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aus dem Paracelsus Magazin: Ausgabe 4/2022

Fallstudien

Fallstudie aus der osteopathischen Praxis

Teenager mit Trichterbrust

Patient
In meiner Praxis stellt sich ein 13-jähriger Junge mit Rückenschmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule vor.

Vorgeschichte
Bei einer Tauchtauglichkeits-Untersuchung wird ein verringertes Lungenvolumen festgestellt, die Hausärztin diagnostiziert eine „Trichterbrust“. Dies führt zur Weiterleitung an einen Lungenfacharzt, der einen großen Lungenfunktionstest durchführt. Alle Ergebnisse liegen im Normbereich. Zusätzlich wird eine Röntgenaufnahme veranlasst und ein Kardiologe aufgesucht. Alle Untersuchungen bleiben ohne Befund. Der Orthopäde schließt eine Skoliose der BWS aus, empfiehlt allerdings eine Überweisung zum Kinderchirurgen, damit die bestehende Trichterbrust chirurgisch gerichtet werden kann. Die schulmedizinische Abklärung ist damit abgeschlossen.

Anamnese
Beim Ausfüllen des Anamnesebogens stellt sich heraus, dass der Junge seit ca. 6 Monaten eine lose Zahnspange trägt, die dazu dient, den Unterkiefer weiter in Richtung anterior zu bringen. Gerade in der Anfangszeit habe er große Schmerzen beim Kauen gehabt, was aber trotz Spange nachgelassen habe, berichtet er. Ansonsten verbringt er sehr viel Zeit an seinem Schreibtisch aufgrund der schulischen Hausaufgaben und um sein größtes Hobby zu pflegen: Computerspiele. Probleme bezogen auf seine Trichterbrust hat er bisher nicht festgestellt.

Untersuchung
Die Diagnostik erfolgt durch Tests im Rahmen eines Ganzkörperkonzepts von global über regional nach lokal, mit dessen Hilfe zielgerichtet die dominanten Dysfunktionen benannt und differenziert werden. Ziel ist es, die Primärläsion zu finden. Dabei ist relevant, ob die Schmerzen schulter- oder thoraxspezifische Ursachen haben. Getestet wird auf Bewegungsausmaß und Reproduzierbarkeit der Schmerzen bei bestimmten Bewegungen im Schulter- und Thoraxbereich.

Bei der Inspektion und Observation zum Allgemeinzustand des Patienten ist auffällig, dass dieser eher blass ist. Die Haltung weist von dorsal hervorstehende Schulterblätter sowie ein dorsales Haltungsschema (Posterior-Typ) auf. Posteriore und laterale Betrachtung zeigen keinerlei „Verwirrung“ der Wirbelsäule, die auf eine Skoliose hindeuten könnte. Aktuell hat der Junge sehr lange Beine und im Vergleich dazu einen eher kurzen Oberkörper.

Zielsetzung
Das Hauptproblem meines Patienten bezieht sich v.a. auf den Bereich der Brustwirbelsäule und zeigt sich bei Belastung durch einen schweren Rucksack oder beim Fahrradfahren. Die Verbesserung dieses Zustands ist das Ziel meiner Behandlung und gibt mir die Reihenfolge der anzugehenden Dysfunktionen vor. Außerdem soll die gesunde Beschaffenheit des Gewebes wiederhergestellt werden. Meine Testungen weisen tendenziell auf eine absteigende Läsionskette hin, die am Kopf (rechte Seite) beginnt.

Behandlung von Kiefer, Schädelknochen und Zwerchfell
Wir starten am Temperomandibulargelenk (TMG), das rechts Festigkeit und Posteriorität aufweist. Hierdurch erfolgt eine passive Mobilisierung. Durch die Traktion nach anterior kann dies verstärkt werden. Somit behandle ich zuerst das TMG und seine unilaterale Dysfunktion. Funktionelle Beziehungen des TMG bestehen u.a. zu intrakranialen Dura-Plikaturen, zu den Nackenmuskeln, zur Wirbelsäule sowie zum Becken.

