Beschreibung
Gute therapeutische Gespräche entstehen nicht zufällig – sie folgen einer professionellen Haltung, einer klaren Struktur und einem sensiblen Gespür für die jeweilige Situation. Genau hier setzt das Seminar „Gesprächsführung und therapeutische Intervention in der Psychologie – Grundlagen“ an. Es vermittelt grundlegendes methodisches Wissen für eine professionelle Gesprächsführung sowie für die Planung therapeutischer bzw. beratender Interventionen. Ziel ist es, Klienten/innen kompetent und angemessen zu begleiten, Gesprächsprozesse strukturiert zu gestalten und die eigene Handlungskompetenz weiterzuentwickeln. Sie lernen praxisnah ausgewählte, wissenschaftlich fundierte Ansätze, um Ihre Gesprächsverläufe bewusst zu reflektieren, Beratungsprozesse nachvollziehbar zu strukturieren und Interventionen fachlich begründet auszuwählen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf aktivem Zuhören, Empathie und Beziehungsgestaltung. Sie erfahren, wie Sie eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre fördern, die Perspektiven Ihrer Klienten/innen besser nachvollziehen und sprachlich angemessen auf deren Anliegen und Einwände eingehen können. Inhalte: • Gesprächspsychotherapie nach C. Rogers: Unterschiede zum psychoanalytischen und behavioralen Paradigma, Grundvariablen des Therapeutenverhaltens, Gesprächspsychotherapie in der Praxis • Grundlagen und Vorstellungen der Intervention nach S. de Shazer • Gestaltung der therapeutischen Beziehung • Interventions- und Beratungsplanung • Training zur klientenzentrierten Gesprächsführung • Entwicklung konstruktiver Problemlösungsstrategien • Evaluation der therapeutischen Intervention Das Seminar richtet sich an Heilpraktiker/innen, Heilpraktikeranwärter/innen und Psychotherapeuten/innen, Sozialpädagogen/innen, Coaches sowie Berater/innen.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 7 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 1975, zwei erwachsene Kinder und ein entspannter Hund. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau und verschiedenen beruflichen Stationen in unterschiedlichen Bereichen wandte sie sich 2015 ihrer Leidenschaft, der Psychologie, zu und absolvierte die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Anschließend spezialisierte sie sich auf den systemisch-integrativen Ansatz. Zusätzliche Ausbildungen in EMDR sowie regelmäßige Fortbildungen - unter anderem zu den Themen Trauma und Migration, Krisenintervention, Burnoutberatung - erweitern ihr Fachwissen kontinuierlich. Seit 2016 führt sie erfolgreich eine eigene Praxis und ist zudem in der Jugend- und Familienhilfe als Familientherapeutin tätig. Besonders in der Begleitung dysfunktionaler Familien konnte sie wertvolle Erfolge erzielen. Ihre Arbeit ist geprägt von einer ressourcenorientierten und wertschätzenden Haltung sowie langjähriger Praxiserfahrung. Als Dozentin bringt sie ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Begeisterung für die Arbeit mit Menschen in die Paracelsus Gesundheitsakademien ein.
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