Therapie bei vorzeitigem Samenerguss (ejaculatio praecox)

Therapie bei vorzeitigem Samenerguss (ejaculatio praecox)

Quelle:
Michael Pfreunder: “Schon wieder zu früh…? 3-Stufen-Programm gegen vorzeitigen Samenerguss”, Verlag Integrative Weiterbildung, ISBN 3-00-001597-3

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei www.sexualberatung-online.de

Ca. 10-20% aller Männer im geschlechtsreifen Alter leiden unter dem Problem des vorzeitigen Samenergusses. Bis vor wenigen Jahren wurde dieses Problem als Bagatelle abgetan, obwohl es sich um die am weitesten verbreitete Sexualstörung überhaupt handelt. Alle Beteiligten empfinden sie als besonders gravierend. Leider wird es gegen diese Störung keine Pille – ähnlich wie Viagra – geben.

Die sofortige Ejakulation (Samenerguss) des Männchens ist im Tierreich völlig normal. Dieses Verhalten aller Säugetiere dient der Arterhaltung. Ein zusätzlicher Nutzen eines längeren Sexualakts besteht nicht, eher brächte er nur unnötige Gefahren durch die Schutzlosigkeit und fehlende Aufmerksamkeit gegenüber potentieller Feinde.
Der moderne Mensch problematisiert jedoch diese Verhaltensweise. Der Sexualakt wurde kultiviert. Männer und Frauen sprechen nun offener über ihre Wünsche und Vorlieben. Beide Partner wollen daraus den höchstmöglichen Genuss ziehen. Besonders anzuführen ist, dass die Frauen ihr Bedürfnis nach sexueller Befriedigung immer deutlicher zum Ausdruck bringen.
Die männliche Potenz definiert sich heute nicht mehr an dem “wie oft”, sondern an dem “wie lange”. Dadurch entstand das altbekannte und schon immer verbreitete Problem der “Ejaculato praecox” dem vorzeitigen oder zu schnellen Samenerguss des Mannes.
Die moderne Sexualberatung definiert “vorzeitig” sehr unterschiedlich. Es wird nicht in Minuten oder Sekunden gemessen, sondern richtet sich nach dem persönlich-subjektiven Empfinden des Mannes. Jeder Samenerguss, der unkontrolliert und/oder gegen den Willen des Mannes auftritt, kann demnach als “zu früh” oder “vorzeitig” bezeichnet werden.
Normalerweise lernt der Mann im Laufe seiner ersten Sexualkontakte seine Ejakulation zu steuern, so wie man lernt, seinen Harndrang zu kontrollieren und nicht mehr bettzunässen. Mancher Mann schafft diesen wichtigen Entwicklungsschritt jedoch nicht. Es kommt auch vor, dass die ehemals erlernte Kontrolle sogar wieder verschwindet. Durch den Leistungsdruck, die Versagensangst oder auch durch andere psychologische Probleme tritt das Problem des vorzeitigen Samenergusses in unserer schnelllebigen Zeit immer öfter und massiver auf.

Oftmals ejakuliert der betroffene Mann dann bereits bei der direkten Berührung der Genitalien durch die Partnerin oder sehr kurz nach Eindringen in die Scheide. Andere Männer wiederum kommen nach einigen wenigen Minuten des Koitus zum Samenerguss. Jüngere Männer leiden besonders unter diesem Phänomen und suchen oft vergebens nach effektiven Lösungswegen.
Viele versuchen mit diversen Pseudo-Hilfen den Samenerguss zu verzögern. Sie multiplizieren im Kopf vierstellige Zahlen oder denken an den nächsten Besuch der Schwiegermutter. Gerne werden auch Betäubungsmittel (Betäubungssalben, “Longtime” Kondome usw.) eingesetzt, um das sexuelle Spiel auszudehnen. Was nutzt aber das längere “Durchhalten” wenn die Spontanietät, das Gefühl und der Spass dabei verloren gehen?
Da nur ganz selten körperliche Ursachen für den vorzeitigen Samenerguss vorliegen, handelt es sich in der Regel um ein falsch erlerntes oder wiederverlerntes Verhalten. Manchmal sind allerdings auch tieferliegende psychische Probleme damit verbunden. Wie jedes andere Verhalten kann jedoch auch die ejakulatorische Kontrolle systematisch (neu) erlernt werden. Mit der Hilfe einer modernen Sexualberatung kann das jeder schaffen.
Durch die “an-etwas-Anderes-denken-Strategien” oder anderen zweifelhaften Ratschlägen entsteht nur Schaden. Es muss (neu) erlernt werden, den Körper und dessen Gefühle bewusst wahrzunehmen. Durch eine erlernbare Ejakulationskontrolle besteht dann die Chance, die Sexualität mit der Partnerin wieder als Glück, Freude und Erfüllung zu empfinden. Der vorzeitige Samenerguss ist die einzige Sexualstörung, die sich schnell und leicht beseitigen lässt.

Pseudo-Hilfen, Tipps und Tricks:

Betäubungssalben/sprays bei vorzeitigem Samenerguss:
Diese Mittel helfen in Einzelfällen. Es muss jedoch eine Einwirkzeit von bis zu 20 Minuten in Kauf genommen werden. Das raubt dem Geschlechtsakt jedoch jede Spontanietät. Ein grösseres Problem ist, dass der Mann nichts mehr spürt, da sein Penis ja betäubt ist. Selbst die Partnerin kann davon betroffen sein, da sich die Salbe/das Spray auch auf ihre Schleimhäute überträgt. In Einzelfällen wird auch von allergischen Reaktionen berichtet.

Sonderkondome bei vermeintlich zu kleinem Penis:
Diese Kondome haben in ihrem vorderen Teil eine künstliche Silikon-Eichel. Wird dieses Kondom über den Penis gestreift, erscheint er bis zu 5cm länger. Dies geht natürlich zu Lasten der Empfindungsfähigkeit und macht bei einem reißenden Kondom ernsthafte Probleme, wenn der verlängernde Fremdkörper in der Scheide der Frau hängenbleibt.

Denk-an-Deine-Steuererklärung bei vorzeitigem Samenerguss:
Diese Ablenkungsstrategien helfen selten. Der betroffene Mann kann sich damit gerade über die ersten Minuten retten. Ein Genuss kann nicht entstehen, da er ja nicht bei der Sache ist. Selbst die Partnerin hat nichts davon, wenn er jetzt 90 Sekunden statt nur 10 Sekunden durchhält.

Sexvermeidung bei vorzeitigem Samenerguss:
Viele Betroffene vermeiden aus Versagensangst den Sex vollständig. Dadurch entsteht dann jedoch ein Teufelskreis. Es ist eine normale physiologische Reaktion des männlichen Körpers, dass er nach einer längeren Zeit der Enthaltsamkeit besonders schnell zum Höhepunkt kommt. Die Versagensangst steigert sich dadurch noch mehr.

Medikamente (z.B. sog. MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva, Serotonin etc.):
Diese Medikamente verzögern als Nebenwirkung den Samenerguss. Die Medikamente sind sehr teuer, verschreibungspflichtig und müssen vier bis sechs Stunden vor dem erwarteten Geschlechtsakt eingenommen werden. Niemals sollte jedoch ein Medikament wegen seiner Nebenwirkungen eingenommen werden! Es besteht auch kein heilender Effekt! Sobald das Medikament abgesetzt ist, tritt das Symptom des vorzeitigen Samenergusses wieder auf. Der Frust steigt dann noch weiter.