Zusätzlich bringe ich das Os temporale, das rechts nach außen rotiert ist, mit dem 2. Finger im Papillon-Griff, dem 3. Finger vor dem Hiatus acusticus und dem 4. Finger am Mastoid nach anterior. Hierdurch erreiche ich eine Mobilisation um die transversale Achse mit kontralateralem Gegenhalt.

Zur Behandlung des leicht nach rechts geshifteten Atlas nutze ich den Kinndrehgriff und bringe den Kopf in Flexion und leichte Seitneige. Meine Dehnung geht nun in Richtung des Mundwinkels (Abb. 1).

Anschließend behandle ich den Patienten im Sitzen, wodurch ich eine Entspannung des Zwerchfells erreiche und Einfluss auf die Bauchorgane nehmen kann. So lassen sich diese ligamentär entspannen, denn das Diaphragma ist nicht nur der stärkste Atemmuskel, sondern sorgt durch seine ständige Bewegung der Bauchorgane für deren positive Stoffwechsellage (Abb. 2).

Arbeit am Ilium 

Zur Behandlung des rechten Ilium in Posteriorität liegt der Patient auf dem Rücken an der Seite der Behandlungsliege. Das rechte Bein hängt über den Rand herab (Os sakrum am Liegenrand). Ziel ist die bessere Rotation des Os ilium nach anterior. Allerdings ist keine Struktur isoliert zu betrachten. Aufgrund der anatomischen Strukturen des lumbosakralen Übergangs ist eine direkte Auswirkung auf die Wirbelsäule sowie über die thorakolumbale Faszie möglich. Durch die enge Verbindung zur Perinealfaszie kann die Dysfunktion in den Rumpf und das Viszerum weitergeleitet werden. Mit den duralen Anheftungen im Sakralbereich ist eine Auswirkung auf das Zentralnervensystem ebenfalls möglich (Abb. 3).

FazitInsgesamt war der Junge dreimal bei mir, bis die Rückenschmerzen verschwanden. Seither kommt er ca. zweimal jährlich zur Behandlung oder bei akuten Traumata nach Sportunfällen.

Grundsätzlich gilt: Von zentraler Bedeutung ist es, von global über regional nach lokal zu diagnostizieren und so zielgerichtet die Ursache der Beschwerden (in diesem Fall beim Tragen des Rucksacks) und die dafür ausschlaggebenden Körperregionen in das Behandlungskonzept miteinzubeziehen. Gleichzeitig müssen bei der eigentlichen Behandlung die verschiedenen Verbindungen und Zusammenhänge im Körper beachtet werden. Daher ist eine einseitige Vorgehensweise, d.h. nur parietal, viszeral, cranial oder faszial, nicht zielführend.

Verschiedene Läsionen bedingen sich gegenseitig (wie Zahnräder in einem Uhrwerk, die ineinandergreifen), wodurch die Behandlung einer jeden einzelnen den Weg ebnet, das Schmerzgeschehen zu verbessern oder sogar zu beseitigen. So kann der Osteopath dem Körper helfen, seine Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren und ein Gleichgewicht herzustellen.

Elke Bartz
Heilpraktikerin mit Schwerpunkten (Kinder-)Osteopathie, Neuraltherapie und Massage

praxis@elkebartz.de


Fallstudie aus der Coaching-Praxis

Müttercoaching: Alles perfekt!?

Klientin und Problematik
Die 33-jährige Mutter eines 14 Monate alten Kindes, ihr erstes, meldet sich telefonisch bei mir, weil sie den Säugling nach den Sommerferien in die Kita geben möchte. Ihr Mann geht dann in Elternzeit und übernimmt die Eingewöhnung. Die Klientin kehrt nach ihrer eigenen Elternzeit an ihren Arbeitsplatz zurück. Sie freut sich darauf, hat aber Sorge, dass ihr Kind die Trennung und die ausschließliche Betreuung durch ihren Mann und die Kita nicht gut verkraftet, weil sie das Baby immer noch stillt. Außerdem fühlt sie sich unwohl und sieht sich selbst als Rabenmutter. Sollte sie nicht länger Zeit mit ihrem Kind zu Hause verbringen? Auch ihre Eltern und Schwiegereltern meinen, dass es doch recht früh sei für eine außerhäusliche Betreuung. Die Klientin stellt sich die drängende Frage, ob sie ihre eigenen Bedürfnisse über ihr Kind stellt und ihr das überhaupt zusteht.

