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Erstellt: 1. Oktober 2024Aktualisiert: 16. Oktober 20261 Minute

Kann man da noch was machen?

Laura Gehlhaar erzählt in ihrem Buch aus ihrem Leben als Rollstuhlfahrerin mit viel Ironie und einer klaren Haltung. Sie macht anderen Mut und teilt ihre Erfahrungen.

Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin

„Ich sehe die Dinge aus einer anderen Perspektive, und das macht es interessant“, sagt Laura Gehlhaar, geb. 1983 in Düsseldorf, studierte Sozialpädagogin und Rollstuhlfahrerin. In ihrem Buch erzählt sie ihre bewegende Geschichte und macht anderen Betroffenen Mut, dass der Alltag auf vier Rädern auch ein schöner sein kann. Mit einer ordentlichen Portion Ironie und gleichzeitig einer klaren Haltung beschreibt sie auf 256 Seiten wichtige Erlebnisse, die ihr Mut machten, sie kränkten, ihr neue Kraft schenkten oder die sie einfach berührten. Ihr „Rollstuhlfahrer-Bullshit-Blues“ machte sie zum Internetstar, nun ist sie als Autorin ebenso in aller Munde und zahlreiche Pressetermine stehen an. Das Bonuskapitel „Verworfene Buchtitel“ ist ein würdiges Ende, denn da sind Perlen wie „Der Behindibonus“, „Celine Dion Fan und trotzdem voller Lebensfreude“ und „Zwischen den Stühlen – vom Rollstuhl auf den Kackstuhl“ dabei. Gehlhaars Wunsch, „dass man mich einfach sein lässt und dass ich selbstverständlich wahrgenommen werde“, sollte Tribut gezollt werden: Ein starkes Buch einer starken Frau. 

Buchangaben

Laura Gehlhaar, Heyne Verlag, 2016, ISBN 978-3-45360-367-7 

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Laura Gehlhaar

Laura Gehlhaar

Geb. 1983 in Düsseldorf, studierte Sozialpädagogin und Rollstuhlfahrerin. Bekannt für ihren "Rollstuhlfahrer-Bullshit-Blues".

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