Positives Vorgehen:

Es gibt verhaltenstherapeutische Lenproramme. Allerdings arten einige Übungsprogramme in Hochleistungssport aus, so dass der Name “Trainingsprogramm” eher angebracht zu sein scheint. Sinnvoll erscheinen mir nur diejenigen Programme, bei denen Lust, Freude und Befriedigung nicht zu kurz kommen und bei denen sich die eventuell vorhandene Partnerin sinnvoll einbringen kann. Dann sind diese Methoden sehr wirkungsvoll. Sie sorgen dafür, dass sich der betroffene Mann in einigen Wochen neue sexuelle Verhaltensmuster aneignet. Beim vorzeitigen Samenerguss liegen die Erfolgschancen bei 90%!

Sinnvolle Übungen:

Diese Übungen wurden von dem amerikanischen Urologen Kegel konzipiert, eigentlich nur, um inkontinente Frauen zu behandeln. Aufgrund deren Berichte über eine gesteigerte Empfindungs- und Orgasmusfähigkeit veranlaßte Kegel dazu, die Beckenbodenmuskulatur genauer zu untersuchen.
Er entwickelt aus den daraus gewonnenen Erkentnissen zwei verschiedene Varianten von Übungen die von Männern und Frauen genutzt werden können, um ihre Empfindungsfähigkeit im Genitalbereich zu steigern. Zusätzlich lassen sich durch diese Übungen sehr hilfreiche Massnahmen zur Verzögerung des Samenergusses einleiten. Sicher ist: wer Kontrolle über seine Beckenbodenmuskulatur hat, der kann auch den Samenerguss beeinflussen. Es gibt zwei Varianten, die entsprechenden Muskelgruppen zu trainieren:

1. Variante:
Hierbei geht es um die Stärkung des Muskels, der es erlaubt, den Strahl beim Urinieren zu unterbrechen bzw. nach dem Urinieren auch noch den letzten Tropfen herauszupressen.

2. Variante:
Mittelpunkt ist hier der Schliessmuskel des Gesäßes. Es muss sich vorgestellt werden, dass der Stuhlgang eingehalten werden muss. Der hierfür zuständige Muskel soll mit dieser Variante gestärkt werden.

Bei beiden Übungen kommt es darauf an, die entsprechenden Muskeln zwanzig Mal zusammenzuziehen und wieder lozulassen. Es muss darauf geachtet werden, nur die angesprochenen Muskeln arbeiten zu lassen. Bauch- und Beinmuskeln müssen entspannt bleiben. Sobald es geschafft wurde, nur mit den richtigen Muskelgruppen zu arbeiten, soll die Anzahl der Kontraktionen langsam bis auf vierzig gesteigert werden. Dies kann durchaus einige Wochen dauern. Wenn vierzig Kontraktionen erreicht wurden, wird die Übung folgendermassen verändert:
Die Muskeln werden angespannt und die Spannung muss zwei bis drei Sekunden gehalten werden. Danach wird langsam gelockert, bis zur völligen Entspannung. Unterstützt werden sollte dieser Vorgang durch die Vorstellung, dass nach der Entspannung “alle Schleusen aufgehen” und das sowohl uriniert als auch der Darm entleert werden könnte. Es wird wiederum mit zwanzig Kontraktionen (Ausführungen) gestartet, die langsam auf fünfzig gesteigert werden. Nach kurzer Zeit wird diese Übung fast “von alleine” gehen. Geübt werden kann z.B. beim täglichen Busfahren, Zeitunglesen oder Fernsehen.

Die praktische Anwendung:
Wenn man beim Geschlechtsverkehr das Gefühl hat, kurz vor dem Samenerguss zu stehen, muss man “kegeln”. Die trainierte Beckenbodenmuskulatur wird angespannt, bzw, entspannt. Dadurch wird der Samenerguss verzögert und der Druck der Ejakulation nimmt ab.

Therapie bei Ulcus cruris

Therapie bei Ulcus cruris

Das Ulcus cruris oder Unterschenkelgeschwür ist ein Substanzdefekt der Haut, meist über den Innenknöcheln. Die Ursache ist in der Regel eine chronisch-venöse Insuffizienz (U.c. venosum), selten kommen jedoch auch

arterielle Verschlusskrankheiten (U. c. arteriosum) vor.

Die Ursachen für ein Ulcus cruris arteriosum können sein:

chronische arterielle Verschlusskrankheit
(Endangiitis obliterans oder Arteriosclerosis obliterans)
Periarteriitis nodosa

diabetische Makroangiopathie

diabetische Mikroangiopathie

Vaskulitiden
Necrobiosis lipoidica (diabeticorum)
Perniones
Hypertonie (Martorell-Syndrom)
arteriovenöse Anastomosen
Aneurysmen
Die Ulcera venosum basieren meistens auf einer chronisch-venösen Insuffizienz (CVI) der unteren Extremitäten. Früher wurden sie als variköser Symptomenkomplex oder Status varicosus bezeichnet.

Die Einteilung der CVI erfolgt in drei Schweregrade:

1. Venenerweiterungen an den Seiten der Füße (Corona phlebectatica paraplantaris), am Abend Knöchelödeme
2. Hyperpigmentierungen (Purpura jaune d´ocre), abakterielle Entzündung (Hypodermitis), Induration von Dermis und Subcutis (Dermatoliposklerose), Depigmentierungen (Capillaritis alba)
3. Florides od. abgeheiltes Ulcus cruris

Die Symptome sind: leichte Ermüdbarkeit, Spannungs- u. Schweregefühl in den Beinen, Brennen der Fußsohlen, beim Stehen und zunehmende Beschwerden, Besserung beim Laufen, perimalleoläres bzw. prätibiales Ödem, das bei horizontaler Lagerung der Beine wieder zurückgeht.

Komplikationen:

Unterschenkelstauungsekzeme, Kontaktekzeme. Ulcera. Bei beiden Formen (U. c. arteriosum und U. c. venosum) können Ulcera entstehen, einmal durch einen Substanzverlust (aufbrechen des Geschwürs ohne Verletzung), oder durch eine, aufgrund der Durchblutungssituation nicht mehr heilende, kleinste Wunde.
Eine Abheilung ohne eine massive Behandlung ist nicht zu erwarten, auch dann nicht, wenn die Grunderkrankung (siehe U. c. arteriosum) behandelt und geheilt wurde, da in das Ulcus Bakterien eindringen und somit eine Abheilung verhindert wird.
In der Regel tut sich die Schulmedizin mit der Behandlung der Ulcera schwerer als die Naturheilkunde.
Die naturheilkundliche Behandlung:

Selbstverständlich muss auch hier die Grunderkrankung erkannt und behandelt werden. Ein eventuell vorliegender Diabetes (diabetische Makroangiopathie, diabetische Mikroangiopathie) muss natürlich vom Arzt eingestellt werden. Er kann aber begleitend naturheilkundlich (hier bietet sich besonders die Phytotherapie an) mitbehandelt werden.

Zwei phytotherapeutische Teerezepte, die zur begleitenden Therapie des Diabetes geeignet sind:

Rp.
Folium Mori 20,0
Folium Juglandis 10,0
Folium Urticae 10,0
Fructus Phaseoli sine semine 20,0
M.f. Spec.

