Beschreibung
Gute therapeutische Gespräche entstehen nicht zufällig – sie folgen einer professionellen Haltung, einer klaren Struktur und einem sensiblen Gespür für die jeweilige Situation. Genau hier setzt das Seminar „Gesprächsführung und therapeutische Intervention in der Psychologie – Grundlagen“ an. Es vermittelt grundlegendes methodisches Wissen für eine professionelle Gesprächsführung sowie für die Planung therapeutischer bzw. beratender Interventionen. Ziel ist es, Klienten/innen kompetent und angemessen zu begleiten, Gesprächsprozesse strukturiert zu gestalten und die eigene Handlungskompetenz weiterzuentwickeln. Sie lernen praxisnah ausgewählte, wissenschaftlich fundierte Ansätze, um Ihre Gesprächsverläufe bewusst zu reflektieren, Beratungsprozesse nachvollziehbar zu strukturieren und Interventionen fachlich begründet auszuwählen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf aktivem Zuhören, Empathie und Beziehungsgestaltung. Sie erfahren, wie Sie eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre fördern, die Perspektiven Ihrer Klienten/innen besser nachvollziehen und sprachlich angemessen auf deren Anliegen und Einwände eingehen können. Inhalte: • Gesprächspsychotherapie nach C. Rogers: Unterschiede zum psychoanalytischen und behavioralen Paradigma, Grundvariablen des Therapeutenverhaltens, Gesprächspsychotherapie in der Praxis • Grundlagen und Vorstellungen der Intervention nach S. de Shazer • Gestaltung der therapeutischen Beziehung • Interventions- und Beratungsplanung • Training zur klientenzentrierten Gesprächsführung • Entwicklung konstruktiver Problemlösungsstrategien • Evaluation der therapeutischen Intervention Das Seminar richtet sich an Heilpraktiker/innen, Heilpraktikeranwärter/innen und Psychotherapeuten/innen, Sozialpädagogen/innen, Coaches sowie Berater/innen.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 7 Terminen statt.
Standort
Veranstaltungsort
Dozentin

Jg. 1970, 1 Kind arbeitet seit 1991 in der Wirtschaft. Sie ist Scrum Master & Coach, Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemische Kinder-, Jungend- und Familientherapeutin, ausgebildete Kommunikationstrainerin, integrative Trauma- und Entspannungstherapeutin und zertifizierte Yogalehrerin in den Bereichen Yoga mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen. Seit 2021 ist sie in kunsttherapeutischer Ausbildung. Therapeutisch arbeitet sie in eigener Familienpraxis systemisch-lösungsorientiert und unter Berücksichtigung psychodynamischer Prozesse. Sie nutzt Yoga und andere Entspannungsverfahren nicht nur präventiv, sondern auch begleitend zur Psychotherapie und bei Krebserkrankung. Kompetent und praxisorientiert gibt sie ihr Wissen als Dozentin an den Paracelsus Schulen weiter.
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