige Weg, um sich seinen Traum vom Beruf des Tierheilpraktikers zu erfüllen!

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Frau Dahmen!

Wollen Sie Tierheilpraktiker/in werden und interessieren sich für die zertifizierte Paracelsus/VDT-Ausbildung, dann schauen Sie sich unser THP-Video an oder lesen Sie mehr darüber auf THP Berufs- & Ausbildungsinfos.