Anamnese
Das gemeinsame Kind ist ein Wunschkind, das lange auf sich warten ließ. Alle Familienmitglieder haben sich gefreut, als die ersehnte Schwangerschaft verkündet wurde. Diese war geprägt von großer Vorfreude, aber auch von Sorgen, da die Klientin immer wieder leichte Blutungen hatte und früher als geplant den Arbeitsplatz verlassen musste, um sich zu schonen. Schon damals hatte sie ein schlechtes Gewissen und das Gefühl, ihre Kollegen im Stich zu lassen.

Dieser Mechanismus meldet sich diesmal nicht nur bezüglich ihrer Kollegen, sondern auch ihrem Partner und Kind gegenüber. Sie hat das Gefühl, es allen recht machen zu wollen und dies nicht zu können, ohne sich selbst aus den Augen zu verlieren.

Coaching
In der Beratung sprechen wir über ihre Vorstellungen, die sie von Mutterschaft und der Zeit mit einem Kind hat. Die Klientin bezeichnet sich selbst als ehrgeizig und ist stolz auf das, was sie beruflich erreicht hat. Sie hat den Eindruck, dass sie nur noch über ihre Rolle als Mutter definiert wird, und ist frustriert, dass sie aus dem Hamsterrad aus Schuldgefühlen und Rechtfertigungsdruck nicht herauskommt.

In der Psychoedukation spreche ich mit ihr über die verschiedenen Rollen, die wir in unserem Leben ausfüllen: Kind, Geschwister, Freunde, Elternteil, Arbeitskollegin etc. Die junge Mutter beschreibt sich als einen Menschen, der einen hohen Anspruch an sich selbst hat. „100% sind nicht genug“, ist eine besonders prägende Aussage in diesem Gespräch.

Gleichzeitig stellen wir gemeinsam fest, dass sie ihre persönlichen Belastungsgrenzen nur schwer erkennt und kommunizieren kann. Alle verlassen sich darauf, dass sie funktioniert. Der Gedanke an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu scheitern, ist für sie schwer zu ertragen, und nun muss sie auch noch eine gewisse Kontrolle und Planung an ihren Mann abgeben, der sich um das gemeinsame Kind kümmern wird.

Im Laufe unseres Gesprächs wird ihr immer bewusster, wie sehr sie Kontrolle über ihren Alltag braucht, dass ihre Kräfte aber nicht ausreichen, alle Zügel in der Hand zu halten, und dies auch gar nicht nötig ist.

Innere Antreiber
Ich erkenne bei der Klientin starke innere Antreiber, die ihr anscheinend nicht bewusst sind. Der Psychologe Taibi Kahler definierte 1977 die folgenden inneren Antreiber:

Sei stark.
Sei perfekt.
Mach es allen recht.
Streng dich an.
Beeil dich.

Innere Antreiber bilden sich aus Regeln und Verhaltensweisen, die wir in unserem Leben entwickelt haben – durch Vorschriften und Ermahnungen unserer Eltern, unsere eigenen Erfahrungen als Kinder oder Jugendliche, oder durch institutionelle Vorgaben. Innere Antreiber prägen heute unbewusst unser Verhalten und sind nicht per se negativ, sondern können uns beflügeln und dafür sorgen, dass wir unsere Ziele erreichen. Wenn wir aber das Gefühl in uns tragen, nicht gut genug zu sein, schneller und besser als andere sein zu müssen, ist es sinnvoll, einen Blick auf die inneren Antreiber zu werfen.

