Beschreibung
Die Kinderosteopathie ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie. Um Säuglinge und Kinder zu behandeln, ist es wichtig, die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Kindes genau zu kennen. Das Wissen um die normale sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung des Kindes und die spezielle Kinderpathologie ist notwendig, um Kinder adäquat behandeln zu können. Folgen von Entwicklungsstörungen beim Kind können sein: - Konzentrationsstörungen - Entwicklungsverzögerungen - Verdauungsbeschwerden - Fehlstellungen in der Zahnentwicklung - Haltungsprobleme - Beinlängendifferenzen u.a. Die Therapie von Kindern entspringt der generellen osteopathischen Denkweise; ist aber in der Ausführung einzelner Griffe an das im Wachstum befindliche Gewebe angepasst. Es ist wichtig, das Vorkommen der spezifischen Entwicklungsprobleme in bestimmten Altersabschnitten zu kennen. Dieses Wissen bildet die Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung. Inhalte: - Entwicklungsschritte des Kindes - Osteopathische Besonderheiten in der jeweiligen Behandlung der Altersstufen - Möglichkeiten, Grenzen und Risiken incl. der diagnostischen Schwerpunkte von Erkrankungen im Kindesalter - Praktische Übungen (am Erwachsenen) Die Ausbildung beinhaltet einen hohen Praxisanteil und wird vom Verband Freier Osteopathen (VFO) anerkannt. Notwendige Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Osteopathieausbildung oder der Status als Anwärter/in
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 12 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 1963, zwei erwachsene Kinder. Nach der Ausbildung zur Physiotherapeutin, der Arbeit in verschiedenen Kliniken und Praxen, u. a. Filderklinik Bonlanden, begann sie 2002 eine 5-jährige berufsbegleitende Ausbildung zur Osteopathin. 2007 Abschluss und Eröffnung der Privatpraxis für Osteopathie in Stockach. Seitdem osteopathische Fortbildungen in Gynäkologie, Pädiatrie, sowie biodynamische Osteopathie. Studium in der Barbara-Brennan-School of Healing von 2008 bis 2012. Ab 2014 Besuch eines Masterstudienganges am Interuniversitären Kolleg Graz für Psychosoziologie und komplementäre Gesundheitswissenschaften, den sie mit einer Thesis über weibliche Infertilität im Juni 2017 abgeschlossen hat.







