Beschreibung
Die Grundlage der Arbeit des/der Osteopathen/in mit Patienten basiert auf der Behandlung der osteopathischen Dysfunktion, auch Läsion genannt. Man spricht von primärer Dysfunktion, wenn an einer Stelle des Körpers eine Einschränkung der Beweglichkeit eines Gelenks oder verschiedener Gewebe entsteht, so z. B. bei einer Verdrehung der Wirbelsäule – beim sogenannten Hexenschuss. Der Körper verursacht, bei diesem Beispiel bleibend, eine Wirbelblockierung, um den Wirbel vor noch größerer Bewegung und möglichem Schaden zu bewahren. Diese Dysfunktion schränkt allerdings die in der Nachbarschaft liegenden Strukturen in ihrem funktionellen Zusammenspiel mit ein, sodass es je nach Kompensationsfähigkeit des Patienten zu einer mehr oder minder lang ausgeprägten Kette an Versuchen kommt, die bestmögliche Funktion des Körpers zu erhalten. Jede auf die „primäre Dysfunktion“ folgende Kompensation versteht sich als sekundäre oder Folgedysfunktion. Der Beginn von Krankheit o. die Entwicklung von wahrgenommenen Symptomen richtet sich dabei immer nach einer Art Prioritätensystem, bei dem es zunächst darum geht, lebenswichtige Areale im Körper zu schützen, weniger wichtige in einer Einschränkung zu tolerieren. Aus diesem Grund nehmen Patienten ihre Symptome oft an einer Stelle des Körpers wahr, die mit einem möglichen Unfall oder einer „Verdrehung“ nicht mehr viel zu tun haben, sondern als Schmerzen im Sinne eines fortgeleiteten Prozesses an ganz anderer Stelle des Körpers auftreten. Das Seminar richtet sich an Ärzte/-innen, Massagetherapeuten/-innen, Heilpraktiker/innen (-anwärter/innen), Physiotherapeuten/-innen sowie alle, die diese Methode erlernen möchten. Das Modul ist Teil unserer laufenden Ausbildung z. Osteopathen/Osteopathin und kann separat gebucht werden.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 4 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 1971. Gärtnerin und Dipl.-Ing. Gartenbau. Während des Gartenbaustudiums spezialisierte sie sich aus naturheilkundlichem Interesse auf den Bereich Heilpflanzenanbau. Anschließend folgte eine langjährige Tätigkeit als Betriebsleiterin und Ausbilderin im Gartenbau. Berufsbegleitend bereitete sie sich auf die Heilpraktikerprüfung vor. Seit 2005 ist sie als Dozentin bei den DPS tätig und praktiziert seit 2006 in eigener Praxis. Im Rahmen Ihrer naturheilkundlichen Tätigkeit stellt die Phytotherapie, basierend auf ihrem tiefgründigen Wissen über die Heilwirkung von Pflanzen, eines ihrer wichtigsten therapeutischen Werkzeuge dar. Verschiedene Fortbildungen in den Bereichen Chiropraktik & Osteopathie, Ausleitungs- und Umstimmungsverfahren sowie Akupunktur runden ihr Profil ab.









