Beschreibung
Die Osteopathie, begründet von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917), ist ein umfassendes manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept. Der/die Osteopath/in erspürt Verspannungen, Fehlstellungen, Bewegungseinschränkungen im Körper – häufig die wirklichen Ursachen zahlreicher Erkrankungen – und behebt sie mit gezielten Techniken. Durch die Behandlung werden Blockaden gelöst, Energien wieder in Fluss gebracht und die Selbstheilungskräfte aktiviert. So findet der Körper zu natürlicher Beweglichkeit. In dem Intensivseminar für Neurologie und Automobilisations-Techniken zur Mobilisation der Nerven werden folgende Themen behandelt: • Anatomie des Nervensystems • Unterscheidung zwischen zentralem und peripherem Nervensystem • das Gehirn und seine anatomischen und funktionellen Strukturen • die Hirnnerven und ihre Funktionen aus medizinischer und osteopathischer Sicht • Beziehung zwischen Bindegewebe und Nervensystem – das Perineurium • Zusammenhang zwischen Leitfähigkeit der Nerven, somatischen (körperlichen) und psychischen Störungen • Neuropathologie In der Praxis lernen wir u.a. Reflextestung, Lasegue und weitere Hirnhauttestungen sowie Hirnnerventestungen. Durch den Tastbefund können wir den Unterschied zwischen verschiedenen Strukturen erkennen und behandeln. Wie fühlt sich ein Nerv und wie fühlt sich ein Muskel, ein Gefäß oder eine Sehne an? Sie erlernen den Verlauf der Nerven, ihre Durchtrittsstellen und die Mobilisation der verschiedenen Nerven. Diese Techniken können Sie in Ihrer Praxis sowohl mit manueller als auch energetischer Arbeit problemlos und effektiv kombinieren. Das Seminar richtet sich insbesondere an Osteopathieanwärter/innen, Heilpraktiker/innen und Physiotherapeuten/innen. Über die Teilnahme wird ein Paracelsus Zertifikat ausgestellt.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 4 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 1971. Gärtnerin und Dipl.-Ing. Gartenbau. Während des Gartenbaustudiums spezialisierte sie sich aus naturheilkundlichem Interesse auf den Bereich Heilpflanzenanbau. Anschließend folgte eine langjährige Tätigkeit als Betriebsleiterin und Ausbilderin im Gartenbau. Berufsbegleitend bereitete sie sich auf die Heilpraktikerprüfung vor. Seit 2005 ist sie als Dozentin bei den DPS tätig und praktiziert seit 2006 in eigener Praxis. Im Rahmen Ihrer naturheilkundlichen Tätigkeit stellt die Phytotherapie, basierend auf ihrem tiefgründigen Wissen über die Heilwirkung von Pflanzen, eines ihrer wichtigsten therapeutischen Werkzeuge dar. Verschiedene Fortbildungen in den Bereichen Chiropraktik & Osteopathie, Ausleitungs- und Umstimmungsverfahren sowie Akupunktur runden ihr Profil ab.









