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Erstellt:3. August 2026

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DAS 1x1 DER HAUTPFLEGE

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Lieblingscreme Ihrer Freundin bei Ihnen zu einem glänzenden Öl-Alarm führt oder das Gesicht spannen lässt? Wer seine Haut nachhaltig zum Strahlen bringen möchte, muss das dahinterliegende genetische Fundament verstehen. Ich werfe diesmal einen Blick auf die vier klassischen Hauttypen und gebe einfache Pflege-Tipps. 

NORMALE HAUT

Bei normaler Haut läuft die Talgproduktion so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Die Poren sind fein, die Durchblutung optimal, was die Haut rosig erscheinen lässt. Normale Haut ist robust – sie verzeiht viel. In diesem Fall gilt: „Never ever change a running system“. 

Richtige Pflege: Schützen und bewahren

Normale Haut braucht keine schweren Texturen, sondern leichte Feuchtigkeit und Schutz vor Umwelteinflüssen. Ein sanftes Reinigungsgel, ein feuchtigkeitsspendendes Serum (z. B. mit Hyaluronsäure) und eine leichte Tagespflege mit Lichtschutzfaktor reichen aus, um diesen Traumzustand lange zu erhalten.  

TROCKENE HAUT

Ihr fehlt es v. a. an Fett (Lipiden). Weil die Talgdrüsen auf Sparflamme arbeiten, verdunstet Feuchtigkeit viel zu schnell. Die Quittung: Ein mattes, teils raues Hautbild und ein unangenehmes Spannungsgefühl nach dem Waschen. 

Richtige Pflege: Lipide und Barrierestärkung

Nutzen Sie reichhaltige Produkte, welche die Hautbarriere wie ein Schutzschild versiegeln. Arbeiten Sie bitte mit milder, rückfettender Reinigungsmilch. Ihre Pflegecreme darf gerne pflanzliche Öle, Squalan oder Ceramide enthalten, um die fehlenden Lipide zu ersetzen und Trockenheitsfältchen sanft aufzupolstern.  

ÖLIGE HAUT

Hier ist das Gegenteil der Fall: Die Talgdrüsen arbeiten auf Hochtouren. Die Poren sind erweitert und es liegt ein unliebsamer Glanz über dem Gesicht. Vorteilhaft ist, dass jeder Hauttyp deutlich langsamer altert – nachteilig ist, dass der Sebumüberschuss einen Nährboden für Unreinheiten bietet. 

Richtige Pflege: Mattieren und klären

Trocknen Sie Ihre Haut nicht mit aggressiven Produkten aus, sonst produziert diese noch mehr Öl! Gefragt sind fettfreie, wasserbasierte Texturen (Fluids, Gele) mit klärenden Wirkstoffen wie Niacinamiden oder Salicylsäure (BHA). Sie regulieren den Talgfluss und mattieren, ohne die Haut auszutrocknen.  

MISCHHAUT

Die wohl häufigste Herausforderung ist die Mischhaut. Während die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) ölig glänzt und zu Mitessern neigt, ist die U-Zone (Wangen und Augenpartie) trocken und spannt. 

Richtige Pflege: Smarte Balance

Für diesen Hauttyp sind intelligente, ausgleichende Pflegeprodukte ideal. Wer es perfekt machen will, pflegt zonenabhängig: Eine leichte Feuchtigkeitspflege für das gesamte Gesicht und eine reichhaltigere Creme nur für die trockenen Wangenpartien. 

Christina Luding

Ärztlich geprüfte Fachkosmetikerin und Wellnessmasseurin

info@manipura-cosmetic.de

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