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aus dem Paracelsus Magazin: Ausgabe 03/2024

Meine Paracelsus Gesundheitsakademie I Heilbronn

Cover

Andrea Petra Pyka

Studienleiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

Mein beruflicher Weg begann mit einer Lehre zur Reformwaren-Fachverkäuferin. Mein größtes Interesse dabei galt der Natur- und Pflanzenheilkunde. Da Lehrlinge nicht übernommen wurden, lernte ich anschließend in einer Handelsschule Sekretariatskunde, arbeitete bei einer Versicherung und dann als Sachbearbeiterin bei der örtlichen Tageszeitung. Da ich schon immer wissbegierig war, ergriff ich die Chance, bei einer Handelsagentur das Sekretariat zu übernehmen. Nach einer Pause aufgrund der Geburt meiner Kinder begann ich bei einer Werbeagentur mit Schwerpunkt Musikbranche und kümmerte mich um die graphische Gestaltung von CD-Covern. Während dieser Zeit kam ich mit der Fußreflexzonenmassage in Berührung, und war so begeistert, dass ich eine entsprechende Ausbildung absolvierte, nichtahnend, dass diese mein Leben grundlegend verändern sollte. Die Arbeit mit Menschen machte mir so großen Spaß, dass ich in die Selbstständigkeit wechselte und weitere Fortbildungen absolvierte, um meinen fachlichen Methodenkoffer zu erweitern. Seit 1997 führe ich nun schon ohne Unterbrechung meine Praxis, heute natürlich in kleinerem Rahmen. Durch den Hinweis meines Bruders auf den Beruf der Heilpraktikerin für Psychotherapie kam ich 1999 mit der Paracelsus Gesundheitsakademie Heilbronn in Kontakt und schrieb mich ein. Die Ausbildung machte mir enorm Spaß, ich lernte unglaublich viel und bestand die Überprüfungen des Gesundheitsamtes. Durch einen Impuls der Studienleiterin begann ich meine Tätigkeit als Dozentin für Fußreflexzonenmassage, die metamorphische Methode und andere Seminare, später auch im Regelunterricht. Mir macht es Freude, Wissen zu vermitteln und andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Daher war ich von der Idee, bei Paracelsus Heilbronn ab August 2023 die Studienleitung zu übernehmen, sofort begeistert.

Die Paracelsus Gesundheitsakademie Heilbronn liegt an der Fußgängerzone und ist mit ihren hellen Räumlichkeiten ein guter Platz für Menschen, die neue Wege suchen und sich weiterbilden möchten. In der Schule schaffe ich stets eine zu den Jahreszeiten passende Atmosphäre. Gemütlich sind v.a. unsere Ruhezone und unserer Bibliotheksraum. Ganz nach dem Motto der Geschäftsleitung „Get together“ organisierte ich im letzten Dezember eine Weihnachtsfeier für meine Studenten und Dozenten. Events dieser Art sollen auch künftig als Highlight stattfinden. Aktuell habe eine fundierte Fachausbildung in ganzheitlicher lösungsorientierter Gesprächstherapie ausgearbeitet, in der ich mein Wissen und meine Erfahrung der letzten 25 Jahre als professionelles Handwerkszeug zusammengefasst habe. Sie läuft bereits und findet großen Anklang. Ich wünsche mir, dass Heilbronn auch ein guter Standort für Kunst- und Kreativtherapie wird, hier ist einiges geplant. Für mich ist es selbstverständlich, für alle Fragen und Anliegen meiner Schüler ein offenes Ohr zu haben und sie bestmöglich zu unterstützen. Bei den schriftlichen Überprüfungen bin ich als seelisch-moralische Unterstützung vor Ort und begleite auf Wunsch auch persönlich zu der mündlichen Überprüfung. Eine besondere Freude ist es, wenn man dann mit einem Strahlen aus dem Prüfungszimmer kommt.

Als Optimistin gehe ich jede Aufgabe mit Elan an, und im Laufe der Jahre hat es sich für mich eingeprägt, dass ich immer das Gute im Schlechten sehe, mich also in einer schwierigen Situation nicht als Opfer fühle, sondern Herausforderungen motiviert angehe. Als kleine Besonderheit möchte ich noch erwähnen, dass ich ein Steinkauzmädchen mit dem Namen Nika habe. Sie war schon ab und zu in der Schule dabei und gewöhnte sich so auf einfühlsame Weise an Menschen. Dabei bemerkte ich vielfach, wie sehr allein ihr Anblick berührt. Ich bin Falknerin, und mein Ziel ist es, Nika bei Naturcoachings als Begleitung dabei zu haben. Während meiner Falkner-Ausbildung konnte ich einen tiefen Einblick in die besondere Verbindung zwischen Vogel und Mensch erfahren, und das bestärkte mich in meinem Wunsch, dies in meine therapeutische Arbeit zu integrieren.

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