Beschreibung
Asklepios, der Gott der Heilkunde, hatte zwei Töchter; Hygeia, die Göttin der Gesundheit und Panakeia, die Göttin der Medizin und Zauberei. Beide Göttinnen verkörperten den Griechen die gegensätzlichen Ansichten, wie die Menschen die Gesundheit zu erhalten und wieder zu erlangen suchten. Von der Gesundheit leitet sich das deutsche Lehnwort Hygiene ab, was Gesundheitsvorsorge bedeutet, auch die seelische Gesundheit. Die Häufigkeit psychischer Erkrankungen über die Lebenszeit betrachtet, ist bei Männern und Frauen gleich hoch; doch ist erwiesen, dass Frauen auf andere Weise und zu anderen Risikozeiten erkranken. Was macht Frauen krank? Frauenspezifische Ursachen, Risikofaktoren und frauenspezifische Konflikte. Frau-Sein ist ein biologischer und psychosozialer Entwicklungsprozess, der nicht nur auf auf die Geschlechtsorgane begrenzt ist, sondern die ganze Person auch in ihrem sozialen Kontext einbezieht. Themen: - Was sind Frauenleiden auf körperlicher und psychischer Ebene? - Geschlechtsunterschiede in der Wirksamkeit von Beratung und Therapie - Die Frau mit der Depression, der Angst, die suizidale Frau, die Frau nach einem Trauma, die Frau mit einer Sucht oder PTBS - Probleme rund um die Sexualität - Frauen mit Migrationshintergrund, Partnerschaftsprobleme, Trauer-und Verlustereignisse und deren Verarbeitung - Wie kann Frauen geholfen werden? Diese Fortbildung richtet sich an Berater/innen/Therapeut/innen, die Frauen jeden Alters, mit den dazugehörigen Themen und Konflikten des Lebensweges, von der Geburt bis zum Alter, beraten.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 15 Terminen statt.
Online-Teilnahme
Dieses Seminar findet live über Zoom statt. Den Teilnahmelink erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail vor Seminarbeginn.
Dozentin

Langjährige Tätigkeit als Laborleiterin an mehreren Kliniken, Stud. Psychologie, Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie besitzt Zusatzqualifikationen in den Bereichen Trauer-und Verlustberatung, Philosophie und Ethikberatung, Poesietherapie, systemische Beratung und Aufstellungsarbeit, Gesprächsführung nach C.Rogers und kognitiver Verhaltenstherapie. Sie ist als Dozentin an den Deutschen Paracelsuschulen tätig sowie in eigener Praxis, angegliedert an einem Krankenhaus.
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