Beschreibung
Streitigkeiten sind ein natürlicher Bestandteil jeder Beziehung. Sie treten auf, wenn unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen oder Wertvorstellungen aufeinandertreffen. Das Streiten in Beziehungen ist in gewisser Weise ein gesunder Ausdruck von Individualität und zeigt, dass beide Partner sich trauen, ihre Meinungen zu äußern. Unser Streitverhalten ist oft geprägt von Mustern, die wir in unserer Kindheit erlernt haben. Diese Muster können dazu führen, dass wir in Konfliktsituationen unbewusst defensiv, aggressiv oder rückzugsgeneigt reagieren. Es ist jedoch möglich, diese Muster zu erkennen und durch bewusstere Kommunikation und Konfliktlösungsstrategien zu ersetzen. Eine gesunde Streitkultur in Beziehungen erfordert Empathie, aktives Zuhören und die Fähigkeit, Kompromisse zu finden. Es geht nicht darum, Konflikte zu vermeiden, sondern sie konstruktiv anzugehen und als Gelegenheit zur Stärkung der Beziehung zu nutzen. In unserer Fortbildung werden wir näher auf die Ursachen von Konflikten in Beziehungen eingehen, die psychologischen Aspekte des Streitverhaltens beleuchten und praktische Strategien zur Konfliktlösung vorstellen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Streitigkeiten in Beziehungen zu entwickeln und Werkzeuge zur Verbesserung der Partnerschaft bereitzustellen. Aus dem Inhalt: - Kommunikation von Mann und Frau ist unterschiedlich - Wie Streitigkeiten diagnostiziert werden - Welche Themen kommen im Praxisalltag auf? - Den eigenen Streittyp identifizieren - Grundlagen der Paarberatung und Paartherapie verstehen - Den Praxisfall simulieren und Strukturen aufdecken - Paaranamnese - Auftragsklärung und Zielvereinbarung des Paares - Umgang mit Differenzen Das Seminarangebot richtet sich an Therapeut/innen, Berater/innen, Coaches und weitere interessierte Berufsgruppen.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 3 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 87, 2 Kinder. Nach der Geburt ihres 1.Kindes stand für Fr. Meier fest, dass Sie nicht mehr in ihre alte Selbständigkeit zurück möchte, sondern auch beruflich mit Familien u. Paaren arbeiten will. Seit 2015 absolvierte Sie pädagogische u. psychologische Weiterbildungen und ihre Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ihre Herzensthemen in der Familienbegleitung, sind der Bindungsaufbau in den ersten 3 Lebensjahren, Mobbingprävention u. Resilienztraining sowie die bindungsorientierte Trennung, wenn sich Eltern entscheiden, nicht mehr als Paar leben zu wollen. So ist Sie seit 2020 mit Ihrer Praxis u. für einen Verein aktiv u. hält, neben ihrer Tätigkeit als HPP, Familienberaterin u. Mentaltrainerin, Vorträge u. Workshops an Kitas u. Schulen im Bereich Mobbing- u. Suchtprävention.





