17 Unterrichtsstunden, Präsenz
Beschreibung
Es gibt eine strukturelle Ähnlichkeit zwischen Ritualen und Märchen. Es sind „Elementargedanken"". Elementargedanken sind Ideen, die so grundlegend sind, dass sie mit dem Menschsein an sich untrennbar verbunden sind, sie müssen nicht erfunden und weitergegeben werden. Es ist ein Elementargedanke, dass der Mensch über seinen Ursprung und die Schöpfung nachdenkt. Ebenso elementar ist das Nachdenken über den Tod oder die Suche nach Strategien zur Angstbewältigung. Es gibt aber nicht nur elementare Gedanken, sondern auch elementare Formen. Übergangsrituale gehören zu solchen elementaren Formen. Alle Kulturen kennen sie. Der Sinn von Ritualen - sie geben einer besonderen, oft krisenhaften Situation eine feste Gestalt und Deutung, mit der sie gemeistert werden kann. Rituale und Märchen zweifeln nicht daran, dass es ein gutes Ende gibt. Eigene Anteile in verschiedenen Märchen und passende Rituale werden erarbeitet. Am Bild dargestellt, können sie ihre Wirkung voll entfalten. Gemalt wird stehend oder sitzend, mit den Händen, um den Impuls aus dem Bauchraum auf das Papier zu transportieren. Ansprechen möchten wir all Jene, die sich schon im kunsttherapeutischen Raum befinden oder solche, die eine kreative Form des Ausdrucks für sich selbst und andere suchen. Buchbar als Ganzes – eine komplette Ausbildung der Mal- und Kunsttherapie, ebenso wie als Einzelfortbildung in Form eines einzelnen Wochenendes. „Begleitetes und therapeutisches Malen versteht sich als humanistische Kunsttherapie und aktiviert das kreative Potential des Einzelnen. Damit wird das Bildgedächtnis (das wesentlich älter als die Sprache ist), aktiviert und einen Zugang zum Unbewussten geschaffen (auch über die Kraft der Symbole). Bewirkt: - Steigerung von Befindlichkeit und Glücksfähigkeit - Spontanität - Thematisieren aktueller Inhalte - Zugang zu unbewussten Fähigkeiten - spielerische Auseinandersetzung mit schmerzlichen Erlebnissen Gearbeitet wird mit Gouachefarben von der Firma Lascaux, frei von jeglichen synthetischen Stoffen, auf biologischer Basis, angereichert mit ätherischen Ölen. Gemalt wird auf Papier – üblicherweise mit den Händen. Die kunsttherapeutische Praxis orientiert sich weitgehend an C.G. Jung, der Leib- und Psychotherapie Peter Schellenbaums, sowie des Neurowissenschaftlers Joachim Bauer und andere.“
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 2 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 1962, verheiratet, 3 Kinder. Nach Tätigkeit als Krankenschwester von über 30 Jahren und berufsbegleiteten Ausbildungen, machte sich Fr. Gander-Malin als Heilpraktikerin nach deutschem Recht, Lebens-und Sozialberaterin und dipl. Kunst- und Maltherapeutin in eigener Praxis selbständig. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen im Bereich der Kunsttherapie wie Trauma, Körpersymptomatik, Streß- und Burnoutprophylaxe, Arbeiten mit Träumen. Seit 2012 ist sie als Dozentin an den Paracelsus Schulen Konstanz und Lindau tätig. Aktuell ist sie aktiv in maltherapeutische Settings, sowie Unterrichts- und Vortragstätigkeiten. Auf Grund ihrer Pension, kann sich Fr. Gander-Malin sich nun diesen Bereichen vermehrt widmen.