Etablierung von „Erlaubern“
In Folgesitzungen besprechen wir die inneren Antreiber der Klientin und stellen entsprechende „Erlauber“ dagegen. Wie diese Erlauber formuliert werden, bestimmt die Klientin für sich selbst. Sie erkennt dadurch nachhaltig, dass sie nicht für alles, was in der Familie geschieht, alleine verantwortlich sein muss, wie sehr sich ihr Mann auf seine Elternzeit freut, und dass das schlechte Gewissen nur von ihr ausgeht. Er weiß, wie sehr sie sich auf die Arbeit freut und steht ihr auch in Diskussionen mit den Eltern und Schwiegereltern immer zur Seite.

Ergebnis
Während unseres Abschlusstelefonats erfahre ich, dass die kleine Familie gut in den neuen Alltag gestartet ist. Immer seltener melden sich die inneren Antreiber der Klientin. Sie berichtet, dass es dann passiert, wenn Familienfeiern oder Veranstaltungen in der Kita anstehen. Aber sie weiß nun besser damit umzugehen. Auch ihr Mann erkennt die emotionalen Stolperfallen und erinnert sie immer wieder liebevoll daran, dass sie nicht perfekt sein muss. „Und so langsam glaube ich das tatsächlich auch!“, meint sie lachend, als wir uns verabschieden.

Fazit
Dieser Fall zeigt den Zwiespalt, in dem sich noch immer viele junge Mütter v.a. mit ihrem ersten Kind befinden. Die Loyalität dem Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber auf der einen Seite, weshalb man so rasch wie möglich in den Arbeitsprozess zurückkehren möchte; das Wohl des Kindes und des Partners auf der anderen Seite. Auch in Zeiten, wo Väter Elternzeit nehmen, steckt noch viel Unsicherheit in Müttern, und es braucht ein bewusstes Hinschauen, welche abgespeicherten Vorstellungen und inneren Muster tatsächlich der Wahrheit entsprechen.

Buch-Tipp
Karin Bergstermann & Anna Hofer
Bei meinem Kind mache ich das anders
Beltz Verlag

Anna Hofer
Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis sowie Autorin mit Schwerpunkten Elternschaft und psychische Gesundheit
anna.o.hofer@gmail.com

Foto: © alphaspirit / adobe.stock.com


Fallstudie aus der tierheilkundlichen Praxis

Palliative Krebsbegleitung beim Hund

Patientin
Die Besitzerin einer 13-jährigen Border-Collie-Mischlingshündin kommt für eine Palliativberatung mit ihrem Hund in meine Praxis. Ich kenne beide schon länger. Die Hündin lebt mit der Dame und ihrem Ehemann zusammen in Einzelhaltung und hat einen großen eingezäunten Garten als Auslauf. Zusätzlich gehen die Besitzer täglich 1,5 Stunden Gassi mit ihr.

Vorgeschichte
Im Gespräch berichtet die Besitzerin, dass sie bei der Hündin eine Verhärtung in der Gesäuge-Leiste festgestellt hätte und daraufhin bei einem Tierarzt vorstellig war. Dieser habe ein Mamma-Karzinom diagnostiziert. Er habe ihr zu einer Operation geraten, die die Besitzerin nach langen Überlegungen aufgrund des Alters der Hündin jedoch ablehnt. Sie wolle ihr ein paar schöne letzte Jahre bereiten. Ich nehme in solchen Fällen immer Kontakt zum behandelnden Tierarzt auf, um mit ihm Rücksprache zu halten. Dieser bestätigt, dass er den Verdacht habe, dass es sich um ein Mamma-CA im 2. Segment der rechten Gesäuge-Leiste handle. Ultraschall und Röntgen der inneren Organe bzw. Knochen seien gelaufen, hier habe er keine Metastasen erkennen können. Eine Biopsie vom Tumorgewebe habe die Besitzerin abgelehnt.