Aus der Pflanzenmischung wird ein Infus aus 1 Esslöffel der Droge auf eine Tasse Wasser hergestellt. Über 7 Tage werden täglich 2 Tassen getrunken, dann wird eine Pause von 3 Tagen gemacht, danach wird wiederholt. Ich empfehle diese Kur 5 mal pro Jahr durchzuführen.

Rp.
Folium Myrtilli 60,0
Folium Betulae 20,0
Folium Urticae 10,0
Fructus Phaseoli sine semine 10,0
M.f. Spec.

Aus der Pflanzenmischung wird ein Infus aus 1 Esslöffel der Droge auf eine Tasse Wasser hergestellt. Es werden 2 – 3 Tassen pro Tag getrunken. Der Tee sollte täglich alternierend mit dem vorigen getrunken werden.

Selbstverständlich muss der behandelnde Arzt über diese phytotherapeutische Massnahme unterrichtet werden, da die Insulindosierung der neuen Situation angepasst werden muss.

Bei beiden Formen der Ulcera sollten zur Abtötung der Bakterien Beutelbegasungen im Rahmen der Ozontherapie durchgeführt werden (Nachzulesen auf unserer Hauptseite unter dem Link Naturheilverfahren > Ozontherapie).

Eine weitere Massnahme, die besonders bei den Ulcera venosum erfolgversprechend ist, ist das Ansetzen von Blutegeln. Wichtig ist bei dieser Therapie, dass nicht in den Geschwüren, sondern um die Geschwüre angesetzt wird ( die Ansatzpunkte sind unter dem Link Naturheilverfahren > Ausleitende Verfahren zu finden). Durch die Blutegel kommt es zu einer Entstauung, die sich auf den Heilungsprozess ausserordentlich positiv auswirkt.
Die homöopatische Behandlung der Ulcera:

Folgende homöopatischen Remedia können zu der Behandlung der Ulcera eingesetzt werden. Bei dieser Auflistung handelt es sich, wie später auch bei den homotoxikologischen Medikamenten, nur um Empfehlungen. Der Heilpraktiker muss natürlich durch eine homöopathische Exploration und durch eine genaue Diagnosestellung (eventuell auch durch die EAV) herausfinden, welches Medikament oder welche Medikamentenkombination auf den Patienten “passt”.

Aesculus
Arnica
Arsenicum album
Calcium fluoratum
Carbo vegetalis
Carduus
Echinacea
Hamamelis
Hepar sulfuricum
Lachesis (bei diesem Medikament empfiehlt sich besonders die Injektion)
Lycopodium
Sepia
Sulfur jodatum
Symphytum,

Orale Therapie: Die Behandlung der Ulcera im Rahmen der Homotoxikologie nach Dr. Reckeweg:
Orale Therapie:
Cruroheel S Tabl.
Hamamelis-Homaccord Tropfen

Von der von Dr. Reckeweg vorgeschlagenen lokalen Therapie mit Salben, halte ich nichts, da ich der Meinung bin, das eine Krankheit die von “innen” kommt, auch von “innen” behandelt werden muss. Aus diesem Grunde führe ich die vorgeschlagenen Salben hier nicht auf.

Parenterale Therapie:
Circulo-Injeel Amp.
Placenta compositum Amp.
Coenzyme compositum Amp.
Hepeel Amp. (heutzutage sollte bei jeder Therapie die Leber mitbehandelt werden, da sie aufgrund der Umweltbelastungengen und der denaturierten Nahrungsmittel in den meisten Fällen zumindest geschädigt, wenn auch noch nicht erkrankt ist.)
Mezereum-Homaccord Amp.
Solidago compositum S Amp.
Ubichinon comp Amp.

Auch bei dieser Therapie besteht die Kunst der Behandlerin, des Behandlers darin, herauszufinden welche Wirkstoffkombination für den Patienten in Frage kommt. Meine Empfehlung ist, dass das oder die enttsprechenden parenteral zu gebenden Medikamente in einer Mischspritze, mit Eigenblut, das der Cubitalvene entnommen wurde, intramuskulär zu injizieren.

Zusammenfassung:

Die Ulcera beider Formen lassen sich mit den narurheilkundlichen Mitteln besser behandeln als mit den schulmedizinischen. Es ist jedoch immer darauf zu achten, dass die Grunderkrankung diagnostiziert, behandelt oder, im Falle eines Diabetes, mitbehandelt wird.

Therapie bei Trigenimusneuralgie

Therapie bei Trigenimusneuralgie

Der Nervus trigeminus (Drillingsnerv) ist der stärkste aller Hirnnerven. Er enthält motorische und sensible Fasern und teilt
sich in drei Hauptäste: den Augennerv (Nervus ophthalmicus), der die Stirn, Tränendrüse, Augenbindehaut, Augenwinkel, Siebbein und Teile der Nase sensibel versorgt; den Oberkiefernerv (Nervus maxillaris), der insbesonders die Oberkieferregion, die Oberkieferzähne, den Gaumen und Teile der Gesichtshaut versorgt; den Unterkiefernerv (Nervus mandibularis), der die sensible und motorische Kaumuskulatur, die Zunge, den Mundboden sowie die Haut über dem Unterkiefer versorgt.

Die Versorgungsgebiete der drei sensorischen Anteile sind Nn. ophthalmicus I, maxillaris II, mandibularis III. Er versorgt sensibel mit drei Ästen das Gesicht: Stirn- und Hornhaut, Wange und Oberlippe, obere und untere Zähne. Bei einem sensorischen Ausfall im Gesicht wird der Kieferwinkelbereich besonders gründlich untersucht, weil diese Zone von den Segmentalnerven C2 und C 3 versorgt wird und bei Trigeminusprozessen nicht betroffen sein sollte.

Motorisch dagegen versorgt er die Kaumuskeln. Die motorische Funktion des Trigeminus (nur durch den mandibulären Ast vermittelt) testet man durch Palpation der angespannten Massetermuskulatur (Zähne zusammenbeissen) und dadurch, dass man den Kiefer gegen Widerstand öffnen lässt. Bei einseitiger Schwäche des M. pterygoideus weicht der Kiefer zu dieser Seite hin ab.
Der im dritten Ast verlaufende Nervus lingualis (N. fazialis) vermittelt die Geschmacksempfindung süß, salzig, sauer auf den vorderen zwei Dritteln der Zunge.

Sensibel wird mit mittels einer Untersuchungsnadel auf Sensibilität hin geprüft, und der Kornealreflex wird ausgelöst durch Bestreichen des unteren Limbus corneae mit einem Wattebausch. Eine durch eine Facialisschwäche bedingte Blinzelschwäche kann als abgeschwächter Kornealreflex fehlinterpretiert werden. Eine Hypästhesie der Kornea vom supranukleären Typ (in der Regel von Hypalgesie im Gesichts- und Körperbereich begleitet) muss abgegrenzt werden von einer infranukleären Schädigung.

