Beschreibung
In diesem Seminar vollziehen wir Rogers eigene Entwicklung von der nicht direktiven über die klientenzentrierte bis hin zur personzentrierten Perspektive nach: Es werden nicht nur die theoretischen Grundlagen seiner humanistischen Philosophie und seines Persönlichkeitsansatzes vermittelt, wichtige Begriffe wie Kongruenz, Empathie und bedingungsfreie Wertschätzung detailliert erläutert, es wird den Teilnehmern auch anhand vieler Übungen die Möglichkeit gegeben, selbst auf dem Weg zu einer voll funktionsfähigen Persönlichkeit eine Stufe weiterzukommen. Die Gesprächstherapie nach Rogers erfordert ein konsequentes Sich-Zurückhalten in seinen Bewertungen von Seiten des Therapeuten/der Therapeutin und greift hierbei auf eine besondere Art der therapeutischen Kommunikation zurück. Ohne Techniken der Gesprächstherapie kommt heute kaum mehr ein therapeutisches Verfahren aus. Rogers Schüler, Marshall Rosenberg, machte den therapeutischen Nutzen mit seiner gewaltfreien Kommunikation einem breiten Publikum zugängig. In diesem Kurs widmen wir einen Tag dem Verständnis und Einüben dieser speziellen Gesprächskunst.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 4 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Frau Friedrich studierte nach dem Abitur von 1993 bis 1997 Psychologie an der Universidad de La Laguna und Uned. Im Anschluß daran absolvierte sie bis 2001 das Studium der Philosophie, Pädagogik und Psychologie an der Universität Augsburg, gefolgt von der Promotion im Jahre 2006. Seit 2004 ist sie in einer Praxis für Psychotherapie (HpG) mit den Schwerpunkten der kognitiven Verhaltenstherapie, Hypno- und Gesprächstherapie tätig.










