Beschreibung
Infusionen finden in der modernen naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Praxis ein breites Anwendungsspektrum mit dem Ziel, die Regeneration zu unterstützen und den Organismus zu vitalisieren. Das Verfahren soll dazu dienen, den Körper bedarfsgerecht mit Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren für die verschiedenen Zell- und Organfunktionen zu versorgen. Die Praxis zeigt, dass die Infusionstherapie als unterstützende Maßnahme im Rahmen ganzheitlicher Therapiekonzepte in Betracht gezogen werden kann. Der Fokus liegt hierbei auf der ernährungsmedizinischen Begleitung bei erhöhtem Mikronährstoffbedarf, zur Optimierung des Zell- und Energiestoffwechsels bei Vitalitätsverlusten sowie zur gezielten Unterstützung der körpereigenen Regulations- und Abwehrfunktionen bei temporären Belastungszuständen. Im Fokus des Seminars stehen die Vermittlung der theoretischen Hintergründe sowie die praktische Umsetzung und Einsatzmöglichkeiten orthomolekularer Infusionstherapien im Praxisalltag. Inhalt: • Grundlagen der orthomolekularen Therapie • Fachgerechter Umgang mit gängigen Infusionsmaterialien und Hygienestandards • Korrekte Durchführung, Überwachung und sachgemäße Nachsorge • Indikationen und Kontraindikationen sowie Notfallmanagement • Struktur und Zusammensetzung beispielhafter Infusionskonzepte aus der Naturheilkunde (z. B. Ansätze zur Vitalisierung, zur Unterstützung des Immunsystems, bei Schmerz- und Erschöpfungszuständen) Das Seminar richtet sich ausschließlich an Fachkreise: Heilpraktiker/innen, die ihre Fachkenntnisse auffrischen möchten, sowie an Heilpraktikeranwärter/innen mit Injektionsgrundkenntnissen. Da es sich um ein invasives Verfahren handelt, benötigen Sie für die professionelle Anwendung die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Arzt/Ärztin, Heilpraktiker/in). Mitarbeiter/innen von Arztpraxen oder Kliniken benötigen die schriftliche Anweisung des delegierenden Arztes.
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Standort
Dozent

Jg. 1961, verheiratet, 6 Kinder. Nach dem Abitur absolvierte er eine Berufsausbildung zum Kommunikationselektroniker, darüberhinaus war er als Gruppenleiter der Abteilung Prüfplanung tätig, studierte Physik und Biologie in Frankfurt. Er machte eine Ausbildung als Krankenpfleger mit anschließender Tätigkeit auf einer Intensivstation, eine Fachweiterbildung zur Fachkrankenpflege Anästhesie u. Intensivpflege und übernahm dann die Leitung einer Intensivstation, danach folgte eine Weiterbildung zur Leitung einer Station/Einheit. Seit 2006 studiert er im Teilpräsensstudium Medizinpädagogik in Berlin. Als freier Dozent an zahlreichen Kranken- u. Altenpflegeschulen, sowie als Gutacher, ist er seit 1996 tätig.
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