Beschreibung
Jeder Mensch bringt persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten, Ressourcen, Charakterzüge mit und zeigt so ein persönliches Profil. Bei der Anwendung von Therapiemethoden- und Verfahren ist ein bestimmtes therapeutische Kompetenzprofil erforderlich. Beide Profile werden in diesem Seminar abgeglichen. Eine gute Kohärenz zwischen beiden Profilen sollte vorhanden sein, damit d. Therapeut/in sich in seiner oder ihrer Arbeit sicher und kompetent fühlt und somit zum größtmöglichen Therapieerfolg des Patienten/der Patientin oder des Klienten/der Klientin beiträgt. Besteht weitgehende Überstimmung mit den Profilen der Persönlichkeit und der geplanten therapeutischen Methode - wunderbar! Sollte die Kohärenz nicht hoch oder gering sein, kann d. Therapeut/in sich mit bestimmten Techniken, Methoden und Weiterbildungen jederzeit anpassen und weiterentwickeln. Diese Anpassungsmöglichkeiten werden Ihnen im Seminar nach der Profilerstellung individuell vermittelt. Anderseits entwickeln sich aber therapeutische Methoden auch im Lauf von Jahrzehnten weiter, zum Wohle von Patient/innen oder Klient/innen. Die Teilnehmer/innen erhalten ein Kompetenzprofil für die psychotherapeutische Arbeit. Dieses Profil beschreibt die Selbst-, Sozial-, Wissens- und Handlungskompetenzen für Psychotherapeut/innen bei der Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen oder Krisen. Es beschreibt die Kompetenzen, welche unbedingt mit unterschiedlichen Therapierichtungen oder -methoden erforderlich sind. Das Kompetenzprofil dient den Teilnehmenden als ORIENTIERUNGSRAHMEN für die koordinierte AUSRICHTUNG der verschiedenen Therapierverfahren. Ferner kann das Profil für die eigene psychotherapeutische Tätigkeit, Supervision, Selbsterfahrung und zur Selbst- und Fremdeinschätzung der Kompetenzentwicklung genutzt werden. Das Kompetenzprofil basiert auf der Annahme, dass eine regelmäßige Eigen-und Fremdreflexion Grundvoraussetzung für das professionelle Handeln in der Psychotherapie darstellt.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 2 Terminen statt.
Standort
Veranstaltungsort
Dozent

Studium der Psychologie, Pädagogik, und Sozialwissenschaften. Ausbildung zum Dipl.-Ergotherapeut, Gesprächspsychotherapeut und Suchttherapeut. Seit 1994 als Therapeut tätig. 2 J. als therap. Leiter einer Suchteinrichtung. 12 J. als therap. Leiter in einer Fachklinik für Psychiatrie und Neurologie. Publikationen von Therapiekonzepten mit den Schwerpunkten Sucht, Psychopathologie und berufliche Reha verfasst. Seit 2015 in der Eingliederungshilfe (Teilhabe für Menschen - Wohnen, Arbeit ,Freizeit) mit den Schwerpunkten: Konzipierung, Organisation und Management. Vorsitzender eines Vereins der die EUTB gewährleistet. Strategische Beteiligter bei der Umsetzung des BTHG. Dozent für die Fachbereiche Psychiatrie und Neurologie sowie für die Ausbildung als Suchtberater u. Suchttherapeut.
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