Läsionen können durch entzündliche Erkrankungen (Herpes zoster, Polyneuritis cranialis, lymphozytäre Meningitis einschliesslich Morbus Böck, Kollagenosen), Tumoren der Schädelbasis (z. B. Meningeom en plaque, Knochenmetastasen, Nasopharynxtumoren), Mundboden- und Unterkiefertumoren, Trigeminusneurinome und ausgedehnte Akustikusneurinome verursacht werden. Schädeltraumen führen oft zu Trigeminusläsionen, gelegentlich auch Nasennebenhöhleninfektionen, Erkrankungen der Zahnwurzeln und Zahnextraktionen. Seltene, aber wichtige Ursache fazialer Sensibilitätsstörungen ist die Trichlorethylenintoxikation, die aufgrund gleichzeitiger Optikusläsionen und Ataxie mit Multipler Sklerose verwechselt werden kann.

Die Trigeminusneuralgie

Fast kein Krankheitsbild wird so häufig zu unrecht angenommen. Dabei ist die Trigeminusneuralgie recht einfach zu diagnostizieren.

Es imponieren einschiessende wiederholt anfallsweise Sekunden bis 2 Minuten dauernde heftigste Schmerzattacken sehr starker Intensität im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Trigeminusäste. (siehe auch auf der Hauptseite, Link “Naturheilverfahren” > Differentialdiagnose bei Kopfschmerzen)

Diese Schmerzattacken sind auslösbar über Triggerzonen oder mechanisch bei Kauen, Sprechen, Essen, etc. mit Schmerzfreiheit zwischen den Attacken. Sie geht auf einen pathologischen Gefäß-Nervenkontakt zurück. Im Gegensatz zu dieser meist erst im höheren Lebensalter auftretenden Form kommt die symptomatische Trigeminusneuralgie bei Patienten unter 40 Jahren, am häufigsten im Rahmen einer Multiplen Sklerose vor. Dort meistens mit im betreffenden Bereich vorhandenen Gefühlsstörungen. Ca. 1% aller Patienten mit Multipler Sklerose (MS) entwickeln eine Trigeminusneuralgie. Diese Erkrankung tritt unter MS-Patienten damit häufiger als in der Normalbevölkerung auf. Die Behandlung ist dort prinzipiell ähnlich wie bei der idiopathischen Form.

Differtialdiagnose der Trigeminusneuralgie

Glossopharyngeusneuralgie – Neuralgie des N. laryngicus superior
Trigeminusneuropathie – Postzosterische Neuralgie
Cluster- Kopfschmerz – Gesichtsschmerz zentraler Genese
Kiefergelenksyndrom – Myofasciales Schmerzsyndrom
Sjögren-Syndrom – Atypischer Gesichtsschmerz
Die Behandlung

Anders als der Schulmedizin stehen der Naturheilkunde schonendere und dabei erfolgreichere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Folgende Akupunkturpunkte sollten ins Auge gefasst werden. Welche dann jedoch zum Einsatz kommen, muss der Akupunkteur von Fall zu Fall entscheiden.

BL 60
BL 62
BL 64
DI 4
KS 7
LE 12
LE 13
LG 5
LE 13
M 36
M 40
Die Punkte werden bilateral gestochen und der Akupunkteur wird nach seinen Erfahrungen die Auswahl treffen. (BL 60 darf nie bei schwangeren Frauen gestochen werden, da das zu einem Abortus führen könnte.)

Die Homöopathie bietet folgende Remedia an. Wiederum ist es nur ein Aufzeigen der möglichen Homöopathika, aus denen der erfahrene Homöopath seine Auswahl treffen muss:

Acidum formicicum (nur zur Injektion)
Aconitum
Belladonna
Cimicifuga
Colocynthis
Gelsemium
Iris
Magnesium phosphoricum
Mercurius solubilis
Rhododendron
Spigelia
Stannum
Verbascum
Zincum valerianicum
Nach der Homotoxikologie hat der Therapeut an folgende Medikamente zu denken, die ich gemischt oder einzeln, aber immer mit Eigenblut, injiziere:

Aconitum-Homaccord Amp
Bryaconeel Amp
Chelidonium-Homaccord Amp
Coenzyme compositum Amp
Hepar compositum Amp (die Behandlung der Leber sollte immer mit einbezogen werden.)
Injeel-Chol Amp
Mezereum-Homaccord
Psorinoheel Amp
Ubichinon compositum Amp.
Wie bei der Homöopathie müssen auch hier die Medikamentetypen- und konstitutionsbezogen ausgewählt werden.

Die wohl wichtigste Therapieform der Trigeminusneuralgie ist die Neuraltherapie.

Der Neuraltherapeut wird sich zunächst auf die Störfeldsuche machen. Die kleinsten Narben, die Mandelpole, sowie devitale Zähne etc., können nach Hunecke – dem Begründer dieser Therapie – Störfelder sein. Bereits das Anspritzen der “verdächtigen” Punkte mit Procainhydrochlorid, kann eine Schmerzfreiheit (Sekundenphänomen) bewirken.

Sollte das nicht der Fall sein, werden die Austrittspunkte der einzelnen Nervenstränge mit Procain-hydrochlorid angespritzt:

Foramen supraorbitale
Foramen infraorbitale
die Austrittspunkte des Nervus mentalis.
Die Injektionen erfolgen jeweils bilateral.

Eine der wichtigsten Injektionsstellen ist jedoch das Ganglion Gasseri und das Ganglion Sphenopalatinum, sowie der Nervus ophtalmicus, der durch eine infraorbitale Injektion (unter dem Augapfel hindurch, hinter (!) dem Augapfel) erreichbar ist.

Die drei letztgenannten Injektionstechniken sollten nur durch einen erfahrenen Neuraltherapeuten ausgeführt werden.

Durch eine sinnvolle Kombination der genannten Therapieformen, kann der Heilpraktiker die ausserordentlich schmerzhaften Attacken der Trigeminusneuralgie gut in den Griff bekommen.

Therapie bei Tic

Therapie bei Tic

Bei dem Tic (Tick) handelt es sich um meist automatisch, manchmal willkürlich beinflussbare, plötzlich einsetzende rasche Muskelzuckungen im Sinne von Stereotypien mit zwanghaften Ausdrucks-, Abwehr- oder Reflexbewegungen.

Die Ursache können Erkrankungen des extrapramidalen Systems (z.B. Gilles de-la Tourette-Syndrom oder Blepharospasmus), sowie auch psychogene Faktoren sein. Bei Kindern ist es meistens eine passagere Erscheinung.

Differentialdiagnostisch ist festzustellen ob es sich um plötzlich einschiessende Bewegungen bei Corea (minor) handelt.
Das Gilles de-la Tourette-Syndrom wird sich naturheikundlich kaum beeinflussen lassen, wobei bei einem Blepharospas eine alternative Behandlung durchaus sinnvoll und hilfreich sein kann. Der B. kann durch einen Lidkrampf, Krampf des M. orbicularis oculi und des M. corrugator supercilii (und/oder Inhibition des M. levator palpebrae superioris) entstehen.

Vorkommen:

einseitig (od. beidseitig): bei Reizerscheinungen am Auge (z. B. durch Ultraviolettstrahlung oder Erkrankung der vorderen Augenabschnitte;
beidseitig: als extrapyramidales Symptom (klonisch oder tonisch; insbesonders als fokale Dystonie).
Die schulmedizinische Therapie besteht aus Injektionen mit von Botulinumtoxin in den M. orbicularis oculi, evtuell auch durch eine Suspensionsoperation.

Wegen der möglichen unerwünschten Nebenwirkungen der schulmedizinischen Therapien (eventuelle ein- oder beidseitige Gesichtslähmung), ist es sinnvoll zunächst eine naturheilkundlichen Therapieversuch durchzuführen.

