Beschreibung
Sterben und Abschied nehmen sind die größten Grenzerfahrungen im menschlichen Leben. In dieser Zeit des Übergangs und des Loslassens können Märchen und Geschichten für Sterbende als auch Trauernde eine große Hilfe sein. Märchen transportieren Botschaften in einer bildhaften Sprache. Sie spiegeln archetypische menschliche Schicksale und Situationen und enthalten Lösungsansätze und Bewältigungsstrategien. Das richtige, passende Märchen - einfühlsam eingesetzt - kann mit seiner universellen Bildersprache trösten, Hoffnung spenden, Akzeptanz dessen, was ist fördern, Sinn geben und das Loslassen erleichtern. Seminarinhalt: • Einführung in das tiefenpsychologische Verständnis von Symbolen und Märchen, ihre Bedeutungsvielfalt und ihre Wirkung • methodische und kreative Anleitung • Erzählen/Vorlesen am Sterbebett • Einsatzmöglichkeiten in der Trauerbegleitung • Wie finde ich die passende Geschichte? • meditatives Erzählen/Vorlesen in der finalen Phase • Erzähl- und Gesprächskreise für Sterbende und Trauernde mit kreativen und meditativen Methoden moderieren und gestalten • zu berücksichtigende Besonderheiten bei Kindern, Jugendlichen und Senioren Das Seminar richtet sich an Therapeuten/innen, Pflege- und Betreuungspersonal, Hospizbegleiter/innen etc.
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Veranstaltungsort
Dozentin

Jg.1977. Roswitha Fabula ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungstrainerin, Hypnosetherapeutin und Trauerbegleiterin. Sie verfügt über einen Bachelorabschluss in Sozialpädagogik, in dessen Rahmen sie sich wissenschaftlich mit der Märchenforschung auseinandersetzte. Darüber hinaus hat sie sich fortlaufend mit systemischen Ansätzen, Gewaltfreier Kommunikation und ressourcenorientierter Arbeit beschäftigt. Als Märchen Therapeutin verbindet sie psychologisches Fachwissen mit Symbolen und inneren Bildern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Selbstwahrnehmung, emotionale Resonanz und die Entwicklung persönlicher Ressourcen. Ihre Seminare verbinden fachliche Impulse mit praktischer Selbsterfahrung und schaffen Räume, in denen unmittelbar erlebt und reflektiert werden kann.
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