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Paracelsus Magazin Ausgabe 5/1999

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Naturheilkunde

Erstellt: 1. Mai 1999Aktualisiert: 16. Oktober 20261 Minute

Blick in die Patientenkartei

Ein Einblick in die Patientenkartei eines Heilpraktikers zeigt die Herausforderungen und komplexen therapeutischen Ansätze im Praxisalltag.

Unser authentischer Blick in die Kartei eines erfahrenen Heilpraktikerkollegen zeigt, vor welche komplexen Aufgaben wir in der Praxis gestellt werden. Wir beschränken die Betrachtung bewusst nicht nur auf Erfolgsmeldungen. 

Praxisfall Nr. 9 Patient, 76 J.

DIAGNOSE:
Ulcus am Gesäß, Arrhythmie, körperl. Erschöpfungszustand. 

THERAPIE:
Herzrhythmusstörungen:
Oxacant sedativ, 3mal tägl. 20 Tropf. (Fa.. Klein) Magnesiocard Granulat, abends 1 Beutel i. Wasser (Fa.. Verla) Cactus grandifl. D 4Tbl.. 2mal 1 Tabl..
Bilanz:
Nach 3 Wochen keine Beschwerden mehr.
Ulcus-Therapie:
(Versuch, nachdem die Hautklinik keinen Erfolg hatte) Oral: Wobenzym Drag. (Fa..Mucos) 3 mal 10 Drag. täglich, Sulfur Tabl.. D 4 3mal tägl. 1 Tabl.. Echinacea D 2 Tabl.. 4mal 1 Tabl..
Wundversorgung:
Actovegin Gaze, (Fa.. Nycomed) Reinigung mit Calendula, später Varihesive Wundverband / Fa.. Convatec) Neuraltherapie: Cefasept (Fa.. Cefak und Eigenblut Mischspritze insgesamt 5.0 ml in den Tumor (Ulcus).
Ozontherapie:
Ozonblutwäsche insgesamt 10 mal.
Gegen allgemeinen Schwächezustand:
vitOrgan “Kurz-Theurer” mit Dilution Nr. 69 N plus 96 i.m. Am elften Tag Trockensubstanz Nr. 11,64 und 96 i. m. Lingual verordnete ich Ney Geront Kps. über längere Zeit. 

BILANZ:
Nach langwieriger Behandlung über ein halbes Jahr heilte das Ulcus ab, der Patient fühlt sich wieder gekräftigt und geht sogar wieder seinem Beruf als Modedirektor nach. 

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