Beste Erfolge hatte ich mit folgendem Therapieansatz:

Injektionen mit Procain-hydrochlorid (Impletol) an das Ganglion Gasseri, sowie an das Ganglion Sphenopalatinum.
Empfehlenswert ist eine Störfeldsuche mit der der EAV (nachzulesen in den “Naturheilverfahren” auf unserer Hauptseite), sowie eine Medikamentenaustestung.
Injektionen im Rahmen der Homöosiniatrie können die Behandlung abrunden. Dazu wird dysto-L 90 und cor-L 90 (Firma Loges) in der Mischspritze in folgende Akupunkturpunke injiziert: H3; N4; Lu7; Bl54; KG6.

Therapie bei Sinusitis

Therapie bei Sinusitis

(Entzündung der Nasennebenhöhlen)

Heilpraktiker warnen: “Erkältungen sind nicht immer Bagatellerkrankungen!”

Immer kann sich hinter einem banalen Schnupfen eine Sinusitis verbergen. Durchschnittlich 2 Prozent aller Erkältungen führen zu einer Sinusitis, wenn Bakterien – manchmal auch Pilze – in die Kiefer- oder Stirnhöhlen einwandern und dort Eiterungen verursachen. Dieser Prozess wird durch vorhandene Allergien, durch Nasenpolypen und durch andere Wucherungen im Hals-Nasen-Bereich begünstigt. Besonders wenn die Körperabwehr gerade geschwächt ist, entwickelt sich aus einem Schnupfen leicht eine gefährliche Entzündung der Nasennebenhöhlen. Wenn dann solch eine Erkrankung nicht rechtzeitig konsequent behandelt wird, kann es für den Betroffenen ernste Folgen haben. Im schlimmsten Fall droht ihm sogar eine Hirnhautentzündung.

Das entstehende zähe Nasensekret ist ein idealer Nährboden für das Wachstum von Krankheitserregern. Neben einer antibiotischen Behandlung wird auch der Einsatz von schleimlösenden Medikamenten (Sekretolytika) empfohlen. Eine Studie mit 160 Patienten am Bundeswehrkrankenhaus in München zeigte, dass die Wirksamkeit von Antibiotika durch eine zusätzliche Gabe pflanzlicher Sekretolytika messbar gesteigert werden kann.

Die mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Enzianwurzel, Primelblüten, Gartensauerampferkraut, Holunderblüten und Eisenkraut behandelten Patienten wurden schneller gesund als Patienten, die zu einer Antibiotikabehandlung lediglich ein Scheinmedikament (Placebo) bekamen.

In der Placebogruppe war zwei Wochen nach Therapiebeginn nur jeder vierte Patient ohne Beschwerden, während in der gleichen Zeit 60 Prozent der mit dem pflanzlichen Medikament behandelten Patient gesund wurden. Dieses konnte auch anhand der Röntgenbilder objektiv bestätigt werden.

Therapie bei Schlafstörungen

Therapie bei Schlafstörungen

Schlaf ist ein Bedürfnis des Körpers, wie das Essen, das trinken und die Sexualität. Doch schon eine Nacht der “Schlaflosigkeit” kann so manchen regelrecht zur Verzweiflung bringen. Dadurch kommt es dann leider nicht selten zu einem sich sehr schnell aufbauenden Schlafmittelmissbrauch. Das Ungute an den meisten chemischen Schlafmitteln ist, dass der durch sie verursachte Schlaf oftmals zu tief ist. Normalerweise variiert die Schlaftiefe. Dabei lösen sich Perioden tiefen Schlafs mit flachen Phasen ab. In den flachen Phasen, den sog. REM-Phasen, träumt der Schläfer.
REM ist die Abkürzung für “Rapid Eye Movement”, auf deutsch: “schnelle Augenbewegung”. Die Augen bewegen sich in den träumen und verfolgen die gesehenen Figuren oder Bilder. Daran lässt sich sehr einfach feststellen, ob ein Mensch träumt. Diese Phasen sind unbedingt notwendig, um die Tageserlebnisse zu verarbeiten und somit im seelischen Gleichgewicht zu bleiben. Wird nun der Schlaf durch Schlafmittel so stark vertieft, dass der Patient nicht träumen kann, wird er sich, obwohl er tief – zu tief – geschlafen hat, am nächsten Morgen zerschlagen und nervös fühlen. Über eine längere Zeitdauer führt dieses Problem unweigerlich zu psychischen Störungen, die sich bis in eine Neurose steigern können.

Der eine Grund des Schlafens ist somit das träumen. Ein weiterer Grund ist die tiefe seelisch-geistige Entspannung des Gehirns. Ebenso wie der Gesamtorganismus benötigt das Gehirn Ruhephasen. Nun kommt es leider nicht selten vor, dass wir aus verschiedenen Gründen nicht “abschalten” können. In den meisten Fällen sind die Gründe dafür in den verschiedensten Stressfaktoren zu suchen. Nicht umsonst hieß es früher – das hat sich aber bis heute nicht geändert – “Kommst Du ins Grübeln, verflüchtigt sich der Schlaf.” Wenn das Gehirn nicht die Chance bekommt abzuschalten, kann es auch nicht in die Ruhephase kommen. Bereits ein aufregender Krimi im Fernsehen oder – wie jetzt – Bilder aus einer Kriegsregion, kann eine schlaflose Nacht bereiten. Sehr hilfreich in solchen Fällen, kann das Lesen einiger Seiten eine erbaulichen Buches sein, oder – hier denke ich hauptsächlich an die Damen – eine Handarbeit.

Besonders wichtig:

Wenn sich der Schlaf nach ca. 10 Minuten des liegens nicht eingestellt hat, wird er sich wahrscheinlich auch in der nächsten Stunde nicht einstellen. Hier empfiehlt es sich, wieder aufzustehen. Eine neuerliche Ablenkung ist in jedem Fall besser, als sich ruhelos im Bett herumzuwälzen. Rücksichtnahme auf den schlafenden Partner ist hier fehl am Platze. Ein leises Aufstehen stört weniger als ruheloses Umherwälzen. Wenn sich dann das Gefühl einstellt, müde genug zu sein, kann ein neuer Einschlafversuch gestartet werden. Meistens kommt es dann zu dem ersehnten Schlaf. Diese Methode wird seit Jahren in einer Münchener Schlafklinik mit größtem Erfolg angewandt. Wenn der Körper und der Geist müde genug sind, holen sie sich den Schlaf, den sie brauchen. Das ist unumstößlich!

Viele Menschen wissen nicht, wieviel Schlaf sie benötigen. Ein Säugling schläft pro Tag ca. 20 Stunden. In den mittleren Jahren kann man von einer durchschnittlichen Schlafdauer von 7 bis maximal 10 Std. ausgehen. Der ältere Mensch wird mit 4 bis 6 Std. durchaus auskommen. Mit dieser Erklärung ist vielen Patienten bereits geholfen.
Ebenso wenig, wie man sich zu einer übermäßigen Nahrungsaufnahme zwingen kann, kann man sich zu mehr Schlaf zwingen, als der Körper benötigt. Wichtig ist es, sich über die Schlafgewohnheiten des Patienten zu informieren. Ich erinnere mich an einen Fall aus meiner Praxis. Eine ältere Dame beklagte sich über nächtliche Schlaflosigkeit. Auf genaues Befragen hin, sagte sie: “Ich verstehe das gar nicht, dass ich Abends nicht einschlafen kann, bei meinem täglichen 4 bis 5 stündigen Mittagsschlaf habe ich nie Schwierigkeiten einzuschlafen!” Hier half natürlich eine rigorose Umstellung der Schlafgewohnheiten, ohne jegliche Medikamente.

