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Paracelsus Magazin Ausgabe 5/2010

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Naturheilkunde

Erstellt: 1. Mai 2010Aktualisiert: 16. Oktober 20262 Minuten

Warum wir Heilpraktiker geworden sind!

Ein persönlicher Bericht darüber, wie die Suche nach Alternativen zur Schulmedizin Sabine und Martin Sondermann dazu brachte, Heilpraktiker zu werden.

© Gerhard Seybert - Fotolia.com

Mit 4 Jahren stellte sich bei unserem Sohn ein chronischer Husten ein. Ein Jahr lang quälte ihn vor allem nachts der permanente Hustenreiz. Kein Arzt, kein Medikament konnte das Martyrium abstellen. Letztlich blieb aus ärztlicher Sicht nur noch die „Wunderwaffe“ Kortison. 3x täglich musste er ein kortisonhaltiges Hustenmittel inhalieren und sportliche Aktivitäten wie Schwimmen ganz abbrechen. Der unregelmäßige Schlaf aller Beteiligten, ausgelöst durch die permanenten Hustenattacken, die möglichen Nebenwirkungen der Medikamente und die sonstigen Einschränkungen forcierten unsere Suche nach Alternativen. 

Auf Empfehlung eines Freundes suchten wir einen Homöopathen auf. Zuckerkügelchen, innerhalb einer Woche 2x nach Vorschrift eingenommen … und der Husten-Spuk hatte sein vorab prognostiziertes Ende. Unglaublich! 

Seit jener Zeit haben wir alles gelesen, was über Homöopathie zu finden war. Wir wollten verstehen, warum so kleine Kügelchen, so inhaltslos, wie viele sagen, solche grandiosen Wirkungen erzielen können. Es war eindeutig, dass es noch mehr zwischen Himmel und Erde geben muss als nur die Schulmedizin. 

Juni 2007, 10 Jahre nach diesem traumatischen Erlebnis und noch mehr Neugier nach dem „Warum?“ fiel endlich die Entscheidung: „Wir wollen Heilpraktiker werden!“ Nur wo? Unter den vielen Angeboten und Möglichkeiten entschieden wir uns für die vom Ruf her beste Institution, die Paracelsus Schulen, und begannen an der Paracelsus Schule Hannover bei Studienleiterin Monika Heike Schmalstieg das Studium zum Heilpraktiker. 

Der erste Kontakt mit Dozent Frank Hennies und dem zunächst völlig unverständlichen Vokabular des medizinischen Fachchinesisch, das Frank fast spielerisch Stunde für Stunde, Samstag für Samstag in den Raum entließ, war schon eine Herausforderung. Jedoch die unendliche Geduld des Dozenten, seine ansteckende Begeisterung und Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erläutern, überführten das anfängliche Interesse in eine Leidenschaft. Nach 27 Monaten legten wir erfolgreich die Prüfung beim Gesundheitsamt ab. Wir lieben diesen Beruf, nur so war und ist es möglich, diese komplexe Thematik zu verstehen und den hohen Anforderungen gerecht zu werden. 

Vielen Dank an die Paracelsus Schule Hannover, Frau Schmalstieg und die hervorragenden Dozenten, die uns auf diesem Weg begleitet und ausgebildet haben. 

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