Befund
Die Hündin weist keine auffälligen Atem- oder Herzgeräusche auf. Bei der Untersuchung sind altersentsprechende Probleme des Bewegungsapparates ersichtlich, weshalb sie in meiner Praxis schon bekannt ist. Im 2. Segment der rechten Gesäuge-Leiste ist eine kirschkerngroße Raumforderung zu fühlen. Die Hündin macht für ihr Alter einen guten Eindruck. Das Gewicht ist ideal, eine Taille ist sichtbar, die Rippen sind gut palpabel. Sie wird seit 3 Jahren gebarft. Kot und Urin sind unauffällig. Es sind weder Unverträglichkeiten noch Allergien bekannt.

Ernährungsumstellung
Meine erste Maßnahme ist in diesem Fall die Anpassung des Futters. Hier achte ich darauf, altersgemäß und schrittweise vorzugehen. Zunächst bekommt die Hündin hochwertiges Rindfleisch, darin enthaltene Arginin und Glutamin sollen dazu beitragen, Wachstum und Bildung von Metastasen einzuschränken. Ich ergänze die Rationen mit Omega-3-Fettsäuren in Form von hochwertigem Fischöl. Diese sollen das Tumorwachstum hemmen. Als Obst empfehle ich Sorten mit antikarzinogenen Eigenschaften: Papayas, Mangos, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Äpfel und Birnen. Der Gemüseanteil besteht für sie hautsächlich aus Brokkoli, Kohl, Karotten, Knoblauch (kleine Mengen!) und grünem Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Petersilie und Kohlrabi-Blätter. Des Weiteren ergänze ich den Speiseplan mit Kräutern. Die Hündin bekommt die Große Klette, die das Blut reinigen und den Körper bei der Interferonbildung unterstützen soll, denn diese kann eine antikarzinogene Wirkung aufweisen. Ich empfehle der Besitzerin auch den Einsatz von Katzenkralle. Sie hat einen hohen Gehalt an Antioxidantien, enthält Alkaloide und stimuliert somit das Immunsystem. Weitere Kohlenhydrat-Quellen sollen strikt vermieden werden, da Tumorzellen ihre Energie u.a. durch den Glykolyse-Stoffwechsel beziehen.

Ergänzende Maßnahmen
Krebszellen benötigen eine saure Umgebung, um zu wachsen. Über MSM (Methylsulfonylmethan) kann dies eingeschränkt werden. Außerdem zeigt es entgiftende und schmerzlindernde Effekte.

Nach einer weiteren Rücksprache mit dem Tierarzt entscheiden wir uns auch für die Therapie mit einem Mistelpräparat, das die Hündin über fünfeinhalb Wochen 3x wöchentlich injiziert bekommt mit einer anschließenden Pause von zweieinhalb Wochen. Danach starten wir das Schema von vorne und setzen dies über einen längeren Zeitraum fort.

Status quo
Die Hündin ist jetzt 14,5 Jahre alt. Ich unterstütze sie in enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Tierarzt und der genannten Therapie noch immer. Der Tumor ist nur minimal gewachsen, und wir hoffen, dass die Hündin noch ein bisschen Zeit haben wird. Sie zeigt sich immer noch relativ fit; zwar hat sie ab und zu mal Tage, an denen sie etwas schlapper ist, diese sind aber selten. Nur der Rücken macht ihr mittlerweile vermehrt Probleme, aber dies ist eine andere „Baustelle“, die wir gemeinsam bearbeiten.

Fazit
Durch eine gute Zusammenarbeit von Tierarzt und Tierheilpraktiker kann die Lebensqualität eines krebskranken Hundes lange aufrechterhalten werden, was natürlich auch abhängig von Art und Größe des Karzinoms ist. Das Beschriebene ist nur ein Behandlungsbeispiel von vielen. Es gibt auch andere Mittel, die ein Hund bekommen kann. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, zu erwähnen, dass die Therapie im Rahmen des neuen TAMG stattfand. Es wurden nur Mittel empfohlen, die für den Hund freigegeben sind oder von einem Tierarzt umgewidmet wurden.

Verena Teiwes
Staatlich geprüfte Physiotherapeutin, Tierheilpraktikerin, Hundephysiotherapeutin, Ernährungsberaterin für Hunde
info@hundum.fit

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