Es können jedoch auch Medikamente eingesetzt werden, die eine Einschlafhilfe sind, aber keine negative Auswirkung auf die Eingangs beschriebene Problematik mit der Schlaftiefe haben.

Phyto/Apitherapie:

Ein Medikament gegen Nervosität und Schlaflosigkeit erhält man, wenn 1 Teil getrocknete und zerriebene Blätter von “Leonuris cardiaca” mit 3 Teilen Honig gemischt werden.

Eine Teerezept ist:

Rp.
Flores et folium Crataegi 10,0
Flores Tiliae 20,0
Folium Melissae 10,0
Strobuli Lupuli 10,0
Herba Leonuri 30,0
Herba Origani 10,0
M.f. Spec.

Es wird ein Infus aus 2 Eßlöffeln der Pflanzenmischung und einer Tasse heißem, nicht sprudelndem Wasser hergestellt. Der Tee sollte mit Honig gesüßt werden. Es werden 2 Tassen über den Tag verteilt und eine direkt vor dem Schlafengehen getrunken.

 

Homotoxikologie:

Diese Therapieform eignet sich nicht zur Selbstbehandlung. Eine Heilpraktikerin oder ein Heilpraktiker muss die genannten Medikamente individuell auf den Patienten abstimmen:

Basistherapie:

Nervoheel Tabl.
Valerianaheel tropf.
Symptombezogen:

Cerebrum Compositum Amp.
Colocynthis-Homaccord Amp.
Hepar compositum Amp.
Hepeel Amp.
Ignatia-Homaccord Amp.
Neuralgo-Rheum-Injeel Amp.
Nux vomica-Homaccord Amp.
Ovarium compositum Amp.
Problempatienten sollten auf die Wichtigkeit von Bewegung in frischer Luft hingewiesen werden.

Therapie bei Roemheld Syndrom

Therapie bei Roemheld Syndrom

Das Roemheld Syndrom wurde zum ersten mal von Ludwig Roemheld, einem Internisten aus Gundelsheim (1871-1938), beschrieben. Das Synonym ist “gastrokardialer Symptomenkomplex”. Es ist die vor allem bei Männern vorkommende Verlagerung des Herzens nach oben rechts, infolge eines Zwerchfellhochstands (meist links) durch geblähten Magen oder Darm. Die Symptome sind Herzbeschwerden (evtl. bis zu Angina pectoris), Extrasystolen, Magenschmerzen und Übelkeit.

Das Problem des Roemheld Syndroms ist, daß oftmals, aufgrund der vom Patienten angegebenen Symptomatik, eine Angina pectoris diagnostiziert und in dieser Richtung behandelt wird. Diese Therapie bringt keinerlei Hilfe. Es muß eine genaue Differentialdiagnose erstellt werden, durch Perkussion oder – besser – durch eine Ultraschalluntersuchung. Wenn die Diagnose feststeht behandele ich das Roemheld Syndrom im Sinne der Homöosiniatrie (nachzulesen auf unserer Homepage unter dem Link “Naturheilverfahren”).

Dafür verwende ich folgende Medikamente der Firma Loges:

Gastri-L90 / Hepa-L90 / Cor-L90 / Dysto-L90
Diese Präparate werden als Mischspritze in folgende Akupunkturpunkte injiziert:

M 36 / Di 4 / LG 5 / Kg 6 / KG 12 / MP 13 / MP 14 / KS 6 / BL 17
Die wichtigsten Punkte sind MP 14 und KS 6! Durch die beigefügten Bilder ist das Auffinden der Punkte sehr leicht.
Bereits nach der ersten Behandlung verspürt der Patient eine Erleichterung. Natürlich sollte von blähenden Speisen abgeraten werden
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Therapie bei Rheuma

Therapie bei Rheuma

Wenn ich hier von der Behandlung schulmedizinischer Krankheitsbilder spreche, so hat dies nicht zugleich die Folge, dass jeder Mensch nach dem dargelegten Schema behandelt werden darf. Edward Bach wies eindringlich darauf hin, dass der Mensch behandelt werden muss und nicht die Krankheit, welchen Namen sie auch tragen möge. Nehmen Sie diese Ausführungen als eine Hilfe an, schauen Sie aber in Ihrer Anamnese immer nach den auffälligsten Wesenszügen des Patienten und berücksichtigen Sie auch seine Wünsche, bezüglich dessen was er an sich ändern möchte, bzw. was ihn an sich selbst am meisten stört.

Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, genauer auf die einzelnen Blütenbilder, besonders der differentialdiagnostisch erwähnten Blüten einzugehen. Hier soll nur darauf hingewiesen werden, um dem einzelnen Individuum gerecht zu werden.

Betrachtet man Menschen, die an rheumatischen Erkrankungen leiden, genauer, so kann man immer wieder Parallelen ziehen. Es ist, als ob eine verwandtschaftliche Beziehung zwischen den Erkrankten besteht, wie Edward Bach es beschrieb.

Im Rheumatischen Formenkreis sind dies

die Prinzipienreiter mit der eisernen Disziplin, die sich wegen einer Idee die Angenehmheiten des Lebens versagen.
die Verbitterten mit den “Null-Bock”-Kommentaren, welche ihre Aggressionen nach innen richten.
die Überheblichen, die sich nicht helfen lassen wollen, weil es unter ihrer Würde wäre, anderen zu danken.

1. Die Prinzipienreiter oder die “Blüte” Rock Water (reines Quellwasser)

Edward Bach sagt darüber:
Rock Water ist für jene, die in ihrer Lebenseinstellung sehr strikt sind. Sie versagen sich selbst sehr viel von den Vergnügungen und Freuden des Lebens, weil sie meinen, diese stünden ihrer Arbeit im Wege. Sie sind sich auch selbst strenge Lehrmeister.
Sie wünschen, gesund, kräftig und aktiv zu sein. Sie werden alles tun, das sie – ihrer Meinung nach – in diesem Zustand erhält. Sie hoffen Vorbilder zu sein, dass andere angeregt werden, ihren Vorstellungen zu folgen und dadurch zu besseren Menschen zu werden.
Ich möchte hier noch differentialdiagnostisch den Hinweis geben, dass Rock Water auf andere keinen direkten Einfluss ausübt wie etwa Vine (Rebstock) oder Vervain (Eisenkraut), sondern als Vorbild dient.

Aussagen von Menschen im “Rock Water”-Zustand:

Ich möchte, dass andere das, was ich tue, im stillen anerkennen.
Als Energiesparer kaufe ich mir bewusst keine großen Autos.
Was der Bauer nicht kennt, das frisst er auch nicht.
Das will ich nicht, das kann ich nicht, davon gehe ich nicht ab.

