Beschreibung
Das therapeutische Schreiben ist eine sehr hilfreiche und vielseitig einsetzbare Form der Therapie, die es Patient/innen ermöglicht, den therapeutischen Prozess positiv zu beeinflussen. Das therapeutische Schreiben wird erfolgreich eingesetzt bei der Traumarbeit (Zugang zum Unterbewusstsein wird hergestellt), zur Ichstärkung bzw. zur Stärkung der eigenen Ressourcen. Bestens einsetzbar ist diese Therapiemethode, u.a. bei folgenden Krankheitsbildern: 1. Depressionen nach Trauer, Konflikten und Krisen, 2. zur Auflösung von dissoziativen Gefühlen (d.h. von zuvor abgewehrten Gefühlen), um Patient/innen wieder an die eigenen Emotionen heranzubringen, ohne dass es überfordert oder überrollt. Ein weiterer Vorteil dieser Therapieform liegt nicht zuletzt darin, dass es keine Kontraindikationen gibt. Weitere positive Effekte sind die nachweisliche Stärkung der Hirnleistung, insbesondere des Gedächtnisses, das Wecken der eigenen Selbstheilungskräfte und Lösungskompetenzen sowie die Unterstützung, Aggressionen in sozial verträglicher Weise auszudrücken, was meist zu einer erhöhten Selbstwirksamkeit führt und das Selbstbewusstsein stärkt. Da der Therapieerfolg stark abhängig ist von der Bewusstwerdung unterbewusster oder verdrängter Inhalte bzw. die Stärkung der eigenen Ressourcen und Selbstwirksamkeit die Grundlagen oder Voraussetzungen darstellen, um diese Gefühle erst einmal zulassen zu können, ist diese Therapiemethode von unschätzbarem Wert für den Heilerfolg von körperlichen und psychosomatischen Erkrankungen. Das Seminarangebot eigent sich für Berater/innen, Therapeut/innen und Fachkräfte aus sozialen Berufen.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 4 Terminen statt.
Online-Teilnahme
Dieses Seminar findet live über Zoom statt. Den Teilnahmelink erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail vor Seminarbeginn.
Dozentin

Jg. 72, 1 Kind. Nach der Ausbildung zur Zahnarzthelferin mit anschließender Berufserfahrung fühlte sich Frau Birgit Steinke zunehmend zur Geschichtswissenschaft hingezogen. Sie absolvierte ein Magisterstudium in Geschichte und Zivilrecht an der Universität Hamburg und wurde im Fach Mittlere und Neuere Geschichte promoviert. Als ehrenamtliche Sterbebegleiterin widmete sie sich auch dem Gebiet der Trauerbegleitung. Sie arbeitet ganzheitlich und spezialisierte sich auf Body2Brain nach Claudia Croos-Müller und auf Traumafachberatung. Seit 2019 ist Frau Steinke als Trauerbegleiterin und seit 2022 als Dozentin für die Themen Sterben, Tod und Trauer tätig und seit 2025 bringt sie ihre Erfahrungen und Kompetenz in diesem Bereich als Dozentin bei den Paracelsus Schulen mit.










