0261 95 25 20
Infoveranstaltungen
Online-Seminar Plätze frei

Suchtberatung für Betroffene und Angehörige – Grundlagen

12 Stunden
210,00 €
Rücktrittsschutz

Beschreibung

Missbrauch, Abhängigkeit und Sucht sind gesamtgesellschaftliche Themen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Neben den „klassischen“ oft stoffgebundenen Abhängigkeiten von Tabak, Alkohol, Drogen und Medikamenten treten vermehrt die nicht-stoffgebundene Varianten wie Kauf-, Spiel-, Arbeits-, Fernseh, Internet- und Sexsucht usw. auf. Auch von anderen Süchten wie Magersucht (Anorexie), Ess- und Brechsucht (Bulimie) sind immer mehr Menschen unterschiedlicher Altersgruppen betroffen. Um in der Beratungspraxis sach- und fachkundig mit dieser Thematik umzugehen, die Betroffenen und ihre Angehörigen zieldienlich zu unterstützen, finden Sie in diesem Basis-Seminar folgende Inhalte: - Formen und Folgen von Abhängigkeit - Suchtmittel legal/illegal - nicht stofflich/stofflich - Ursachen, Entwicklung und Verlauf von Abhängigkeitskrankheiten - Selbsterfahrung - Beratungs- und Therapieansätze zur Veränderung fehlgeleiteter Einstellungen und Verhaltensweisen - Co-Abhängigkeit Dieser Kurs soll einführend auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen, richtet sich an Berufsgruppen aus dem psychotherapeutischen Kontext, ebenso wie an Mitarbeiter/innen aus pädogogischen und pflegerischen Berufen.

ID 37547311126092026 Nr. SSA111260926

Terminübersicht

Dieses Seminar findet an 3 Terminen statt.

Sa, 26.09.202609:30 – 12:30 Uhr
Online
So, 27.09.202609:30 – 12:30 Uhr
Online
Sa, 03.10.202609:30 – 12:30 Uhr
Online

Online-Teilnahme

Dieses Seminar findet live über Zoom statt. Den Teilnahmelink erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail vor Seminarbeginn.

Dozentin

Kati Sandner Kati Sandner

Jg. 1977. Kati Sandner, geb. Kumschlies studierte Philosophie und Lehramt in Regensburg und Eichstätt und Psychologie in Hagen. 2007 erwarb sie zudem die Heilerlaubnis auf dem Gebiet der Psychotherapie. Seit vielen Jahren ist sie als freiberufliche Dozentin für die Paracelsusschulen tätig. Sie praktiziert in eigener Praxis in Regensburg mit systemischen Ansätzen, lösungsorientierte Kurzzeittherapie, Trancetechniken und Tools aus der kognitiven Verhaltenstherapie und dem provokativen Ansatz. Einige ihrer Schwerpunktthemen, wie Kommunikation, Abhängigkeit, Sexualität & Partnerschaft, Burnout und Mobbing, bietet sie als Seminare an.

Mehr erfahren

Flyer herunterladen

Ähnliche Seminare

Sie haben Fragen? Wir helfen gerne!

Ihre Kontaktmöglichkeiten

0261 95 25 20
Montag-Freitag
09:00-16:00 Uhr

Es gelten die Gebühren für Anrufe in das deutsche Festnetz.

Oder per Kontaktformular

Häufig gestellte Fragen zur ⁨Suchtberatung für Betroffene und Angehörige – Grundlagen⁩

Rauchen bzw. Nikotinsucht gehört zu den häufigsten Abhängigkeitserkrankungen und ist ein zentraler Bestandteil vieler Suchtverläufe. 

Nikotin wirkt sowohl körperlich als auch psychisch abhängig machend. Viele Betroffene berichten, dass besonders Gewohnheiten, Stresssituationen oder emotionale Auslöser das Rauchverhalten verstärken. 

In der Suchtberatung ist es daher wichtig, Rauchen nicht isoliert zu betrachten, sondern in den gesamten Lebenskontext der Betroffenen einzuordnen. 

Die Raucherentwöhnung ist für viele Menschen schwierig, da sowohl körperliche als auch psychische Abhängigkeiten bestehen. 

Typische Herausforderungen sind: 

  • starkes Verlangen nach Nikotin 

  • Reizbarkeit, Unruhe und Konzentrationsprobleme 

  • emotionale Gewohnheiten (z. B. Rauchen bei Stress) 

  • Rückfallrisiko in belastenden Situationen 

Diese Entzugssymptome treten besonders in den ersten Tagen auf und können mehrere Wochen anhalten. 

Eine ganzheitliche Raucherentwöhnung berücksichtigt nicht nur die körperliche Abhängigkeit, sondern auch: 

  • psychische Auslöser und Gewohnheiten 

  • soziale und emotionale Faktoren 

  • Stressbewältigung und Lebensstil 

  • individuelle Motivation und Ziele 

Studien zeigen, dass die Kombination aus Beratung, Verhaltenstraining und ggf. unterstützenden Maßnahmen die Erfolgschancen deutlich erhöht. 

In der Suchtberatung kommen verschiedene Ansätze zur Raucherentwöhnung zum Einsatz: 

  • verhaltenstherapeutische Methoden 

  • Motivation und Zielarbeit 

  • Stressbewältigung und Entspannungstechniken 

  • Rückfallprophylaxe 

  • Unterstützung bei der Veränderung von Gewohnheiten 

Ziel ist es, nachhaltige Strategien zu entwickeln, um langfristig rauchfrei zu bleiben. 

Das Thema ist besonders wichtig für: 

  • Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen 

  • Klient/innen in der Suchtberatung 

  • Angehörige von Betroffenen 

  • Fachkräfte im Gesundheits- und Beratungsbereich 

 

210,00 €26.09.2026