Überall wo ein Mensch ins Extreme verfällt, ist an Rock Water zu denken. Z. B. wären da strenge Vegetarier zu nennen, die Käse nicht an der Käsetheke im Supermarkt kaufen, wenn die Wurstabteilung angeschlossen ist. Oder strenge Antialkoholiker, die selbst Flambiertes ablehnen. Strenge Nichtraucher, die die Partym verlassen, weil geraucht wird.
Besonders in der Esoterikwelle findet man immer mehr Menschen, die ihre gesamte Freizeit mit stundenlanger Meditation oder Yoga verbringen, eben nur ihrer Idee nachgehen und sich somit nicht mehr in der Gesellschaft bewegen.
Wir sehen hier, besonders am letzten Beispiel, dass aus den festgefahren Gedanken her aus der Körper unbeweglich gemacht wird; dies zeigt sich dann in der Realität als Gelenksteifigkeit und Arteriosklerose. Weil der Betreffende immer alles mit seinem Verstand regelt, wird er kopflastig, er unterdrückt sein natürliches Lustprinzip, auf die Dauer kommt es zu einem Totalverlust der Lebensfreude. Nichts macht mehr Spass. Dies kann bis zur Gefühlskälte gehen.
Die Gelenkbeschwerden zwingen nun den Menschen sich auf der körperlichen Ebene mit dem inneren Konflikt auseinanderzusetzen. Der Vegetarier wundert sich über seinen hohen Cholesterinspiegel. Der Müsli-Fan ist über seine Darmprobleme verwundert. Der disziplinierte Yogaschüler ist über seine steten Schmerzen im rechten Knie beunruhigt.

Damit wäre ich bei den Hautzonen angekommen:

Wie gesagt, ist die wichtigste Zone das ganze rechte Knie, auch über dem linken trochanter major befindet sich eine Rock Water-Zone und am rechten dann die Scleranthus (mierenartiges Nelkengewächs) -Zone, welche die Kommunikationsblüte der Schiene ist.

Wie entwickelt sich aber nun diese sinnlose Disziplin im Rock Water-Zustand?

Das eine ist in der Erziehung zu sehen. Das Kind wurde sehr streng erzogen, als Folge davon musste es sich ständig entscheiden:
entweder… oder, dieses Entscheiden zwischen zwei Möglichkeiten führt zu einer inneren Zerrissenheit und zum Scleranthus-Zustand. “Lernt” das Kind, dass die Eltern stärker sind als es selbst und geht auf die Eltern ein, wird also “brav”, so erlebt es positive Zuneigung seitens der Eltern. Dabei aber verleugnet, oder besser; unterdrückt das Kind seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Die Folgen sind, dass diese Menschen später dann, selten wahre Gefühle zulassen. In Meditationen haben sie Probleme, da sie schwer “loslassen” können. Wenn sie sich aber in den Kopf gesetzt haben zu meditieren, dann meditieren sie stundenlang – mit mäßigem Erfolg.
Zum anderen können auch Kinder, die im Internat erzogen wurden, in dieses Stadium hineinfallen, da hier ein fester Tagesablauf vorgegeben wird. Der kleine Mensch muss sich in dieses Schema hineinpressen, seine eigenen Bedürfnisse somit beiseite lassen.
Berufsgruppen, welche häufig vom Rock Water-Zustand betroffen sind, sind: Philosophen, Ärzte, Heilpraktiker und Theologen.
Besonders beachtenswert ist, dass gerade bei den Theologen die Rock Water-Zone am Kopf eine besondere Rolle spielt. Entweder ist sie kahl rasiert, damit man nicht merkt, dass dort die Haare ausgehen; oder sie wird mit einem Käppchen bedeckt.

Therapie:

Mit einer Bach-Blüten-Salbe an den betroffenen Stellen.
Mit der Einnahme der “Blüte” Rock Water über einen Zeitraum von 3 bis 6 Wochen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass oft schon die Blüte Crab Apple (Holzapfel) Allergien oder Ekelgefühle anzeigt.
Im Körper umherwandernde Schmerzen entsprechen dem Scleranthus und auch Pulsatilla (Kuhschelle), daher auch Homöopathie einsetzen Bewegungen, wie Schlittschuhlaufen oder freier Tanz, die dem Körper erlauben, sich von den starren Regeln zu trennen, und bei denen der Kopf mal Pause hat.
Dieses ist eine Serie und wird in Kürze fortgesetzt.
Die Herstellung und Anwendung eines Rheuma- Arthrose-Tees nach Edgar Cayce

Der Amerikaner Edgar Cayce (1877-1945) wird auch der “schlafende Prophet” genannt. Er versetzte sich in trance und hielt dann seine berühmten “Readings”. Bekannt sind über 2000 mitstenographierte Vorträge, die er im trance hielt.

Es gab wohl keine Thema der Naturwissenschaften, der Religion und der Esoterik, das nicht von Cayce behandelt wurde. Wenn er aus dem trance erwachte, konnte er sich an seine “Readings” nicht erinnern.

Nun kann jeder für sich selbst über dieses Phänomen urteilen. Für mich steht die ausserordentliche Wirksamkeit einer “Teebehandlung” bei Rheuma-, Arthritis- und Arthroseschmerzen, aus einem Cayce Gesundheitsreading, nach vielen Anwendungen jedoch fest. Es handelt sich um eine Teeherstellung und Anwendung, die ich vorher nicht kannte.

Das besondere ist, dass dieser Tee nicht mit Wasser, sondern mit Rizinusöl (Oleum Ricinus communis L.) hergestellt wird. Aus diesem Grund darf der Tee natürlich nicht getrunken werden. Cayce spricht in seinem Reading nur von einem Rheumatee, der in der besonderen Art zubereitet werden soll, ohne nähere phytotherapeutische Angaben gemacht zu haben.

Folgende Pflanzenmischung hat sich jedoch bei der Zubereitung des “Cayce-Tees” besonders bewährt:

Rp.
Cortex Salicius 30,0
Radix Bardanae 10,0
Radix Taraxaci 10,0
Rhizoma Graminis 20,0
Fructus Juniperi 10,0
M.f. Spec.

Eine Handvoll dieser Pflanzenmischung wird mit einem Liter siedendem Rizinusöl übergossen. Dabei muss sehr vorsichtig und sorgfältig vorgegangen werden, weil siedendes Öl heisser ist als Wasser und fürchterliche Verbrühungen hervorrufen kann.

Der “Tee” muss so lange ziehen, bis die Temperatur so weit abgesunken ist, dass er gefahrlos angewendet werden kann. Da dauert ziemlich lange, da Öl nur langsam abkühlt. Nun wird durch ein Leinentuch abgeseiht. Der in dem Leinentuch befindliche Satz wird auf das zu behandelnde Gelenk oder auf den Ort des größten Schmerzes aufgelegt. Cayce schreibt zwar vor, dass das Leinentuch mit einem Wolltuch befestigt werden solle, besser ist es jedoch, das Leinentuch durch loses Umwickeln mit einer Plastikfolie zu fixieren. Die Ränder werden mit Leukoplast verklebt. Dadurch entsteht eine feuchte Klimakammer und die Wirkung wird wesentlich verstärkt.

Diese Packung wird bis zur vollständigen Erkaltung auf der behandelten Stelle belassen. Das Öl kann (die gleiche Teemischung vorausgesetzt), immer wieder verwendet werden. Dadurch steigert sich die Wirkung sogar noch. Eine wissenschaftliche Erklärung für diesen Effekt ist mir nicht bekannt. Ich nehme jedoch an, dass durch das heiße Rizinusöl die Wirkstoffe des Tees durch die Haut leichter eingeschleust werden können.

