Neuraltherapie

Im Jahre 1940 injizierte der Arzt Ferdinand Hunke bei einer an Migräne und Gelenkbeschwerden leidenden Frau im Bereich ihrer Beinwunde das Lokalanästhetikum Procain. Sekunden nach der Injektion am Bein verschwand der Kopfschmerz, trat eine deutliche Besserung im Bereich der Schulter ein.

Wirkung

Huneke entwickelte zusammen mit seiner Bruder Walter die Theorie, dass degeneriertes Gewebe (z.B. Vernarbungen nach Entzündungen oder Verletzungen) „Störfelder“ bilden können, die (bioelektrische?) Störimpulse in entfernte Gewebsbereiche senden und dort Krankheiten und Beschwerden auslösen. Das Injizieren des Mittels (neben Procain wird auch Lidocain oder Prilocain eingesetzt) schaltet die Störsignale aus, eine plausible Erklärung auch für das mitunter auftretende „Sekundenphänomen“. Daraus entwickelte Hunke die sogenannte Störfeldtherapie. Mehr über Neuraltherapie

Fachausbildungen & Seminare zum Thema Neuraltherapie

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Seminar Ort Datum Dozent
Neuraltherapie 1 Karlsruhe

04.08.2018 HP Ralph Kress
Neuraltherapie - Intensivkurs 1 Münster

11.08.2018 HP Otmar Trejo-Duran Metzen
Neuraltherapie 1 Dresden

23.08.2018 HP Peter Heinemann
Neuraltherapie und Narbenentstörung 1 Mönchengladbach

25.08.2018 HP Kirsten Mischok-Odenthal
Neuraltherapie - Intensivkurs 1 Mainz-Wiesbaden

25.08.2018 HP Otmar Trejo-Duran Metzen
Mehr über Neuraltherapie

In der von Huneke entwickelten Segmenttherapie wird das Lokalanästhetikum in Hautquaddeln oder an Ganglien im Bereich der Headchen Zonen über die bestimmten inneren Organe in die zugehörigen Segmente injiziert.

Therapeutische Lokalanästhesie (TLA) bezeichnet das Infiltrieren des Lokalanästhetikums an gereizte Nervenwurzeln, etwa im Bereich der Lendenwirbelsäule. Auch Sakralanästhesien oder Periduralanästhesien werden im Rahmen der FLA therapeutisch eingesetzt. Ein weiteres Verfahren ist die Reisehauer-Blockade bei starken Ischias-Reizungen. Störungen der lokalen Durchblutung werden bei Algodystrophien mit einer Sympathikusblockade behandelt.

Die Funktionelle Neuraitherapie (FNT) behandelt an der Körpervorderseite befindliche subkutane Punkte mit funktionellem Bezug zu bestimmten inneren Organen. Sind diese Organe erkrankt, sind die jeweils zugeordneten Punkte druckdolent und schwellen an.

Die Injektion des Mittels in die Punkte unterbricht die Schmerzsignale aus den funktionell zugeordneten Punkten und aus den erkrankten inneren Organen und fördert die Heilung. Die Mesotherapie verbindet Elemente die Neuraltherapie mit Elementen der Akupunktur, Reflexzonen und der Homöopathie.

Die Neuraltherapie ist ein äußerst wirkungsvolles Instrument in der Hand des Therapeuten, erfordert aber stets eine sorgfältige theoretische und praktische Unterweisung, die in der Fachausbildung durch praxiserfahrene Referenten erfolgt.

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