Beschreibung
Erst nachdenken, dann retten! Hunde aus dem Tierschutz haben oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich und bringen ihr „Päckchen“ mit. Typische Verhaltensmuster und Krankheitsbilder erschweren oft das Zusammenleben im neuen Umfeld. Ängste, Panikattacken, Aggressionen, Traumata, Misshandlungen, Unfälle und ihre Folgen... die Liste der „Verhaltensoriginalitäten“ bei Hunden aus dem Tierschutz ist lang. Was kann ich leisten und was nicht? Passt der Hund mit seinen möglichen Vorerfahrungen in den Alltag? Welche Vorerfahrung ist nötig? Geht es lediglich um „retten“ oder wissen die neuen Hundehalter/innen, auf was sie sich einlassen? Was oder wer unterstützt in schwierigen Situationen? Möglichkeiten der Kooperation und der professionellen Unterstützung für Tier und Besitzer/in. Wo kann naturheilkundlich behandelt werden, wann muss der Tierarzt, die Tierärztin ran? Infektionskrankheiten (insbesondere bei Tieren aus dem Auslandstierschutz), teils katastrophale Pflegezustände, Parasiten, Fehlernährung und vieles mehr stellen die neuen Tierhalter/innen auch medizinisch vor die eine oder andere Herausforderung. Was tun, wenn´s nicht klappt? Damit die Übernahme von Tierschutzhunden nicht zum Desaster für beide Seiten wird, müssen vorab Alternativen überlegt werden. Was ist anders in der Behandlung von Tieren aus dem Tierschutz? Welche Vorerfahrungen bringen sie mit, mit welchen Erkrankungen ist zu rechnen, was ist in der Beratung der Tierhalter/innen zu beachten? All diesen Themen wollen wir uns in diesem Abendseminar annehmen. Das Seminar richtet sich an Tierheilpraktiker/innen und -anwärter/innen, Tiertherapeuten/innen sowie alle am Thema interessierten Berufsgruppen.
Terminübersicht
Online-Teilnahme
Dieses Seminar findet live über Zoom statt. Den Teilnahmelink erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail vor Seminarbeginn.
Dozentin

Jg. 1974, verheiratet, ein Kind. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften und Berufstätigkeit in Schule, Behinderten-, Jugend- und Bildungsarbeit fühlte sich Frau Erlei besonders zum Bereich Tiernaturheilkunde hingezogen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der Paracelsus Schule Koblenz, die sie 2004 erfolgreich abschloss und spezialisierte sich mit entsprechenden Fachfortbildungen auf Akupunktur, Dorn-Therapie, Klassische Veterinärhomöopathie, Bach-Blütentherapie und Phytotherapie. Mit den Ausbildungen zur Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik, zur Burnout- und Resilienzberaterin sowie zum Achtsamkeitscoach verbindet sie pädagogisch-therapeutische Arbeitsweisen mit tiergestützten Ansätzen. Seit 2005 ist Frau Erlei in eigener Praxis tätig.