Therapie bei Rentenneurose

Therapie bei Rentenneurose

Die Beschreibung der Rentenneurose habe habe ich mit freundlicher Genehmigung von HP Walter Seissenberg übernommen. Einen von W. S. behandelten Originalfall können Sie bei www.heilpraktikerverband.de nachlesen.

Bei der Renten- bzw. Unfallneurose handelt es sich um eine Begehrungsneurose, die sich in vielgestaltigen seelischen bzw. körperlichen Beschwerden (z.B. Depression, Gedächtnis- u. Antriebsstörungen, Schlaflosigkeit, Lähmungen u.a.m.) manifestieren kann. In der Regel ist es der Wunsch nach einer Entschädigung (Rente) im Sinne der unbewussten Aufrechterhaltung der Symptomatik durch Erwartung einer Rente (i. S. einer operanten Konditionierung). Bei mit sekundärem Krankheitsgewinn verbundenem Rentenbegehren sind psychotherapeutische Maßnahmen angezeigt.

Unter “Krankheitsgewinn” versteht man die Bezeichnung für die objektiven oder subjektiven Vorteile, die sich aus der unfreiwilligen Übernahme der Rolle des Kranken ergibt.

Formen:

1. primärer Krankheitsgewinn:
Entlastung vom Konfliktdruck u. Bindung von Angst durch Symptombildungen unterschiedlichster Art.
2. sekundärer Krankheitsgewinn:
Zuwendung, Anteilnahme u. a. soziale Konsequenzen, durch die die Krankenrolle bzw. die Symptomatik stabilisiert werden.

Mit der Behandlungsidee und der Therapieform, die HP W. Seissenberg beschrieb, bin ich völlig einverstanden. Anstatt der Einzelhomöopathika hätte ich jedoch – die Psychotherapie unterstützend – auf die Homotoxikologie nach Dr. Reckeweg zurückgegriffen, weil mich diese Behandlungsform immer wieder überzeugt hat.

Bei psychischen Symptomen können – immer individuell auf den Patienten abgestimmt – folgende Remedia, die ich mit Eigenblut in der Mischspritze injiziere, zum Einsatz kommen:

Cerebrum compositum Amp.
China-Homaccord S Amp.
Gelsemium-Homaccord Amp.
Ignatia-Homaccord Amp.
Neuro-Injeel Amp.
Psorino Heel Amp. (einzusetzen als Umstimmungstherapeutikum bei allen chronischen Erkrankungen)
Selenium-Homaccord Amp.
Tonico-Injeel Amp.
Zusammenfassung:

Da eine Rentenneurose in der Regel schwer diagnostizierbar ist, kommt es oftmals auf das detektivische Gespür des Behandlers an. Nicht immer wird man auf eine “diagnosis ex juvantibus” verzichten können. Bei richtigem Einsatz der Psychotherapie – evtl. auch Hypnose – und geeigneter Medikamente, lässt sie sich jedoch gut behandeln; Voraussetzung ist allerdings die Einsicht und Mitarbeit des Patienten.

Therapie bei Psoriasis / Schuppenflechte

Therapie bei Psoriasis / Schuppenflechte

Therapie bei Psoriasis / SchuppenflechtePsoriasis ist die sog. Schuppenflechte, die besonders bei hellhäutigen Menschen auftritt.

Auslösung:

Der Beginn der Erkrankung liegt meist im 2. Lebensjahrzehnt, eventuell nach fieberhaften Infekten (Angina, Masern u.a.) u. Traumen mit familiärer Häufung oder nach dem 50. Lebensjahr, ohne positive Familienanamnese. Provokationen können physikalische, chemische und entzündliche Reizungen der Haut sein, ebenso endogene Noxen (Infektionen, HIV-Erkrankung, Schwangerschaft, bestimmte Arzneimittel, Stress).

Pathogenese:

Überstürzte Epidermisbildung; Keratinozytenwanderzeit von der Basalschicht bis zur Hornschicht ca. 4 Tage (normalerweise 28 Tage). Histologisch handelt es sich um eine Hyperparakeratose, Akanthose, Papillomatose.

Symptome:

Scharf begrenzte, erythematöse, mit silberweißen Schuppen bedeckte, zuweilen juckende Herde verschiedener Größe und Gestalt. Lokalisation besonders an Ellenbogen, Knie, Kreuzbeingegend und behaartem Kopf; als P. punctata (punktförmig), P. guttata (tropfenartig), P. nummularis (münzengroß), P. anularis (ringförmig), P. gyrata (girlandenartig), P. geographica (landkartenähnlich).

Die Schuppen treten beim Kratzen deutlicher hervor (sog. Kerzenfleckphänomen). Darunter liegt eine dünne Epidermis (sog. letztes Häutchen), nach deren Entfernung eine punktförmige Blutung auftritt (sog. blutiger Tau, Auspitz-Phänomen).

Häufig treten Nagelveränderungen, wie z. B. stecknadelkopfgroße, napfförmige Einziehungen (Tüpfelnägel), umschriebene, subunguale, gelbliche Verfärbungen infolge des Durchschimmerns von parakeratotischen Nagelbettveränderungen (sog. Ölflecke), die am distalen Nagelbett zum Bild der Onycholysis semilunaris psoriatica führen, auf. Es handelt sich um feine, längsgerichtete, bräunliche Streifen innerhalb der Nagelmatrix (Splitterblutungen). Beim psoriatischen Krümelnagel ist die Nagelplatte völlig zerstört.

Therapie:

Mit der Therapie der Psoriasis tut sich die Schulmedizin sehr schwer und steht ihr oft recht hilflos gegenüber. Die Naturheilkunde sieht die Psoriasis – im weitesten Sinne – als Stoffwechselentgleisung an.

Thorwald Dethlefsen kam zu dem Schluss, dass der Körper wohl etwas ausdrücken – im Sinne von “von sich geben” (aufzeigen) – möchte. Über 90% aller Erkrankungen – so Dethlefsen – sind psychosomatischer Natur. Dem kann ich mich weitgehendst anschliessen. Eine Stoffwechselerkrankung ist die Psoriasis – im weitesten Sinne – auf jeden Fall und eine Beteiligung der Psychosomatik darf bei der Therapie niemals ausser acht gelassen werden. Bereits vor Jahren habe ich bei der Behandlung der Psoriasis eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Ich behandele die Psoriasis mit besten Erfolgen in der Kombination Eigenbluttherapie mit Medikamentenzusätzen und Neuraltherapie.

Dem Eigenblut setze ich folgende Medikamente zu:
Coenzyme compositum Amp.
Cutis compositum Amp.
Hepar compositum Amp. (eine Leberentgiftung ist grundsätzlich immer angezeigt)
Kalmia compositum Amp.
Traumeel S Amp.
Ubichinon compositum Amp.
Bei der Neuraltherapie mache ich mich auf die Suche nach eventuellen neuralen Störfeldern. Selbst die kleinste Narbe kann ein Störfeld im Sinne der Neuraltherapie sein!

Immer muss auch an die Mandelpole gedacht werden. Mit einem Fettstift markiere ich ein besonders stark befallenes Areal und unterspritze dieses reichlich mit Procain-hydrochlorid, um am nächsten Tag den Therapieerfolg überprüfen zu können.

Diese Behandlungsmethode bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Psoriasis innerhalb weniger Wochen, ja, Tagen zu besiegen.