10 Unterrichtsstunden, Präsenz
Beschreibung
Faszien sind Gewebeschichten, die unsere Organe und Muskeln umhüllen und sich im ganzen Körper verbinden – ähnlich wie das Nervensystem. Die Faszientherapie geht davon aus, dass Verkürzungen und biochemische Veränderungen der Faszien sowie Verklebungen zu Spannungsgefühlen, Instabilität und Schmerzen führen können. Ziel der Faszientherapie ist es, die Faszien durch gezielten Druck und Dehnung wieder elastisch und geschmeidiger zu machen und damit Beschwerden zu lindern, Selbstheilungskräfte zu fördern sowie das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Das kann durch Massage und passive Dehnung durch den Therapeuten/in erfolgen, aber auch durch den Patienten/in selbst, beispielsweise durch Übungen, Yoga oder die Nutzung einer Faszienrolle. In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Faszienanatomie, typische Schmerz- und Bewegungsprobleme sowie praxisorientierte Therapien kennen. Sie erleben effektive manuelle Techniken, Übungen zur Selbsthilfe und gezielte Behandlungskonzepte, die sich nahtlos in bestehende therapeutische Ansätze integrieren lassen. Inhalt: • Einführung in die Physiologie und Pathologie der Faszien • Schmerz- und Bewegungsanalyse aus faszialer Sicht • Manuelle Techniken zur Faszienfreisetzung • Faszienrollen, -bressuren und unterstützende Hilfsmittel • Integrative Übungen: Selbstbehandlung, Atemtechniken, bewusste Haltung • Fallbeispiele aus Praxis: Akute und chronische Beschwerden Das Seminar eignet sich für Heilpraktiker/innen, -anwärter/innen, Ärzte/Ärztinnen, Physiotherapeuten/innen sowie Osteopathen/innen und -anwärter/innen. Erweitern Sie Ihr therapeutisches Repertoire und schenken Sie Ihren Patientinnen und Patienten durch die Faszientherapie ein neues Gefühl von Beweglichkeit, Leichtigkeit und Stabilität.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 2 Terminen statt.










