50 Unterrichtsstunden, Hybrid
Beschreibung
Bei der ganzheitlichen systemischen Therapie wird der Mensch nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext seines sozialen Beziehungsgeflechts aus Familie, Partnerschaft und Beruf. Im Mittelpunkt stehen persönliche Wechselwirkungen, vorhandene Ressourcen und das Finden neuer Lösungswege. Der Aufbaukurs vertieft Ihr Wissen aus dem Grundkurs zur ganzheitlichen systemischen Therapie, Beratung und Coaching. Der Schwerpunkt liegt auf der Verfeinerung praktischer Fertigkeiten, die einen sicheren Übergang von der Theorie in die Praxis ermöglichen. Inhalt: Methoden und Ressourcenarbeit: • Ressourcenarbeit: z.B. Auffinden innerer Kraftquellen, Aktivierung von Resilienz • Arbeit mit dem Inneren Kind und dem Inneren Team • Spezielle Beratungs- und Therapieaspekte: Nähe / Distanz, Annahme / Ablehnung Spezifische Beratungssituationen: • Familiendynamiken und Bildungsprozesse: Paarberatung, Genogrammarbeit • Begleitung von Transitionen (Veränderungsprozessen) und systemischer Neueingliederung • Krisen, Trennung und Verlust: Umgang mit Krankheit, Abschied, Trauer und Tod • Hocheskalierte Systeme: Interventionen bei Gewalt- und Missbrauchserfahrung Integration, Praxis & Qualitätssicherung: • Praxis und Supervision: Fallarbeit, kollegiale Beratung • Selbsterfahrung und Psychohygiene: Eigene Trigger erkennen, professioneller Selbstschutz –Abschluss-Kolloquium Der Aufbaukurs eignet sich für psychologische Berater/innen, Heilpraktiker/innen, Heilpraktiker/innen für Psychotherapie und Sozialarbeiter/innen mit beratender oder therapeutischer Praxis, die ihr Wissen auf Basis des Grundkurses vertiefen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Besuch des Grundkurses oder der Nachweis einer vergleichbaren systemischen Vorbildung. Stärken Sie Ihre Beratungskompetenz mit fundiertem Handwerkszeug und starten Sie Ihre Weiterbildung – für eine gefestigte systemische Haltung und anspruchsvolle, professionelle Beratungsprozesse.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 11 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 1971, verheiratet, zwei Kinder. Nach der Ausbildung zur Krankenschwester mit anschließender Berufserfahrung und Fachweiterbildung wendete sie alternativen Therapiemethoden zu und absolvierte eine zweijährige Teilzeitausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie an der Paracelsus Schule, die sie 2013 mit der staatlichen Prüfung beim Gesundheitsamt abschloss. Sie spezialisierte sich mit einer entsprechenden Ausbildung auf systemische Therapie, systemintegrative Familien- und Traumatherapie und besuchte Fachfortbildungen, z.B. in Krisenintervention durch Debriefing sowie z. schamanischen Heilerin/Beraterin. Seit 2013 ist sie erfolgreich als Heilpraktikerin für Psychotherapie niedergelassen und begleitet seit 2015, als kollegialer Erstbetreuer, Kollegen/innen, die im Zusammenhang mit ihrer Arbeit Traumata erlitten haben.
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